Frauenherzen schlagen anders

Rot ist die Farbe des Tages – nicht nur bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MEDICLIN Fachklinik Rhein/Ruhr. Denn am heutigen #GoRedDay sollen unter dem Motto „Frauenherzen schlagen anders“ möglichst viele Menschen mit roter Kleidung oder roten Accessoires auf die Herzgesundheit von Frauen aufmerksam machen. Unter dem Titel „Frauen sind anders − auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein Vortrag für Frauen und Männer“ hat die neurologische Chefärztin Dr. Saskia Meves bereits am Nachmittag des 1. Februars Patient*innen über Unterschiede von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen und Männer aufgeklärt.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: weltweit häufigste Todesursache bei Frauen

„Es ist mir wichtig, am heutigen #GoRedDay mit dem Klinik-Team ein farbiges Zeichen zu setzen, weil das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen oft unterschätzt wird – sowohl von den Patientinnen als auch von den Ärztinnen und Ärzten“, betont Meves. Unter den rot Gekleideten ist auch Pflegedienstleiter Tim Schulz. „Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefährden uns alle, aber Frauen gefährden sie auf ganz besondere Art und Weise. Das sollten wir uns alle bewusst machen“, sagt er.

Meves fährt fort: „Häufig denken Frauen, dass für sie das größte Risiko der Brustkrebs ist, aber tatsächlich sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit die häufigste Todesursache bei Frauen. Sie sterben daran häufiger als Männer.“

Der weibliche Herzinfarkt zeigt sich anders

Warum ist das so? „Ein Grund dafür ist sicherlich, dass sich zum Beispiel der Herzinfarkt bei Frauen ganz anders zeigen kann als bei Männern“, erklärt Meves. Während Männer oft einen Schmerz in der Brust haben, haben Frauen oft unspezifische Symptome wie Schulter- oder Kopfschmerzen, Schmerzen im Oberbauch oder auch unter dem Kinn. „Solche Symptome werden oft weniger ernst genommen und die richtige Behandlung verzögert sich – die Wahrscheinlichkeit, an einem Herzinfarkt zu sterben, ist deshalb bei Frauen deutlich höher als bei Männern.“

Auch hormonelle Veränderungen durch Schwangerschaften und die Wechseljahre können dazu beitragen, dass Frauen vermehrt Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekommen.

Und: Frauen reagieren auf Medikamente, wie zum Beispiel Bluthochdruck-Medikamente, oft anders als Männer, sind aber gleichzeitig in Medikamenten-Studien unterrepräsentiert. „Die medikamentöse Therapie vieler Krankheiten basiert immer noch auf hauptsächlich männlich geprägten Daten“, sagt Meves. „Dadurch kommt es vor, dass die Wirksamkeit bei Frauen schlechter ist, die Dosierung nicht optimal ist oder andere Nebenwirkungen beziehungsweise andere Intensitäten der Nebenwirkungen auftreten.“

Unabhängig von diesen Unterschieden zwischen Frauen und Männern gibt die Sport-Medizinerin den Tipp an alle: „Bleiben Sie in Bewegung und achten Sie auf Ihre Ernährung!“

Über den #GoRedDay

Der #GoRedDay findet dieses Jahr zum zweiten Mal in Deutschland statt und ist inspiriert vom US-amerikanischen National Wear Red Day, der jährlich am ersten Freitag im Februar stattfindet. Ziel ist es, mit der Farbe Rot Aufmerksamkeit und Bewusstsein für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schaffen und darauf hinzuweisen, dass sie sich bei Frauen oft anders zeigen als bei Männern.

Über die MEDICLIN Fachklinik Rhein/Ruhr
Die MEDICLIN Fachklinik Rhein/Ruhr vereint vier Fachgebiete unter einem Dach: die Kardiologie, die Neurologie, die Orthopädie und die Geriatrie. Die Klinik bietet eine interdisziplinäre Post-Covid-Rehabilitation zur Behandlung von Patient*innen mit Langzeitfolgen von Covid-19 an. Die MEDICLIN Fachklinik Rhein/Ruhr ist mit 460 Betten eine der größten Einrichtungen ihrer Art in Nordrhein-Westfalen. Jährlich werden über 5.500 Patient*innen hier behandelt. Rund 400 Mitarbeiter*innen sind hier beschäftigt.

Über MEDICLIN

Zu MEDICLIN gehören deutschlandweit 32 Kliniken, sechs Pflegeeinrichtungen und zehn Medizinische Versorgungszentren. MEDICLIN verfügt über rund 8.300 Betten/ Pflegeplätze und beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter*innen.

In einem starken Netzwerk bietet MEDICLIN den Patient*innen die integrative Versorgung vom ersten Arztbesuch über die Operation und die anschließende Rehabilitation bis hin zur ambulanten Nachsorge. Ärzt*innen, Therapeut*innen und Pflegekräfte arbeiten dabei sorgfältig abgestimmt zusammen. Die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen gestaltet MEDICLIN nach deren individuellen Bedürfnissen und persönlichem Bedarf.

MEDICLIN – ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe.

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