Logistische Prognose

Das präzedenzlose Jahr 2020 hat den Äquator überschritten. Wenn wir uns dem 4. Quartal nähern, wächst die Angst vor einer zweiten Welle in der Pandemie. Trotz der anhaltenden Unsicherheit steigt die Unternehmensproduktivität allmählich an. Der Vorreiter des globalen wirtschaftlichen Wiederaufstiegs ist China. Das Land, das als erstes vom Virus befallen war und als erstes ein Beispiel für einen Ausweg aus der Krise zeigte.

Laut der Abteilung Forschungs- und Entwicklungs des Transport- und Logistikunternehmens AsstrA wird eine Steigerung der Produktionstätigkeit im letzten Quartal 2020 den Güterverkehrsmarkt wesentlich stärker beeinflussen als im Vorjahr. Der Grund für die steigende Nachfrage nach Transportdienstleistungen liegt in der aufgrund von Quarantänemaßnahmen verschobenen Nachfrage.

Von Anfang 2020 bis März gab es vor dem Hintergrund der Situation in China, dem weltweit größten Exporteur, weniger wirtschaftliche Initiativen und Vorschläge. In der EU war Italien das erste Land, das an dem Virus litt. Am 9. März wurden Maßnahmen eingeführt, um die Zunahme der Inzidenz einzudämmen.

„Zu Beginn der Pandemie weigerten sich einige Transportunternehmen, Fracht anzunehmen. Die Transportunternehmen, die das Geschäft weiterführten, passten die Fahrpläne und Arbeitsbedingungen der Fahrer an die Anforderungen der WHO an. Daher hat sich die verfügbare Transportkapazität verringert. Vor dem Hintergrund der Schließung einer Reihe von produzierenden Unternehmen in Europa im zweiten Quartal wurde das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage beibehalten“, sagt Vitaly Eremenko, stellvertretender Leiter der Abteilung Straßengüterverkehr bei AsstrA.

Die Wirtschaftstätigkeit stieg wieder an, da die Quarantänemaßnahmen nachließen, der Export jedoch weiterhin langsam wuchs. Die Transportunternehmen verteilten die Güter neu, so dass sie die ermäßigten Tarife bis zum dritten Quartal beibehalten konnten.

„Heute steigen die Frachtraten. Grund ist die Erwartung einer Saison mit hoher Nachfrage und einem Rückgang der Transportkapazität während der Quarantänebeschränkungen. Die weitere Dynamik der Preise für Transportdienstleistungen hängt direkt von der Stärke der Nachfrage ab, da sich das Angebot allmählich wächst“, fährt Vitaly Eremenko fort.

Im April prognostizierte die Welthandelsorganisation (WTO) einen Rückgang des globalen Handelsaustauschs im schlimmsten Fall um 13-32%. Im August sagten Experten, dass aufgrund der Reaktion der Regierungen der Länder auf die Unterstützung der lokalen Wirtschaft der Rückgang des Welthandels kein kritisches Niveau erreichen wird. Nach Angaben der WTO wird das Volumen des Welthandels gegenüber dem Vorquartal um 2,5% zunehmen, was optimistischen Prognosen entspricht.

Vom Wiederaufstieg des Produktionsbereiches in Europa zeugt das Wachstum des Geschäftstätigkeitsindex im Produktionsbereich (Einkaufsmanagerindex). Ein Wert über 50 zeigt das Wachstum in diesem Bereich an.

„Die Geschäftstätigkeit in der EU beträgt heute 51,7 – die höchste Rate seit Dezember 2018. Die Zahlen zeigen, dass wirksame Maßnahmen zur Überwindung der Folgen der Pandemie ergriffen wurden“, kommentiert Vitaly Verbilovich, Leiter Forschung und Entwicklung bei AsstrA.

Der Unternehmenspartner Shippeo in Bezug auf die Sicherstellung der Transparenz des Güterverkehrs hat eine interaktive Karte zur Wiederherstellung der Lieferkette entwickelt: https://livesupplychain.shippeo.com/#/. Die Angaben zu Produktions-leistungen und eingesetzten Fahrzeugen werden regelmäßig aktualisiert.

„Anfang Juni lag der Indikator bei 60%. Nach den neuesten Aktualisierungen sind europäische Ketten zu 94% ausgelastet. FMCG, Metallurgie und chemische Industrie sind Wachstumsleader, während sich die Maschinenbau- und Bauindustrie weiterhin wegen der Pandemie langsam entwickelt“, fügt Vitaly Verbilovich hinzu.

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Unser hochqualifiziertes Personal entwickelt optimale Logistiklösungen anhand kundenspezifischer Anforderungen. Mit einem großen Netz an Niederlassungen und der Zusammenarbeit mit Profis sind wir immer mit Ihnen und Ihren Partnern vor Ort.

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