IHK senkt Mitgliedsbeiträge

Die Vollversammlung der IHK Bonn/Rhein-Sieg hat im Rahmen ihrer Sitzung am 20. November 2018 in Bad Honnef die Weichen für das Jahr 2019 gestellt und die Mitgliedsbeiträge gesenkt.

IHK-Präsident Stefan Hagen sagte dazu: „Die IHK liefert nun zum zweiten Jahr in Folge das, was sie zu Beginn der Legislaturperiode versprochen hat: Wir fokussieren uns auf unsere Kernaufgaben und senken die Beiträge für unsere Mitglieder.“ Die Vollversammlung beschloss auf Vorschlag des Präsidiums, den sog. Umlagesatz ab 2019 von 0,24% auf 0,22% des Gewerbeertrags zu senken. Schon im letzten Jahr hatte die IHK ihre Mitgliedbeiträge reduziert. Hagen weiter: „Der IHK gelingt dies durch eine insgesamt solide Ertragslage der Unternehmen, die sich auch in den IHK-Beiträgen niederschlägt sowie durch einen Konsolidierungsprozess im eigenen Hause, mit dem die IHK ihre Ausgabenseite im Griff behält.“

Die IHK-Vollversammlung verabschiedete zudem das Jahresprogramm 2019. Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin das Thema der verstärkten regionalen und interkommunalen Kooperation. Bereits am 22. Januar 2019 veranstaltet die IHK gemeinsam mit der Bundesstadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis einen sog. „Regiogipfel“. Hagen: „Die Herausforderungen der nächsten Jahre lassen sich nur in enger Zusammenarbeit bewältigen. Hier sind die Entwicklung neuer Gewerbeflächen, die Schaffung von Wohnraum und die Verbesserung der angespannten Verkehrssituation wichtige Themen.“ Außerdem wird sich die IHK 2019 intensiv mit dem Aufbau des neu gegründeten Cyber Security Clusters Bonn auseinandersetzen und sich für eine höhere Akzeptanz  der Industrie in der Region stark machen. Auch weitere Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung sollen forciert werden.


Positioniert hat sich die Vollversammlung eindeutig zum Thema Denkmalschutz. Stefan Hagen: „Wir befürworten einen Denkmalschutz mit Augenmaß. Immer mehr Bauvorhaben in Bonn drohen jedoch durch unverhältnismäßige Denkmalschutzanforderungen zu scheitern oder extrem verzögert zu werden. Dies erschwert und verteuert dringend notwendige Investitionen in den Wohnungsbau, aber auch in gewerbliche Immobilien. Wir fordern die Untere Denkmalbehörde der Stadt Bonn auf, ihre bisweilen starre Haltung mit Blick auf Denkmalschutzanforderungen aufzugeben und zu ein­ver­nehmlichen Lösungen mit der Immobilienwirtschaft zurückzukehren."

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