Adobe-Studie „Future of Creativity“: Emojis fördern Inklusion und kreativen Selbstausdruck

Mimik, Intonation, Gestik – obwohl Textnachrichten als mündliche Kommunikation wahrgenommen werden, fehlen ihnen wichtige Kontextmarker zum Verständnis der Botschaft. Kein Wunder also, dass 88 Prozent der deutschen Emoji-Nutzer*innen finden, dass die kleinen Piktogramme helfen, die eigenen Gefühle auszudrücken. Das geht aus der heute von Adobe vorgestellten Studie Future of Creativity: 2022 U.S. Emoji Trend Report hervor, die im Vorfeld der Veröffentlichung der neuen Emojis in Unicode 15.0 erhoben wurde.

Adobe befragte 10.000 Emoji-Nutzer*innen in den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Frankreich, Australien und Südkorea nachdem Einfluss von Emojis in der digitalen Kommunikation.

63 Prozent der deutschen Emoji-Nutzer*innen sind der Meinung, dass Emojis durch visuelle Repräsentanz dazu beitragen können, positive Gespräche über kulturelle und soziale Themen zu führen. Entsprechend groß ist daher auch der Wunsch nach mehr auf Inklusion ausgerichteten Emojis –  mehr als ein Viertel (38 %) wünscht sich hier eine noch größere Auswahl. Dies steht im Einklang mit der Veröffentlichung von Unicode 15.0, mit der neue sowie weitere inklusive Emojis eingeführt werden, darunter die Maracas (Rumba-Rasseln, Instrument) oder das Khanda Symbol (Hiebschwert aus Indien, religiöses Symbol).

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

  • Emojis fördern den Selbstausdruck, machen Unterhaltungen lustig und fördern die geistige Gesundheit.

    • 😂(#1), 👍(#2), 😘(#3), ❤️(#4), 🤣(#5) sind die fünf beliebtesten Emojis der Emoji-Nutzer*innen in Deutschland.
    • 😘❤️(#1), 🥰😘(#2), 🤣😂(#3) sind die drei beliebtesten Emoji-Paarungen der Befragten.
    • 44 Prozent der deutschen Emoji-Nutzer*innen stimmen zu, dass die Verwendung von Emojis ihre mentale Gesundheit verbessert hat.
  • Emojis fördern Einfühlungsvermögen, Verständnis und Verbundenheit.
    • Die Mehrheit (88 %) der Nutzer*innen in Deutschland ist der Meinung, dass sie sich mit Emojis besser ausdrücken können.
    • 80 Prozent der Befragten geben an, dass sie besser ihr Mitgefühl zeigen können, wenn sie Emojis verwenden. 
  • Emoji-Nutzer*innen wünschen sich mehr integrative und repräsentative Emojis.
    • 65 Prozent der Emoji-Nutzer*innen in Deutschland sind überzeugt, dass mehr inklusive Emojis dazu beitragen können, das Bewusstsein für verschiedene Gruppen von Menschen zu schärfen.
    • 63 Prozent der Nutzer*innen sind der Meinung, dass integrative Emojis dazu beitragen können, positive Gespräche über wichtige kulturelle und gesellschaftliche Themen zu führen.
  • Emojis bedeuten nicht immer das, was man denkt, und ihre Bedeutung ändert sich stetig
    • 🤠(#1), 🍒(#2), 😶(#3) sind die am häufigsten missverstandenen Emojis der deutschen Emoji-Nutzer*innen. 
  • Emojis sind die neue Sprache der Liebe und können Beziehungen entscheiden oder zerstören.
    • 😘(#1), 🥰(#2), 😍(#3) – diese Emojis kommen beim Dating besonders gut an
    • 47 Prozent der Emoji-Nutzer*innen in Deutschland sind eher bereit, ein zweites oder drittes Date mit jemandem zu vereinbaren, der mit Emojis kommuniziert.
    • Zwei von fünf der befragten Nutzer*innen der Generation Z (38 %) würden keine ernsthafte oder langfristige Beziehung mit jemandem eingehen, der/die keine Emojis verwendet.
  • Die Verwendung von Emojis am Arbeitsplatz verbessert die Effizienz, fördert die Kreativität und stärkt die Beziehungen zu den Kolleg*innen. 
    • 73 Prozent der deutschen Emoji-Nutzer*innen geben an, dass sie Emojis bei der Arbeit verwenden und 49 Prozent sagen, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten im beruflichen Kontext vermehrt Emojis eingesetzt haben.
    • Die Verwendung von Emojis am Arbeitsplatz hilft Nutzer*innen in Deutschland, Ideen schnell auszutauschen (56 %), macht die Entscheidungsfindung im Team effizienter (56 %) und reduziert den Bedarf an Meetings und Anrufen (41 %).

Die vollständige Studie The Future of Creativity: 2022 U.S. Emoji Trend Report können Sie hier einsehen.

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