Twitter vs. Facebook: Welche Plattform ist für Unternehmer lohnenswerter?

In der Welt der Social Media kommen und gehen laufend Plattformen, welche gleichzeitig immer neue und abwechslungsreiche Features bieten. Facebook und Twitter halten sich seit Jahren und werden inzwischen nicht nur von Privatpersonen genutzt. Viele Unternehmer stellen sich jedoch eine wichtige Frage: Welche der beiden Netzwerke ist lohnenswerter?

Zahlreiche Gemeinsamkeiten

Facebook wie Twitter gelten deutschlandweit als zwei der beliebtesten Social Media Netzwerke. Die User sind bunt gemischt, sodass aus jeder Altersklasse und aus jedem Interessenbereich Accounts vorhanden sind. Obwohl der Aufbau beider Plattformen recht unterschiedlich ausfällt, weisen sie einige Gemeinsamkeiten auf.

Sowohl Twitter wie Facebook bieten jedem Interessenten die Möglichkeit, sich kostenlos zu registrieren und den vollständigen Funktionsumfang zu nutzen. Wer möchte, kann seine Accounts miteinander verknüpfen. Dies beschränkt sich nicht nur auf die beiden Netzwerke, sondern schließt ebenfalls weitere Plattformen wie Instagram mit ein. Soll ein Post woanders als auf Facebook oder Twitter veröffentlicht werden, genügt meist ein Klick, um die Inhalte auf jedem registrierten Netzwerk zu verbreiten.

Die Verknüpfung bietet zugleich die Chance, die eigene Marke bekannter zu machen und neue Kunden zu gewinnen. Hierbei ist es egal, ob es sich um Influencer, lokale Ein-Mann-Geschäfte oder internationale Großkonzerne handelt. Wer passende Inhalte postet, die vorhandenen Verlinkungen und Verweise gezielt nutzt sowie gegebenenfalls in Werbung investiert, profitiert deutlich.
Letztendlich lassen sich erfolgreich der Traffic auf der Website steigern und die eigenen Produkte oder Dienstleistungen effektiver verkaufen.

Die wesentlichen Unterschiede

Dennoch unterscheiden sich Facebook und Twitter in ihren grundsätzlichen Funktionen. Facebook dient nach wie vor zur Verknüpfung verschiedener Personen. Familie, Freunde, Bekannter0 oder gleiche Interessensgruppen – die Plattform funktioniert in etwa wie ein persönliches öffentliches Tagebuch. User nutzen das Netzwerk, um beispielsweise Nachrichten, Fotos oder Videos miteinander zu teilen. Hierzu stehen zahlreiche verschiedene Features zur Verfügung, welche laufend erweitert werden. Wer möchte, kann zudem Gruppen beitreten und den Kontakt mit völlig Fremden suchen.

Twitter hingegen versteht sich mehr als ein Nachrichtendienst in Kleinformat. Alle registrierten User können Posts mit einer maximalen Anzahl von 280 Zeichen erstellen und diese mit Videos oder Bildern versehen. Sämtliche Informationen lassen sich in Echtzeit teilen. Auf diese können andere Nutzer wiederum mit Reposts, Likes oder Antworten reagieren. Besonders beliebt ist das Netzwerk für Nachrichtendienste und Reporter, um weltweite News schnellstmöglich zu verbreiten.

Die größere Beliebtheit

Auf den ersten Blick spricht jedes Netzwerk eine andere Nutzergruppe an. Möchte ein Unternehmen auf einer der Plattformen vertreten sein, kann die Entscheidung somit bereits anhand der grundlegenden Funktionen getroffen werden. Geht es allerdings dagegen um die registrierten Personen, fällt die Entscheidung möglicherweise anders aus.

Facebook ist ohne Zweifel die weltweit beliebteste Social Media Plattform. Rund 70 Prozent aller Erwachsenen besitzen dort einen Account. Weltweit liegt die Nutzeranzahl bei rund 2,8 Milliarden Personen. Dies schließt auch die User von WhatsApp und Instagram mit ein, welche von Facebook gekauft wurden. Inzwischen wird die Anzahl an Facebook-Usern allerdings zunehmend älter. Während beim Start in Deutschland vorwiegend Jugendliche und junge Menschen dort registriert waren, zeigen sich mittlerweile immer mehr Personen ab durchschnittlich 40 Jahren begeistert von dem Netzwerk. Ergänzend sollte erwähnt werden, dass die Useranzahl rückläufig ist, da viele junge Nutzer auf andere Plattformen wechseln.

Twitter hingegen besitzt ein deutlich kleineres, aber jüngeres Publikum. Rund 5,8 Millionen Deutsche nutzen das Netzwerk aktiv. Im Durchschnitt sind die Nutzer zwischen 18 und 29 Jahre alt. Jüngere sind eher auf TikTok oder vergleichbaren Plattformen vertreten. Zugleich befinden sich weniger als 20 Prozent der Personen ab 50+ dort. Möchte ein Unternehmen somit leicht junge Interessenten ansprechen, könnte Twitter eine gute Alternative zu Facebook sein.

Twitter – schnell, günstig und kurzlebig

Um neue Fans oder Kunden anzusprechen, zählt jedoch nicht nur die Useranzahl und das Durchschnittsalter. Vielmehr hilft ein Blick auf die Verweildauer der Nutzer und die Reichweite der Posts, um das perfekte Netzwerk zu finden.

Obwohl Twitter vergleichsweise in Deutschland lediglich eine kleine Plattform darstellt, sind die User recht aktiv. Rund 46 Prozent aller Nutzer greifen mindestens einmal täglich auf das Netzwerk zu. 81 Prozent der registrierten User zwischen 18 und 29 Jahren schaut sogar mindestens einmal pro Tag auf Twitter. Besonders beliebt ist das Netzwerk als Nachrichten- und Informationsdienst für Journalisten, Politiker oder Prominente. Wer aktuelle Nachrichten sucht, bekommt sie auf dem Network schnell und übersichtlich geboten. Ein geschickter Verweis zu anderen Plattformen oder Websites steigert zudem leicht den Traffic.

Entscheidet sich ein Unternehmen für Twitter, sollte es stets aktuelle Nachrichten bieten. Wenn die Inhalte für die schnelllebige Community der Plattform geeignet sind, lassen sich Erfolge erzielen. Ältere News, welche mitunter einige Tage, Wochen oder gar Monate als sind, werden weniger bis kaum gelesen. Ebenfalls sollten die Informationen auf die maximale Zeichenanzahl von 280 Zeichen anpassbar sein. Nur wenn der erste Post Interesse weckt, werden die nachfolgenden Tweets gelesen.

Facebook – die digitale Marketingplattform

Facebook dagegen besitzt keine Begrenzung bezüglich Inhalte oder Zeichenanzahl. Auch ältere Nachrichten oder belanglose Updates werden dort gelesen. Anzumerken ist, dass die Posts gelegentlich nicht tagesaktuell angezeigt werden. Da Facebook mitunter eine Werbeplattform ist, besitzen bezahlte Posts einen höheren Stellenwert. Dank Facebook Ads lassen sich gezielt bestimmten Usergruppen ansprechen, da Facebook auf die vermerkten Informationen wie Hobbys, Interesse, Familie oder Arbeit zugreift.

Gleichzeitig agiert im Hintergrund eine Aufzeichnung des Kaufverhaltens auf anderen Webseiten. Unbezahlte Posts können zwar ebenso platziert werden. Wann und ob sie in der Timeline der gewünschten Zielgruppe abgebildet werden, bleibt allerdings mehr dem Zufall überlassen. Möchte ein Unternehmen Facebook effektiv für Marketing nutzen oder seine Bekanntheit steigern, wird ein entsprechendes Budget benötigt.

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