Milchsammelwagen müssen steuerbefreit bleiben

Die Beschlüsse der Ampelregierung zur Haushaltssanierung können auch die Kosten der Milcherfassung auf landwirtschaftlichen Betrieben deutlich erhöhen, darauf weist der Milchindustrie-Verband in einer Stellungnahme hin. Ähnlich wie landwirtschaftliche Fahrzeuge sind Milchsammelwagen für den Transport der Milch vom Milcherzeuger zur Molkerei von der KFZ-Steuer befreit. Wenn die Befreiung durch eine Streichung im Kraftfahrzeugsteuergesetz entfällt, werden die Sammelkosten deutlich steigen. Diese Erhöhung fällt dann zusammen mit immens gestiegenen Mautkosten sowie einer nochmals aufgeschlagenen CO2-Bepreisung.

„Eine ökologische Wirkung dieser Maßnahme ist nicht gegeben“, so der Geschäftsführer im Milchindustrie-Verband, Dr. Björn Börgermann. „Molkereien optimieren bereits heute fast täglich ihre Sammeltouren, um effizient und nachhaltig die Rohmilch zur Verarbeitung leckerer Milchprodukte in die Molkerei zu bringen. Eine Abholung wird auch morgen nicht per Pferdefuhrwerk erfolgen können, eine wirkliche Alternative gibt es somit nicht“, sagt der Fachmann. Der Verband fordert deshalb bei der Ausformulierung der Gesetze auf die Streichung der Befreiung zu Milchsammelfahrzeugen zu verzichten.

Weitere Informationen rund um Milch finden Sie unter: milchindustrie.de | milkipedia.de | milch-im-blut.de

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Der Milchindustrie-Verband e.V. (MIV) repräsentiert rund 90 leistungsstarke private, genossenschaftliche und multinationale Unternehmen sowie Förderer der deutschen Milch- und Molkereiwirtschaft. Mit rund 35,7 Milliarden Euro Jahresumsatz ist die Milchindustrie der größte Bereich der deutschen Ernährungsbranche.

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