Land Sachsen-Anhalt und Bund fördern studentisches Wohnen in Friedensau

Mit dem 2023 aufgesetzten Sonderprogramm „Junges Wohnen“ fördert die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit den Bundesländern die Schaffung von Wohnheimplätzen für Studierende und Auszubildende im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus. Bis 2029 stehen dafür in Sachsen-Anhalt insgesamt 17,5 Millionen Euro zur Verfügung. Rund 2,5 Millionen Euro fließen davon in Form eines Zuschusses in den Neubau eines Studierendenwohnheims in Friedensau mit 42 Plätzen, teilte Andrea Cramer, Referentin der Hochschule für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, mit.

Derzeit haben sich an der Hochschule rund 200 Studierende immatrikuliert. Etwa zwei Drittel davon sind internationale Studierende, die aus rund 30 Nationen zum Studium nach Deutschland gekommen sind. Momentan stehen auf dem Campus Studentenzimmer und Singlewohnungen mit 95 Betten in 79 Zimmern zur Verfügung. Nicht alle Studierenden wohnen auf dem Campus – auch in der näheren Umgebung sind Studierende untergebracht oder sind berufsbegleitend immatrikuliert. Jedoch seien die pünktliche Anfahrt zu Unterrichtsbeginn und die Fahrten nach Vorlesungsschluss, der auch schon mal nach 18 Uhr liegen kann, durch die Bus-Fahrpläne oft nicht möglich.

Besonderes Merkmal des neuen Wohnheims sei laut Cramer die Bauform mit Laubengang um einen Innenhof zum studentischen Gärtnern. Der Verzicht auf einen effizienten Mittelgang, der in der Zeit des Kasernenbaus entwickelt wurde, diene einem gesunden Wohnen. Querlüften und Licht von beiden Seiten folgten zwei Gesundheitsideen, die den ganzen Campus in Friedensau seit seiner Gründung 1899 prägten: Licht und Luft.

Bis zur Fertigstellung im Jahr 2029 bemühe sich die Hochschule, Spenden für dieses Projekt in Höhe von 250.000 Euro einzubringen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Betrag als Teil der Eigenmittel sammeln können“, so Tobias H. Koch, Kanzler der Hochschule und Vorstand des Trägervereins. „Eine Investition in die Zukunft von jungen Menschen ist immer ein lohnender Zweck für Unterstützung, gerade in einem Umfeld, das demografisch in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen stehen wird“, betonte Koch.

Über Friedensau und die Theologische Hochschule

Der Ort Friedensau wurde 1899 gegründet und feierte 2024 sein 125-jähriges Bestehen. 1899 als Missions- und Industrieschule gegründet, führt heute die Theologische Hochschule Friedensau als eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten die Tradition als adventistische Ausbildungsstätte fort. In den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie können zehn Bachelor- (B.A.) und Master- (M.A.) Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend, online oder in Teilzeit – belegt werden. Studieninteressierte können sich zu Schnuppertagen anmelden und das Leben im Hörsaal und auf dem Campus kennenlernen. Weitere Informationen zum Ort und den dort ansässigen Einrichtungen siehe www.friedensau.de.

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