Ernährungswirtschaft in MV geht in die offensive Vermarktung

Mit der 1. Landesweiten Warenbörse „Regional + Bio aus MV“ hat die Marketinggesellschaft der Agrar- und Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV) eine neue Plattform  für Produzenten und Fachkunden entwickelt. Am 7. Oktober präsentieren sich knapp 80 Produzenten im Kreuzfahrtterminal in Warnemünde.

Am 7. Oktober ist es soweit: Die Ergebnisse der einjährigen Vorbereitungsarbeit des AMV zur 1. Landesweiten Warenbörse „Regional + Bio aus MV“ werden Realität. Mehr als 250 Fachbesucher nutzen die Gelegenheit, sich im Kreuzfahrtterminal in Warnemünde über die Leistungsstärke der Ernährungswirtschaft im Land umfassend zu informieren. Vom Kleinstbetrieb bis zum großen Unternehmen reicht die Ausstellervielfalt. Mehr als 1.000 Produkte werden von knapp 80 Ausstellern präsentiert.

"Die Themen Nachhaltigkeit und Regionalität spielen für Verbraucher eine immer größere Rolle. Vor allem bei Lebensmitteln achten Kunden verstärkt auf die Herkunft der Produkte. Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern eine Vielzahl leistungsstarker Unternehmen, die in herausragender Qualität produzieren. Mit der Warenbörse wird eine Plattform für Produzenten und Fachkunden etabliert, um Produkte in neuen Vermarktungsformaten zu platzieren und so einen breiteren Kundenkreis anzusprechen. Das stärkt die wirtschaftliche Basis der Branche.  Mit dem Wettbewerb um den Produkt-Leuchtturm MV entstehen zudem Botschafter für unser Bundesland, die weit über unsere Landesgrenzen hinweg für die Ernährungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns werben", sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Wirtschaftsminister Glawe hat die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen.


Für den AMV ist es wichtig, dass auf diese Weise nachhaltige Formate für MV entwickelt werden. AMV-Geschäftsführerin Jarste Weuffen fasst die Grundlage des Erfolges so zusammen: „Wir haben ein Angebot entwickelt, das es Produzenten und Fachkunden an einem Tag, und damit in kürzester Zeit, mit einem sehr geringen Aufwand erlaubt, den größtmöglichen Überblick über die Ernährungsbranche im Bundesland zu erhalten. Das betrifft sowohl den konventionellen als auch den Bio-Bereich“. Weuffen ist von der Vielfalt der Produkte begeistert und gibt einen Ausblick: „Wenn alles gut läuft und die Beteiligten zufrieden sind, denken wir an eine Ausweitung im nordostdeutschen Raum. Erste Anfragen aus Brandenburg sind bereits eingegangen.“

Bei der Vorbereitung der Börse hat der BUND MV als Partner des AMV im Bio-Bereich aktiv mitgewirkt. Dr. Burkhard Roloff schildert die Situation der Bio-Verarbeiter und der notwendigen Förderung für mehr Wertschöpfung: „Die 1. Warenbörse Regional + Bio aus MV spiegelt die große Vielfalt der handwerklichen ökologischen Verarbeitung in unserem Land wider. Einige Verarbeiter nehmen noch nicht teil, weil sie entweder nicht genug Bio-Produkte für die potenziellen Händler haben oder an ihre Verarbeitungskapazität gestoßen sind. Die handwerkliche Verarbeitung hochwertiger ökologischer Produkte und die direkte bzw. regionale Vermarktung bedürfen weiterhin finanzieller Förderung, denn sie schaffen durch erhöhte Wertschöpfung sinnvolle Arbeit im ländlichen Raum. Gut geführte Hofläden können die neue Form der Nahversorgung in den Dörfern sein." 

Unterstützung für die Warenbörse kam auch aus der Stadt Rostock, den Landkreisen Rostock, Vorpommern-Rügen und Ludwigslust-Parchim sowie von der Landesarbeitsgemeinschaft der IHK`s in MV. Sie alle sehen in dem neuen Format eine optimale Möglichkeit zur Erschließung neuer Absatzkanäle der Produzenten aus MV, sowohl für konventionell als auch ökologisch arbeitenden Betriebe.

Ob Bio-Büffel oder Dorschrogenaufstrich mit Sanddorn, Speckmarmelade, Bio-Kindergericht oder raffiniertes Thunfischöl, ob Grillschokolade oder Moorkäse – die Aufzählung könnte leicht weitergeführt werden. Alle Beteiligten sind gespannt auf die Resonanz der Fachbesucher, die aus sehr unterschiedlichen Absatzschienen kommen und vielleicht auch „Hidden Champions“ aus MV entdecken.

37 Betriebe beteiligen sich auf der Warenbörse an einem Speed Dating. Denn nicht nur ein Austausch mit Fachbesuchern, auch der Austausch untereinander kann zu neuen geschäftlichen Aktivitäten führen. Vorrangig nutzen Kleinstunternehmen diese Chance des Networkings, die auch dazu beitragen kann, das Angebot in den eigenen Hofläden zu erweitern und damit für Kunden attraktiver zu gestalten.

Nach Ansicht von Weuffen geht es nicht darum, dass jeder Produzent eine Belieferung des Handels anstreben soll. Produktionsmenge, Preisvorstellung und Philosophie müssen mit geeigneten Absatzschienen individuell in Übereinstimmung gebracht werden. Wichtig sei allerdings, nicht nur ein einziges Standbein zu entwickeln.

Für den Wettbewerb um den „Produkt-Leuchtturm MV“ erfolgt auf der Warenbörse das Voting durch das Fachpublikum. Alle Produkte werden in einer Sonderpräsentation um einen 4 m hohen Leuchtturm aufgebaut. Das einzigartige an diesem Wettbewerb besteht drin, dass die Bewertung der insgesamt 99 Produkteinreichungen von Fachkunden und damit nicht von einer Jury vorgenommen wird. Damit ist der klare Bezug zur Marktfähigkeit der Siegerprodukte gegeben.

Die Preisverleihung ist für den 25. November in Fleesensee durch Minister Harry Glawe und den AMV geplant.

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