Deutscher Personalräte-Preis 2018 verliehen

Der „Deutsche Personalräte-Preis 2018“ in Gold geht an den Personalrat des Ordnungsamtes der Stadt Frankfurt am Main. Das Gremium entwickelte mit dem Kon­zept „Stadtpolizei 55+“ konstruktive Lösungen für den Einsatz älterer und gesundheitlich ein­geschränkter Beschäftigter, die nicht mehr zu 100 % im uniformierten Außendienst arbeiten können.

Der „Deutsche Personalräte-Preis“ würdigt die bei­spielhafte Arbeit von Personalratsgremien in Deutschland und zeichnet seit 2010 herausragende Projekte aus. Er ist eine Initia­tive der Fach­zeitschrift „Der Personalrat“ und wird in diesem Jahr zum achten Mal vergeben. Preis­würdig sind Initiativen und Projekte von Personalräten sowie Jugend- und Auszubildendenvertretungen, die Ar­beitsbedingungen, das Arbeits­umfeld oder soziale Re­gelungen für die Beschäftigten ver­bes­sern.

Mit Silber zeichnete die Jury den Personalrat der Technischen Universität Dresden aus. Die Interessenvertretung konnte Eingruppierungen durchsetzen, die den tatsächlichen Anforde­rungen gerecht werden. Zudem erzielte sie deutliche Verbesserungen bei der Anerkennung von Restzeiten. Der Gesamtpersonalrat der Universität Koblenz-Landau erhielt den „Deut­schen Personalräte-Preis“ in Bronze. Mit der Etablierung eines Bedrohungs-, Krisen- und Deeskalationsmanagements reagierte er auf einen zunehmend rüden Umgangston und aggressives Verhalten gegenüber Beschäftigten der Hochschule.


Der Sonderpreis der DGB-Jugend geht an die Arbeitsgemeinschaft der Jugend- und Auszu­bildendenvertretungen der Unikliniken Nordrhein-Westfalen. Sie setzte sich mit ihrer Kam­pagne „#unbezahlt“ erfolgreich für eine angemessene Vergütung in der Ausbildung ein.

Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen des Schöneberger Forums in Berlin. Die Fachta­gung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst wird vom DGB Bildungswerk Bund in Koopera­tion mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund veranstal­tetet. Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, nahm die Ehrung der Preisträ­ger vor. Sven Hüber, Vorsitzender des Bundespolizei-Haupt­personalrats beim Bundesministerium des Innern, ehrte als Vertreter der Jury den Gold­preisträger mit einer Laudatio vor rund 300 Gästen.

Der „Deutsche Personalräte-Preis“ wird auch in 2019 wieder ausgelobt. Weitere ausführliche Infor­mationen zur Jury, zu den Preisträgern und Nominierten sowie zu allen eingereichten Pro­jekten unter www.dprp.de.

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