Projekte mit Hör-Sinn gesucht

Kreative Ideen rund ums Thema Hören gesucht! Insgesamt 30.000 Euro stellt die Hörregion Hannover in diesem Jahr für Projekte zur Verfügung, die für gutes Hören sensibilisieren. Konzepte, die sich pädagogisch, künstlerisch oder interdisziplinär mit der Hörgesundheit und dem Hörsinn auseinandersetzen, haben die Chance auf eine Finanzspritze von bis zu 3.000 Euro.

Seit dem vergangenen Jahr vergibt die Hörregion Zuschüsse nach der neu geschaffenen Richtlinie der Region Hannover. Insgesamt neun Projekte haben 2020 eine Förderzusage erhalten. Zum Beispiel die Inszenierung „Auf der Suche nach der Stille“ im Herbst 2020: Auf Grundlage eines Konzepts von Milena Fischer näherte sich ein fünfköpfiges Musik- und Schauspielensemble des Theaters an der Glocksee gemeinsam mit dem Publikum auf in jeder Vorstellung auf neue Weise der vollkommenen Geräuschlosigkeit. Die Hörregion bezuschusste die Inszenierung mit 3.000 Euro. Für das kommende Frühjahr entwickelt das Orchester im Treppenhaus in Zusammenarbeit mit dem Landesblindenzentrum besondere Führungen im Sprengel Museum Hannover. Geplant sind Klangimprovisationen, die Personen mit Sehbehinderung und Blindheit die visuellen Kunstwerke vollkommen neu erfahren lassen. Dafür gibt es ebenfalls einen Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro von der Hörregion. Tonspur Stadtlandschaft wird ab dem Frühsommer zu einem neuen literarischen Spaziergang durch Hannover mit dem eigenen Smartphone einladen: Besucherinnen und Besucher werden akustisch zu Literaturorten in Hannover begleitet und können dabei sprachliche Kunstwerke erleben. Die Hörregion unterstützt das Projekt mit 2.432 Euro.


Nachdem die meisten geförderten Projekte im vergangenen Jahr einen kulturellen Hintergrund hatten, sind in diesem Jahr insbesondere Vorhaben willkommen, die den Aspekt der Hörgesundheit in den Mittelpunkt stellen. „Den Hörsinn für alle erlebbar machen – das ist eines unserer zentralen Anliegen. Deswegen freuen wir uns über Projekte, die gutes Hören fördern oder Barrieren für hörbeeinträchtigte Menschen abbauen. Besonders spannend sind für uns interdisziplinäre Vorhaben, die pädagogische, medizinische, wissenschaftliche oder künstlerische Aspekte miteinander verbinden“, sagt Nils Meyer, Leiter der Hörregion Hannover.

Wer ein Projekt rund um den Hörsinn geplant hat, kann sich ab sofort um eine Förderung bewerben. Der nächste Stichtag für Bewerbungen ist der 31. Januar 2021. Das Kuratorium der Hörregion sichtet alle eingereichten Projekte und entscheidet, welche Vorhaben einen Zuschuss erhalten. Berechtigt zum Antrag sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Region Hannover, regionsangehörige Städte und Gemeinden sowie juristische Personen mit Sitz oder einer Niederlassung in der Region Hannover. Nähere Infos sowie die Richtlinien und das Antragsformular sind online auf www.hörregion-hannover.de zu finden. Bewerbungsschluss ist jeweils Ende Januar, Ende Mai und Ende August eines Jahres.

Hörregion Hannover

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region Hannover die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Sie macht auf den Hörsinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam, wirbt für gutes Hören und stärkt den Standort Region Hannover.

Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter www.hörregion-hannover.de.

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