Vierbeiner benötigen ihren Spaziergang

Seit Beginn des Lockdowns (Light) in europäischen Ländern, konnte das österreichische Unternehmen Tractive aus Linz – Weltmarktführer im Bereich GPS Tracking für Hunde und Katzen – einen Rückgang der durchschnittlichen aktiven Minuten im Vergleich zur Vorperiode bei Hunden feststellen. Vor allem in Österreich schien der Rückgang mit -6.3% signifikant zu sein. Auch die durchschnittlichen Spaziergänge konnten eine Senkung von 2.4 auf 2.2 Gassirunden pro Tag verzeichnen. Doch woher rührt diese Abnahme und welche Folgen hat dies für unsere Vierbeiner? Während jährlich ein generelles Tief durch „Herbstblues” zu erklären ist, zeigen die Zahlen deutlich, dass der Lockdown einen Effekt auf den Rückgang zu haben scheint.

Laut einer Umfrage des britischen Tierschutzvereins „Dogs Trust” mit über 6.000 Teilnehmern berichtete mehr als die Hälfte der Hundehalter (55%) über eine Reduzierung der Spaziergänge, was durch Tractive belegt werden konnte. 82% berichteten über einen Anstieg bei Gebell und Heulen – Google Trends zeigt in diesem Zusammenhang einen Anstieg in der Suche nach „dog barking” und „dog bite”.


Eines ist sicher: Die Coronavirus-Pandemie betrifft auch unsere Haustiere. Die Frage ist: Wie können Hundebesitzer am besten für die Vierbeiner sorgen und worauf muss geachtet werden? Tractive hat Tipps zusammengestellt:

1. Ruhig bleiben und Routinen beibehalten: Angst und negative Gedanken übertragen sich auf unsere Vierbeiner. Es ist daher sehr wichtig, ruhig, positiv und bestimmt zu bleiben. Weiter muss unbedingt eine Routine eingehalten werden, die ein Gefühl von Normalität vermittelt (regelmäßige Walks, Fütterungszeit und Spielzeit).

2. Nähe suchen: Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass nicht nur Menschen, sondern auch Tiere von der wohligen Nähe profitieren. Durch den Körperkontakt wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, das wiederum das Stresshormon Cortisol hemmt. Zwar ist dieses lebenswichtig, dennoch kann zu viel davon das Immunsystem schwächen.

3. Zeit für Bewegung: Wenn man die meiste Zeit Zuhause verbringen muss, so wie das während einer Quarantäne oder im Lockdown der Fall ist, kann sich das nachteilig auf die körperliche Gesundheit und tägliche Bewegung auswirken. Für unsere Vierbeiner ist es nicht anders. Es macht in diesem Fall Sinn, der eigenen Katze mehr Raum und Zeit im Freien zu gewähren. Hunde brauchen den täglichen Spaziergang mehr denn je. Mit Tractive kann einfach überwacht werden, ob die täglichen Gassi-Zeiten eingehalten werden und der Hund sein Aktivitätsziel hält: das Aktivitätstracking von Tractive gibt Haustierhaltern Auskunft über diese Daten.

4. Gesundheit und Pflege: Ein weiteres wichtiges Thema während einer Pandemie ist es, gesund zu bleiben – frei von Krankheit und in guter körperlicher Verfassung. Während man alles tut, um sich selbst und andere bestmöglich vor dem Coronavirus zu schützen, vergisst man möglicherweise auf Hund oder Katze zu achten. Neueste Forschungen haben ergeben, dass sich auch Haustiere mit dem Coronavirus infizieren können. Es macht darum Sinn, zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, damit Vierbeiner und Samtpfote gesund bleiben. Es können z. B. immunstärkende Nahrungsmittelergänzungen verabreicht werden oder den Tieren eine extra Portion Pflege zukommen lassen, sollten sie mit einer kränkelnden Person oder einem anderen Tier in Kontakt gekommen sein.

5. Unterstützung suchen: Durch den Anstieg an Adoptionen haben Hundeschulen aktuell einen Zulauf wie selten zuvor. Sollte ein sonderbares Verhalten beim Hund festgestellt werden, ist es oft ratsam, sich an Experten wie Tierärzte und Trainer zu wenden, um langfristigen Verhaltensänderungen vorzubeugen.

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