Warum auch Herz, Darm und andere innere Organe schuld an Rückenschmerzen sein können

Bei Rückenschmerzen denken die meisten zunächst an die böse Hexe, defekte Bandscheiben oder gereizte Nerven. Doch manchmal kann das Kreuz mit dem Kreuz auch organische Ursachen haben.

Rückenschmerzen sind das Volksleiden Nummer 1 und mittlerweile der häufigste Grund für eine Krankschreibung. Die Suche nach der Ursache für die Pein ist bisweilen mühsam. „Oft haben Rückenschmerzen keine eindeutige Ursache“, sagt der Wirbelsäulenexperte Dr. Reinhard Schneiderhan vom gleichnamigen Medizinischen Versorgungszentrum in München-Taufkirchen. „In vielen Fällen sind sie harmlos und verschwinden nach kurzer Zeit wieder.“ Doch was, wenn sie nicht verschwinden oder das Leben nach kurzer Zeit wieder zur Qual machen? Dann beginnt die detektivische Fahndung nach Ursachen und dabei sollten auch die inneren Organe auf der Fahndungsliste stehen.

Denn was viele nicht wissen: Unsere inneren Organe können Rückenschmerzen verursachen. Der Grund: Herz, Magen Darm und Co. haben über so genannte Headsche-Zone eine Verbindung zu bestimmten Hautregionen. „Ist eines der Organe erkrankt, kann es zu Schmerzen in dem Hautabschnitt kommen, welches mit dem Organ verbunden ist, weil sie über den gleichen Spinalnerv verbunden sind“, sagt der Experte. „Hinzu kommt, dass viele Organe sich in direkter Nachbarschaft zur Wirbelsäule befinden und genau dort dann auch Schmerzen verursachen können.“

Bei der Diagnose kommt den Organen also durchaus eine wichtige Rolle zu. Ein paar Beispiele: Schmerzen im oberen Rücken können als Ursache eine Magenschleimhautentzündung haben. Ein erkrankter Darm führt nicht selten zu einer stark angespannten Bauchmuskulatur. Dadurch verändert sich die Körperhaltung, was ebenfalls nicht gut für die Kehrseite ist. Vor allem bei Frauen kann eine Nierenbeckenentzündung Rückenschmerzen verursachen. Auch Magenschmerzen und gesundheitliche Probleme mit dem Herz strahlen häufig in den Rücken aus. „Deshalb ist eine ausführliche Anamnese, also die Befragung der Patientinnen und Patienten auch so enorm wichtig“, sagt Dr. Schneiderhan.

Dabei ist die Mithilfe der Patientinnen und Patienten gefragt. „Natürlich denken bei Rückenschmerzen alle zunächst an die Bandscheiben oder extrem verspannte Muskeln“, sagt Dr. Schneiderhan. „Aber bei unerklärlich starken Rückenschmerzen und Rückenschmerzen, die einfach nicht wieder verschwinden wollen, können durchaus auch die inneren Organe eine Rolle spielen. Wer also Probleme mit Herz, Magen, Darm, Nieren und Co. sollte dies berücksichtigen und zeitnah einen Arzt aufsuchen und diesen auch auf die gesundheitlichen Probleme hinweisen, die auf den ersten Blick nichts mit dem Rücken zu tun haben.

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Über Dr. Schneiderhan GmbH – MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen

1993 ließ sich Dr. Reinhard Schneiderhan als Orthopäde nieder. Seit 1996 ist die MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen als interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Wirbelsäulenschmerzmedizin auf die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert. In den vier medizinischen Versorgungszentren am Standort München/Taufkirchen arbeiten insgesamt 13 Ärzte aus den Fachbereichen Orthopädie und Schmerztherapie, Neurochirurgie, Neurologie, Diagnostische Radiologie, Allgemeinmedizin sowie Physikalische und Rehabilitative Medizin fachübergreifend in einem Team zusammen. Für den Patienten wird ein individuell passendes Konzept für die bestmögliche Behandlung entwickelt nach dem Grundsatz: "So viel wie nötig, so wenig und schonend wie möglich." Bei vielen minimalinvasiven Behandlungen ist die MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen Vorreiter in Europa und zählt mit über 40.000 durchgeführten minimalinvasiven Eingriffen an der Wirbelsäule mit zu den erfahrensten Spezialisten in Europa.

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