Kontinuität im Rettungsdienst

Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit, ein wackliger Tritt an der Treppe und dann der schmerzhafte Sturz. Durch Arm und Bein fahren stechende Schmerzen. Ans Aufstehen ist nicht zu denken, und es bleibt nur der Ruf nach Hilfe: Es sind Situationen wie diese, in denen – alarmiert über die Leitstelle – der Rettungsdienst aktiv wird. „Dabei arbeiten wir im Vogelsbergkreis seit Jahren mit leistungsstarken Partnern zusammen, die sich durch Kontinuität auszeichnen“, sagt Landrat und Gefahrenabwehrdezernent Dr. Jens Mischak. Um diese verlässliche Partnerschaft lückenlos fortzuführen, hat der Kreisausschuss des Vogelsbergkreises nach einem Ausschreibungsverfahren den DRK Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) und die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Mittelhessen (JUH) nun erneut beauftragt, für die kommenden acht Jahre den bodengebundenen Rettungsdienst im Kreis sicherzustellen.

Nun sind Geschäftsführer Jens Dapper und Betriebsleiter Rainer Ruppert vom DRK Rettungsdienst Mittelhessen, sowie Marco Schulte-Lünzum, Hauptamtlicher Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Mittelhessen, im Kreishaus zu Gast, um die angesprochene Kontinuität mit ihren Unterschriften auf den Verträgen zu besiegeln.

So werden auch in Zukunft die Rettungswache in Nieder-Ohmen und der Notarztstandort in Ilbeshausen von den Johannitern und alle weiteren Wachen- und Notarztstandorte im Kreisgebiet vom DRK Rettungsdienst Mittelhessen betrieben. „Das bedeutet Stabilität, die uns allen gut tut. Uns und den Menschen gibt das ganz viel Sicherheit“, betont RDMH-Geschäftsführer Dapper. „Es ist ein klares Zeichen für die Menschen in der Region, das bei allen Seiten für Planbarkeit sorgt.“ Dem pflichtet auch Marco Schulte-Lünzum, Hauptamtlicher Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Mittelhessen bei: „Auch wir fühlen uns wohl im Vogelsbergkreis und profitieren von der guten Zusammenarbeit.“

Dass das auch in den kommenden acht Jahren so bleibt, ist eine gute Nachricht für alle Seiten. „Wir freuen uns, dass wir das fortschreiben können“, macht der Landrat abschließend deutlich.

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