joviva hat sich in den vergangenen Jahren als digitale Plattform für die Sanitätshausbranche etabliert. Nun geht das Unternehmen den nächsten Schritt und arbeitet an Lösungen, die Prozesse, Daten und Kommunikation erstmals in einer gemeinsamen Infrastruktur zusammenführen sollen. Damit verfolgt das einstige Start-up einen Plattform-as-a-Service-Ansatz, der darauf ausgelegt ist, Sanitätshäuser im Versorgungsalltag technologisch zu entlasten und gleichzeitig die Verbindung zwischen Patienten und lokaler Versorgung zu stärken.
„Digitalisierung entfaltet ihren Mehrwert erst dann, wenn sie im Alltag wirklich funktioniert“, sagt Isabel Feys, Geschäftsführerin von joviva. „Unser Ziel ist es, digitale Lösungen so einzusetzen, dass sie Versorgung einfacher machen, Prozesse vereinfachen und Mitarbeitende in den Sanitätshäusern spürbar entlasten.“
mein.joviva als Antwort auf aktuelle Herausforderungen
Im Fokus des Messeauftritts stand insbesondere die Plattform mein.joviva. Über sie können angeschlossene Sanitätshäuser bereits heute ihre digitale Sichtbarkeit erhöhen, Patientenanfragen digital steuern und den Zugang zur lokalen Versorgung vereinfachen. Nun erweitert joviva die Plattform gezielt um Lösungen für Vertragsprozesse, KI-gestützte Anwendungen und Automatisierung im Versorgungsalltag.
Damit greift das Unternehmen zentrale Herausforderungen der Branche auf: den steigenden Verwaltungsaufwand, Fachkräftemangel und zunehmend komplexe Versorgungsprozesse. Viele Abläufe in den Sanitätshäusern sind bis heute stark manuell geprägt. Genau hier sieht joviva großes Potenzial für digitale Unterstützung und effizientere Prozesse. „Wir bauen eine Infrastruktur, über die Sanitätshäuser ihre tägliche Arbeit digital organisieren und weiterentwickeln können“, so Feys weiter. „Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern vor allem darum, Versorgung effizienter, transparenter und zukunftsfähiger zu gestalten.“
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf dem Thema Daten und Künstliche Intelligenz. joviva zeigte auf der OTWorld, wie KI künftig dabei unterstützen kann, Informationen schneller verfügbar zu machen und Mitarbeitende im Alltag gezielt zu entlasten. Dazu zählen KI-gestützte Lösungen für Telefonie und Vertragsmanagement. Die Telefon-KI soll Sanitätshäuser künftig dabei unterstützen, Anfragen effizienter zu steuern, Termine zu koordinieren und Kommunikationsprozesse zu vereinfachen. Gleichzeitig kann die Vertrags-KI komplexe Vertragsdaten analysieren, Fristen und relevante Inhalte schneller auffindbar machen und Mitarbeitende bei zeitintensiven Verwaltungsprozessen entlasten.
joviva als Plattform-as-a-Service
Mit diesem ganzheitlichen Ansatz positioniert sich joviva zunehmend als zentrale technologische Plattform für die Sanitätshausbranche. Gemeinsam mit über 750 angeschlossenen Sanitätshäusern arbeitet das Unternehmen daran, digitale Sichtbarkeit, Patientenkommunikation und betriebliche Prozesse in einer gemeinsamen Infrastruktur zusammenzuführen. Der Messeauftritt markiert damit auch einen strategischen Entwicklungsschritt: weg von einzelnen digitalen Services hin zu einer umfassenden Plattform für die Versorgung von morgen.
„Die OTWorld hat gezeigt, wie groß das Interesse an praxisnahen digitalen Lösungen inzwischen ist“, resümiert Isabel Feys. „Entscheidend wird nun sein, Technologien so einzusetzen, dass sie den Alltag in den Betrieben wirklich verbessern und Versorgung langfristig stärken.”
joviva ist die digitale Plattform für moderne Hilfsmittelversorgung in Deutschland. Als Tochterunternehmen der Sanitätshaus Aktuell AG und Marke der Sani Future GmbH & Co. KG bringt joviva knapp 750 Sanitätshäuser auf einer gemeinsamen Website zusammen und digitalisiert die Gesundheitsversorgung von morgen. Die Plattform verbindet bewährtes Fachwissen mit intelligenten digitalen Lösungen: Ein smarter Sanitätshausfinder, ein umfassender Online-Shop für Hilfsmittel, digitale Terminbuchung und fundierte Gesundheitsratgeber schaffen eine nahtlose Versorgungserfahrung. joviva macht Hilfsmittelversorgung zugänglicher, effizienter und zukunftssicher – für eine Gesundheitsversorgung, die mit den Bedürfnissen der Menschen wächst.
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