Produktverantwortung im Spannungsfeld von Regulierung und Wettbewerb: VERE e.V. Podium 2026 in Hamburg

Am 9. September 2026 öffnet die 9. Podiumsveranstaltung des VERE e.V. ihre Türen im Mövenpick Hotel Hamburg. Als Mitglied im VERE e.V. oder Kunde von take-e-way bzw. trade-e-bility können Sie kostenfrei an der Veranstaltung teilnehmen. Wer dabei sein möchte, sollte nicht zu lange warten, denn die Veranstaltung ist auf 150 Plätze begrenzt.

Die Veranstaltung widmet sich der zentralen Frage, wie sich der europäische Mittelstand zwischen zunehmender Regulierung, globalem Wettbewerbsdruck und digitalen Transformationsprozessen behaupten kann. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen rund um ElektroG, PPWR, Marktüberwachung, Kreislaufwirtschaft, Cybersicherheit und die Digitalisierung der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR). Dafür kommen führende Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden zusammen. Zu den Referenten zählen Dr. Justine Karoline Hafner (Bundesumweltministerium), Christoph Petri (DIHK), Andreas Siegmund (Marktüberwachung Hamburg), Alexander Goldberg (Stiftung EAR), Dr. Bettina Sunderdiek (Verpackungsregister), Dr. Benedikt Rohrßen (TaylorWessing), Stephan Tromp (HDE/IFS), Olaf Dechow (Otto Group), Eike Klein (Amazon) und Oliver Friedrichs (VERE/take-e-way). Freuen Sie sich auf exklusive Einblicke, Diskussionen und praxisnahe Impulse zu aktuellen Herausforderungen der Produktverantwortung im europäischen Binnenmarkt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die wachsenden regulatorischen Anforderungen in Europa, ambitionierte Nachhaltigkeitsziele sowie der zunehmende Wettbewerbsdruck durch internationale Plattformen und Drittstaatenanbieter – ein Spannungsfeld, das den Mittelstand zunehmend fordert.

Im weiteren Verlauf werden die zentralen Zukunftsthemen der Produktverantwortung in kompakten Fachpanels behandelt:

  • Weiterentwicklung des ElektroG im Kontext der europäischen WEEE-Regulierung und steigender Anforderungen an Sammlung und Vollzug
  • Marktüberwachung im digitalen Binnenmarkt mit Fokus auf Onlinehandel, Drittlandanbieter und effektive Durchsetzung
  • EU Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR): neue Pflichten, Prüfanforderungen und strukturelle Auswirkungen auf das Verpackungsrecht
  • Produktsicherheit vernetzter Geräte: Cybersecurity als CE-relevanter Faktor im Rahmen des EU Cyber Resilience Act
  • Digitalisierung der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR): Datenpflichten, Nachweisführung und regulatorische Automatisierung
  • Wettbewerbsfähigkeit im Binnenmarkt: Bürokratieabbau, Vollzug und die Frage nach einem echten „Level Playing Field“

Den Abschluss bildet eine hochkarätige Diskussionsrunde zu den zentralen Zukunftsfragen der europäischen Produktpolitik, die unter anderem die Wirksamkeit aktueller Gesetzgebungen, den Einfluss von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz sowie Perspektiven einer resilienten und zugleich wettbewerbsfähigen Kreislaufwirtschaft zum Thema haben wird.

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Über VERE e.V. – Verband zur Rücknahme und Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten

Der Verband zur Rücknahme und Verwertung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten (VERE) e.V. ist eine internationale Gemeinschaft zur optimalen Organisation und Abwicklung aller sich aus dem EU-Recht und den daraus abgeleiteten nationalen Gesetzen ergebenden Anforderungen, Pflichten und Konsequenzen für Hersteller, Importeure und Inverkehrbringer von Non-Food-Produkten und ihren Verpackungen.

VEREs Fokus lag bei der Gründung des Verbands, wie der Name verrät, auf der deutschen Umsetzung der europäischen Altgeräte-Richtlinie „WEEE“, dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG). Heute stehen neben der erweiterten Herstellerverantwortung in Form der WEEE-Richtlinie, EU-Batterierichtlinie oder EU-Verpackungsrichtlinie auch Produkt Compliance-Themen wie die europäische Produktsicherheitsverordnung bzw. die Produkthaftungsrichtlinie oder die Ökodesignverordnung im Mittelpunkt der Aktivitäten von VERE. Auch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem European Green Deal beobachtet VERE im Sinne seiner Mitglieder ganz genau. Als EU-weit einflussreicher Verband setzt sich VERE maßgeblich gegen länderspezifische Kennzeichnungen ein, die den freien Warenverkehr im Binnenmarkt der EU behindern.

Im Sinne eines fairen Wettbewerbs engagiert sich VERE ganz besonders, aber nicht ausschließlich, für die kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Kleinstbetriebe. Der VERE-Verband ist die einzige Organisation, die die Interessen „der Kleinen“ bei der Umsetzung und Erfüllung der stark zunehmenden Anforderungen effektiv vertritt und ihre Rechte sichert. Damit besetzt VERE eine Nische. VERE hat inzwischen über 4.000 Mitglieder und ist im EU Transparenzregister sowie im Lobbyregister des Deutschen Bundestages geführt.

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