Toyota produziert saubere Energie für die Europazentrale

  • Moderne Windradtechnik steigert Effizienz und senkt Geräusche
  • Toyota erzeugt künftig mehr als zehn Prozent seines Energiebedarfs selbst
  • 100 Prozent erneuerbare Energien in allen europäischen Geschäftsbereichen

Toyota produziert seinen sauberen Strom zunehmend selbst: Am Standort der europäischen Unternehmenszentrale in Brüssel hat der Automobilhersteller jetzt ein neues Windrad sowie eine Solaranlage mit 1.400 Modulen in Betrieb genommen. Sie versorgen die Zentrale mit der Kraft der Natur.

Toyota Motor Europe (TME) ist das erste Unternehmen in der Region Brüssel, das auf seinem Gelände ein eigenes Windrad errichtet hat. Mit einer Kapazität von 10 kW kann die Anlage im Jahr bis zu 24 MWh Strom erzeugen. Das Windrad verfügt über neueste Technologien: Während die vertikalen Flügel eine effiziente Nutzung unabhängig von der jeweiligen Windrichtung sicherstellen, sorgt die innovative „Eulenflügel“-Oberfläche für einen geräuscharmen Betrieb. Bei nur 23 Metern Höhe kommt das Windrad außerdem den Flugzeugen des nahegelegenen Flughafens Zaventem nicht in die Quere.


Weitere saubere Energie für den Standort Brüssel liefern die 1.400 Photovoltaikmodule, die auf dem Dach des Toyota After Sales Centre installiert worden sind. Sie können eine Spitzenleistung von 460 kWp produzieren und pro Jahr voraussichtlich 360 MWh Strom erzeugen.  

In Europa setzt Toyota inzwischen vollständig und in allen Geschäftsbereichen auf erneuerbare Energien. Die beiden neuen Anlagen in Brüssel folgen der Strategie des Unternehmens, immer mehr grünen Strom selbst zu produzieren. So gewinnen beispielsweise Solardächer und -wände Strom für die Fahrzeugproduktion in England und Frankreich, während das Logistikzentrum im belgischen Zeebrügge mit vor Ort erzeugter Windkraft versorgt wird. Dank der neuesten Initiativen kann TME künftig mehr als zehn Prozent seines Strombedarfs lokal generieren.

Darüber hinaus wurde die Energieeffizienz der europäischen Toyota Einrichtungen in den vergangenen fünf Jahren umfassend verbessert – unter anderem durch den Einbau von LED-Beleuchtung, die Erneuerung von Klimaanlagen und ein neues Gebäudemanagement. Insgesamt ließ sich der Stromverbrauch dadurch um 35 Prozent von 5 GWh auf 3,3 GWh pro Jahr senken.

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