Wegen Corona-Hüh-Hott-Politik: ZEG-Vorstand und Bastian Schweinsteiger mit Brandbrief an Söder

Bayerns Fahrradfachhändler sind durch den neusten Kabinetts-Beschluss der Bayerischen Staatsregierung zur Corona-Krise empört. Danach werden die Buch- und

Fahrradhändler mit einer Flächenbegrenzung auf 800 qm Verkaufsfläche beauflagt, nachdem diese zuvor wie Bau- und Gartenmärkte sowie Auto-Handelseinrichtungen von einer Begrenzung befreit waren. In einem Brandbrief an Ministerpräsident Markus Söder (liegt der Redaktion vor) beklagen sie, dass diese Entscheidung ohne jegliche Begründung getroffen wurde, obwohl bisher alle Hygiene- und Sicherheitsvorschriften in bester Qualität eingehalten wurden. Diese „Hüh- und Hott“ Politik schaffe ihrer Meinung nach keine Verlässlichkeit, sondern nur Verdruss.


Die Fahrradhändler verweisen in ihrem Schreiben auf den gesundheitsfördernden Faktor des Radfahrens, das ein probates Mittel im Kampf gegen Corona ist und führen dazu Aussagen mehrerer Wissenschaftler und von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ins Feld. Einer der größten Fahrradfachhändler Deutschlands hält die Entscheidung sogar für kontraproduktiv: „Man bewirkt mit der Flächenbegrenzung genau das Gegenteil. Auf engem Raum befinden sich mehr Menschen als auf großer Fläche.“

Die Fahrradhändler fordern von Söder die umgehende Rücknahme des Beschlusses und werden dabei u.a. auch von Ex-Fußballnationalspieler Bastian Schweinsteiger unterstützt. Er ist seit längerem Fahrrad-Markenbotschafter und seit dem Ausbruch der Krise im engen Austausch mit der Branche. Für ihn gehört das Radfahren zur freiheitlichen Lebensart im Freistaat. Umso verwunderlicher ist es da für ihn, dass der Freistaat in diesem Fall im Vergleich zu anderen Bundesländern einen eigenartigen Sonderweg geht und den bayrischen Bürgern die Möglichkeit der Gesundheitsvorsorge und Freiheit erschwert.

Hier den Brief downloaden 

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