Ein Fall für Kommissar Raschke? Eine Tote in Bahnhofsnähe – EDITION-digital-Autorin Christiane Baumann im Fürstenzimmer

Wer kennt ihn nicht? EKHK Raschke, den vornamenlosen Chef der Schweriner Mordkommission aus den Schwerin-Krimis von Ulrich Hinse. Und eigentlich müsste der auch zum Einsatz kommen, als eines Abends im Pfaffenteich eine Leiche entdeckt wird. Doch dieser Fall ist kein Fall für Raschke, sondern einer für Nora Graf – der Hauptfigur des im Juni 2017 ebenfalls bei der EDITION digital erschienenen Kriminalromans „Die Tote im Pfaffenteich“ von Christiane Baumann. Auf Einladung des Fürstenzimmervereins stellt sie ihr Buch am 15. November eben dort im Hauptbahnhof vor: Für die auf Morde spezialisierte Kriminalistin Nora Graf geht es im Sommer 2016 gar nicht gut los. Zum einen ist sie wegen eines zunächst unklaren dienstlichen Vergehens aus Berlin nach Schwerin strafversetzt worden. Zum anderen findet sie gleich während eines ersten kurzen Abendspaziergangs in ihrer alten, neuen Heimat die titelgebende Tote im Pfaffenteich: „Nora wollte zufrieden umkehren. Plötzlich fesselte etwas Unebenes im Pfaffenteich ihre Aufmerksamkeit. Nora wusste, bevor sie es deutlich sehen konnte, dass es sich offenbar um eine erwachsene Person handelte. Obwohl sie rasch handeln musste, zögerte Nora. Seit Kindertagen hatte sie Angst vor offenen Gewässern und mied nach Möglichkeit jeden Kontakt mit ihnen. Nun musste sie im Dunklen an den Rand des Teiches, um eventuell noch zu helfen. Obwohl ihr Bauchgefühl sagte, dass jede Hilfe zu spät kommen würde. Nora stieg über den kleinen metallenen Uferzaun und bewegte sich vorsichtig die schräge Uferböschung hinunter. Sie wollte auf keinen Fall ausrutschen. Unten angelangt, erkannte sie an der Kleidung, dass eine Frau verunglückt war. Mehrmals rief Nora hallo, doch sie erhielt keine Antwort. Sie ahnte Schlimmes.“ Nur kurze Zeit später spürt Nora eine zweite Leiche auf, die Kriminalistin beginnt einen Flirt mit einem ihrer neuen Schweriner Kollegen, und auf Seite 336 erwartet die Hauptfigur eine große familiäre Überraschung. Aber Halt! Echte Krimi-Leser verderben sich nicht selbst die Spannung, bis sich alles aufklärt … – auch Morde und Vergewaltigungen, die die Stadt einige Zeit in Atem hielten. Die gedruckte Ausgabe und das E-Book sind unter edition-digital.de sowie im stationären und Online-Buchhandel zu haben – und am 15. November auch im Schweriner Fürstenzimmer. Ob sich Kommissar Raschke auch ein Exemplar signieren lässt? Beginn ist 18:30 Uhr.

Christiane Baumann hat zumindest zwei Dinge mit ihrer Hauptfigur Kommissarin Nora Graf gemeinsam: sie wurde in Schwerin geboren, allerdings nicht 1969, sondern 1952. Seit 2015 lebt und arbeitet sie wieder in Schwerin. Die Schriftstellerin absolvierte  zunächst ein Lehrerstudium in Rostock und arbeitete danach vorrangig als Bildredakteurin in Verlagen in Berlin, Köln und Baden-Baden. Bisher liegen von ihr der Krimi „Tod am Arkonaplatz“, die Kriminalerzählungen „Die Gambitspielerin“ und „Morde um Mitternacht“ sowie der Sammelband „Mord zum Frühstück“ mit 21 Kurzkrimis vor. Über sich sagt sie: „Die Lust zum Schreiben begleitet mich schon lange. Vor einigen Jahren entdeckte ich meine Vorliebe für Krimis. Meine Krimi-Ideen finde ich im Alltäglichen und Unspektakulärem.“ Da sie seit drei Jahren wieder in Schwerin lebt, lag es für die Autorin nahe, einen Schwerin-Krimi zu schreiben. Ihr Buch zeigt, dass sie sich bestens auskennt. Möglicherweise bieten die Stadtführer irgendwann eine Nora-Graf-Tour zu den Schauplätzen und Tatorten ihres spannenden Krimis an – mit dem Pfaffenteich am Anfang eines mörderischen Spaziergangs.

Christiane Baumann: Die Tote im Pfaffenteich. Nora Grafs erster Fall – Schwerin-Krimi


ISBN: 978-3-95655-785-9 (Buch), 978-3-95655-786-6 (E-Book)

EDITION digital

352 Seiten, 12,80 Euro

https://edition-digital.de/Baumann/Pfaffenteich/

Über die EDITION digital Pekrul & Sohn GbR

EDITION digital wurde 1994 gegründet und gibt neben E-Books (vorwiegend von ehemaligen DDR-Autoren) Kinderbücher, Krimis, historische Romane, Fantasy, Zeitzeugenberichte und Sachbücher (NVA-, DDR-Geschichte) heraus. Ein weiterer Schwerpunkt sind Grafiken und Beschreibungen von historischen Handwerks- und Berufszeichen sowie Belletristik und Sachbücher über Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt umfasst das Verlagsangebot, das unter www.edition-digital.de nachzulesen ist, derzeit mehr als 900 Titel (Stand November 2018).

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