Freiburger Fahrradverleihsystem Frelo gestartet

Mit einer ersten Fahrt vom Rathaus im Stühlinger zum Platz der Alten Synagoge, eröffneten Oberbürgermeister Martin Horn, Bürgermeister Martin Haag, die VAG Vorstände Oliver Benz und Stephan Bartosch, Onur Semerci, Projektmanager bei nextbike, sowie einige Mitglieder des Gemeinderates am Freitag, 17. Mai, Frelo, das öffentliche Fahrradverleihsystem der Stadt Freiburg.

Am Eröffnungstag ging Frelo zunächst mit 35 im Stadtgebiet verteilten Fahrradausleih-Stationen in Betrieb. Innerhalb der kommenden Wochen wird das von der Freiburger Verkehrs AG (VAG) gemeinsam mit der Stadt Freiburg initiierte und von der Firma nextbike betriebene Angebot dann auf insgesamt 56 Stationen ausgebaut. Am Ende werden 400 Räder rund um die Uhr bereitstehen.  

Die VAG und die Stadt haben sich für ein stationsbasiertes System entschieden, bei dem die Räder nicht wild abgestellt werden. Dadurch soll ein geordnetes und sicheres Aufstellen und einfaches Auffinden der Leihräder gewährleistet sein.


Zur Feier des Frelo-Starts und, um das neue System einmal testen zu können, ist von Freitag bis Sonntag (17. bis 19. Mai) die erste halbe Stunde jeder Fahrt für alle Nutzerinnen und Nutzer kostenlos.
Nutzerinnen und Nutzer können sich ein Frelo an einer Station ausleihen und an derselben oder an einer beliebigen anderen Station wieder zurückgeben. Die Standorte wurden von den Planern des Garten- und Tiefbauamtes, der Freiburger Verkehrs AG sowie vom Betreiber nextbike so ausgewählt, dass diese möglichst in der Nähe von Bus- oder Stadtbahnhaltestellen, in bevölkerungsreichen Gebieten, nahe an vielen Arbeitsplätzen oder universitären Einrichtungen und im Bereich touristisch attraktiver Punkte liegen.

Das Freiburger Verleihsystem wird mit dem neuesten Radmodell von nextbike ausgestattet, das zwar robust, aber für ein Leihfahrrad mit rund 22 Kilogramm dennoch relativ leicht ist. Die Fahrräder haben ein smartes, integriertes Rahmenschloss, verfügen über 8 Gänge und sind für Personen von 1,50 bis 2 Metern bequem nutzbar. Die Räder sind mit einem Fahrradkorb ausgestattet.

Bereits im Oktober 2017 hatte der Gemeinderat die Einführung und den Aufbau eines öffentlichen Fahrradverleihsystems beschlossen und die VAG sowie die Verwaltung beauftragt, die für eine Inbetriebnahme im Jahr 2019 notwendigen Schritte umzusetzen.

Nach einer Ausschreibung wurde die Leipziger Firma nextbike mit der Installation und dem Betrieb eines Verleihsystems beauftragt. Als Vertragspartnerin fungiert dabei die VAG. Deren Vorstand Oliver Benz machte anlässlich der Eröffnungsfahrt die Rolle des Verkehrsunternehmens deutlich: „Seit 117 Jahren organisiert die VAG mit Straßenbahn- und Busverkehren einen beträchtlichen Teil der Mobilität in Freiburg. Jetzt sind wir in einer Phase, in der wir unsere Expertise als Mobilitätsdienstleister auf weitere Mobilitätsarten ausdehnen und sozusagen multimodal werden. Unser Ziel ist es mittelfristig auch, bestehende und neu hinzukommende Mobilitätsangebote digital zu vernetzen.“ Tatsächlich sind die Frelos unter anderen auch schon über die VAGmobil App – und in Kürze auch über die RVF App FahrPlan+ –  buchbar.  

Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn ergänzt dazu: „Es geht uns bei dem Fahrradverleihsystem darum, das Mobilitätsangebot für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die vielen Touristinnen und Touristen der Stadt um einen weiteren Baustein zu erweitern. Vor allem für Menschen, die mit Bus und Bahn in Freiburg unterwegs sind oder mit dem öffentlichen Verkehr nach Freiburg kommen, erweitert das Fahrradverleihsystem den Aktionsradius abseits der Haltestellen und stellt eine gute Ergänzung zum ÖPNV dar. Gemeinsam mit der VAG machen wir es den künftigen Nutzerinnen und Nutzern noch leichter, ohne Auto in Freiburg mobil zu sein.“

„Wir haben uns sehr über den Zuschlag gefreut“, erklärt nextbike Projektmanager Onur Semerci. „Freiburg ist eine wunderschöne Stadt, in der durch unser öffentliches Fahrradverleihsystem der Radverkehrsanteil weiter gefördert werden wird. Auch wenn man ein eigenes Rad hat, gibt es viele Situationen, in denen man Frelo nutzen kann, z.B. in Kombination mit dem ÖPNV oder für Radtouren mit dem Besuch.“

Der Name „Frelo“ ging übrigens aus einem öffentlich ausgeschriebenen Wettbewerb hervor, an dem sich rund 800 Personen beteiligt hatten. Ausgedacht hat sich diesen Namen Tim von Strachwitz, der bei der Eröffnungsfahrt sowie dem anschließenden Frelo-Fest beim Platz der Alten Synagoge auch mit von der Partie war.

Der Ausleihvorgang:
Um eines der Fahrräder nutzen zu können ist eine einmalige kostenlose Registrierung notwendig. Die Räder sind dann über die VAG mobil- oder die nextbike-App, per Telefonhotline oder per Kundenkarte ausleihbar. An zehn Stationen werden sich zudem auch Personen, die spontan radeln möchten und kein Smartphone besitzen, mittels dort befindlicher Terminals informieren, anmelden und ein Frelo leihen können.

Die Tarife:
Pro 30 Minuten Fahrt wird in der Regel 1 Euro fällig; der maximale Tagespreis beträgt 12 Euro. Es gibt aber auch einen 3-Tage-, einen Monats- und einen Jahrestarif.

Für alle, die eine RegioKarte über eines der Abos beziehen (RegioKarte Erwachsene im Abo; SchülerAbo; RegioKarte Job; JobTicket BW), sind die ersten 30 Minuten jeder Fahrt umsonst.

Gleiches gilt für Studierende der Albert-Ludwigs-Universität und der Hochschule für Musik, die im Rahmen einer Kooperation für eine geringe, im Semesterbeitrag enthaltene Summe, die Räder für die erste halbe Stunde jeder Fahrt kostenlos nutzen können und für die darauffolgenden Nutzungszeiten nur den halben Preis zahlen werden.

Ebenso ist für all jene, die mit nextbike einen Zeittarif für bestimmte Nutzungszeiträume abschließen, ist die erste halbe Stunde jeder Fahrt kostenlos.

Wer ist nextbike?
nextbike wurde im Jahr 2004 in Leipzig gegründet. Die Bike Sharing-Pioniere betreiben derzeit in mehr als 60 deutschen Städten und aktuell 26 Ländern öffentliche Fahrradverleihsysteme.

Die Finanzierung
Die Stadt Freiburg stellt gemäß einem Gemeinderatsbeschluss für die Finanzierung des Systems einen Zuschuss von bis zu 300.000 Euro pro Jahr zur Verfügung.

Weitere Informationen auch unter www.frelo-freiburg.de 

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