USA: Adventisten diskutieren über Militärdienst, Nichtkämpferstatus und Kriegsdienstverweigerung

Vom 10. bis 11. April fand am Hauptsitz der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA, eine Konferenz zum Thema „Adventisten und Militärdienst“ statt. Dabei wurde über die Stellung der Adventisten zum Militärdienst, zum Nichtkämpferstatus sowie zur Kriegsdienstverweigerung diskutiert.

Laut dem unabhängigen journalistischen Dienst Adventist Today (AT), wurde die Konferenz von der Abteilung „Dienste für Adventistische Seelsorger“ (Adventist Chaplaincy Ministries, ACM) organisiert, die adventistische Seelsorger bei externen Organisationen, wie der Armee, der Polizei, in Gefängnissen oder Krankenhäusern begleitet. Die Referenten und Diskussionsteilnehmer, unter ihnen auch der adventistische Weltkirchenleiter, Pastor Ted Wilson, bekräftigten die offizielle Position der Kirche zum Militärdienst, die den Nichtkämpferstatus vertritt, aber dennoch die individuelle Gewissensfreiheit wahrt.

Spektrum adventistischer Positionen zum Krieg
Dr. David Trim, Historiker und Direktor für Archive und Statistik der Weltkirchenleitung, stellte einen Überblick der Geschichte adventistischer Positionen zum Krieg vor. Diese Geschichte sei komplexer als sie oft dargestellt werde, sagte Trim. Er betonte, dass Adventisten ein Spektrum von Auffassungen zum Krieg vertreten haben. Dieses reiche vom Konzept des gerechten Krieges bis hin zum Pazifismus. In jüngerer Zeit zeige sich der innerkirchliche Konsens im Nichtkämpferstandpunkt.


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