Freitag, der 13. – ein Unglückstag?

·        Auffällig viele Schäden am 13. Januar 2017
·        Wetter beeinflusst Schadenstatistiken mehr als vermeintliche Unglückstage
·        Mythos beruht auf Börsencrash und christlichem Aberglauben

Abergläubische Menschen werden heute (13. April) wieder ganz besonders vorsichtig sein: Zum ersten Mal im Jahr 2018 steht „Freitag, der 13.“ vor der Tür. Die Zahl 13 gilt unter Abergläubischen vor allem in Verbindung mit einem Freitag als Unglückszahl. Aber was ist eigentlich dran an dem Mythos, der sich in Deutschland so hartnäckig hält? Ein Blick in die Schadenstatistik der Gothaer gibt Aufschluss:

Betrachtet man isoliert das Jahr 2017 könnte tatsächlich der Schluss naheliegen, dass Freitag, der 13. ein Unglückstag ist. „Denn am 13. Januar 2017 haben wir in unserer Statistik 1.738 Schäden bei unseren Privatkunden verzeichnet – etwa drei Mal mehr als üblich“, sagt Roger Pohl vom Gothaer Schaden-Controlling. Allerdings lag das weniger am vermeintlichen Unglückstag, Freitag, 13., sondern an Sturmtief ‚Egon‘, das an diesem Tag über Deutschland zog.
Schon wenn man den nächsten Freitag, den 13. Oktober 2017, betrachtet, wird klar, dass der Januar nur ein kleiner Ausreißer nach oben war. „Denn am 13. Oktober hatten wir gerade einmal 500 Schäden. Und auch wenn man die vermeintlichen Unglückstage der letzten Jahre vergleicht, kann man keineswegs von einer auffälligen Schadenhäufung sprechen“, so Pohl. „Es gibt also keinen Grund, die Decke über den Kopf zu ziehen und das Haus nicht zu verlassen.“


Im Gegensatz zu vermeintlichen Unglückstagen beeinflusst das Wetter die Anzahl der Schäden maßgeblich. „Naturgewalten wie Stürme, Gewitter oder Hochwasser verursachen in nur wenigen Stunden eine immense Anzahl an Schäden“, schildert der Gothaer Schaden-Experte. So hat allein Orkan „Friederike“ am Jahresanfang für über 19.000 Schäden in der Statistik der Gothaer gesorgt.

Woher aber der Aberglaube? Bei Freitag, dem 13., kommen viele Punkte zusammen: Den schlechten Ruf verdankt dieses Datum einerseits dem großen Börsencrash im Jahr 1929, dem ‚schwarzen Freitag‘. Hinzu kommt aber auch noch etwas christlicher Aberglaube: Jesus wurde an einem Freitag gekreuzigt, Adam und Eva wurden an einem Freitag aus dem Paradies vertrieben und die Zahl 13 gilt ohnehin in vielen Kulturen als schlechtes Omen.

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