Pure Natur am westlichen Bodensee

Vom sanften Hegau bis zu den majestätischen Alpen erstreckt sich der Bodensee, der drittgrößte See Europas. Doch nirgends ist er so naturbelassen wie rund um den Untersee, dem kleineren und vielleicht auch feineren Teil des großen Ganzen: Unberührte Ufer, ausgedehnte Naturschutzgebiete, langgezogene Bergrücken und bizarre Vulkankegel bieten eine Fülle von Wander- und Radrouten. Versteckte Buchten laden zum Bade. Naturfreunde lassen sich von Kennern führen, um rare Arten in Flora und Fauna zu entdecken. Die Fülle der Möglichkeiten und viele Informationen wurden jetzt in der kompakten Broschüre „Natur pur am westlichen Bodensee“ zusammengestellt, als praktischer und übersichtlicher Urlaubsbegleiter für Naturliebhaber. Bestellung oder Download unter www.bodenseewest.eu.

Über 600 Pflanzenarten wachsen in den Uferbanketten des Untersees. Eine davon ist das Bodensee-Vergissmeinnicht, das im Frühjahr auf den unwirtlichen Kiesufern erblüht. Frühlingsenzian, Mehlprimeln und sibirische Schwertlilien – Pflanzenkundlern hüpft das Herz. Vogelkundler spitzen wiederum die Ohren und wandern mit dem Fernglas, oder sie buchen eine ruhige und entspannende Fahrt mit dem Solarboot. Der Naturschutzbund NABU hat sie regelmäßig im Programm. Auch Vogelexkursionen mit dem Kanu werden angeboten, vor allem am Wollmatinger Ried zwischen Konstanz und der Insel Reichenau. Auf den Herbst sind alle gespannt: Dann eröffnet der NABU hier sein neues Naturschutzzentrum.

Reif für die Inseln


Ganze Arbeit haben die Gletscherströme der Eiszeiten geleistet, Bergrücken modelliert und Inseln im See geschaffen, die zum Inselhopping laden. Von der winzigen Liebesinsel im Naturschutzgebiet Mettnau bis zur Reichenau, UNESCO-Welterbe und die größte Insel im See. Zwei weitere Inseln könnten gegensätzlicher nicht sein: Die Klosterinsel Werd bei Stein am Rhein bietet wenigen Mönchen ein Zuhause, stille Besucher sind zur Andacht eingeladen. Ähnlich rund, doch viel belebter ist die Blumeninsel Mainau im Überlinger See: Trubel und reger Schiffsverkehr herrscht am Anleger, Gasthäuser und Biergärten stehen bereit. Doch selbst auf der Mainau finden sich neben fantastischen Gärten ruhige Lichtungen im Wald und hübsche Buchten zur Entspannung und Meditation. Wer dazu Anleitung möchte, kann sich einer der zahlreichen Tai Chi und Qi Gong Gruppen anschließen, die früh am Morgen am Seeufer zu finden sind, zum Beispiel in Allensbach, Konstanz, Radolfzell oder Öhningen-Wangen.

Bewegung zwischen Berg und Tal

Sportliche Naturfreunde und Familien mit Kindern wollen sich bewegen, zumindest im Urlaub. Vielleicht einmal auf einen Berg steigen, um den Überblick zu gewinnen? Wie wäre es da mit dem Hohentwiel, dem Hausberg Singens mit einer der größten Festungsruinen im ganzen Land? Von dort aus lässt sich weit über den Bodensee blicken, bis hin zur Alpenkette am Horizont. Auch die übrigen Vulkankegel des Hegaus bieten treffliche Aussichten; direkt am See und in den Riedflächen wurden hölzerne Plattformen errichtet. Besondere Tipps sind der Wasserturm in Horn auf der Halbinsel Höri und der Mettnau-Turm auf der Radolfzeller Halbinsel Mettnau, die sich wie ein langer Finger in den Untersee streckt. Tafeln am Geländer erklären die Feinheiten der Uferzonen.

Die Seen über dem See

Wer den Uferweg am Bodensee verlässt und weitere Kreise im Hinterland zieht, wird sich wundern: Einen Stock höher warten kleinere Seen, Überbleibsel der Eiszeiten und Eldorado seltener Vogelarten. Zum Beispiel der Mindelsee, der 2018 seit achtzig Jahren unter Naturschutz steht. Gepflegt wird das Gebiet vom BUND, der in Radolfzell-Möggingen sein baden-württembergisches Hauptquartier aufgeschlagen hat und Führungen anbietet. Auch das Max-Planck-Institut für Ornithologie residiert im Dorf, sein „Hennhouse“ mit 360-Grad-Projektionen zum Vogelzug ist einen Abstecher wert. Trotz Naturschutz wurde am Mindelsee ein Badeplatz eingerichtet, ebenso am nahen Güttinger See. Zwei Beispiele für viele: Die Natur soll erhalten, aber auch erlebt werden können. Schautafeln zeigen die Tier- und Pflanzenwelt, auf den Wegen zu bleiben ist selbstverständlich.

Mobil – auch ohne Automobil

Für die Anreise mag der eigene PKW praktischer sein, vor Ort ist es der Nahverkehr. Zumal die Vermieter in vielen Orten am westlichen Bodensee schon beim Einchecken die VHB-Gästekarte überreichen: für freie Fahrt in Bus und Bahn in der ganzen Region. Wer lieber auf dem Wasser reist, nimmt das Kursschiff, um sich bequem von hier nach da bringen zu lassen. Für weitere Ausflüge, vielleicht gar bis nach Vorarlberg oder ins Appenzell, ist das Bodensee Ticket ideal, das rund um den See gilt und sogar zwei Fähren einschließt. So sind Urlauber vor Ort mobil, lernen Land und Leute kennen – ganz ohne Stress. Als sportliche Alternative können Fahrräder und E-Bikes ausgeliehen werden, Segelboote und Kanus, Boards fürs Windsurfen oder Stand-up-Paddling: Die Urlauber entscheiden ganz nach Wind und Laune.

SERVICE

Broschüre „Natur pur“ auf Abruf: Die neue Broschüre „Natur pur am westlichen Bodensee“ im Din-A6-Format hat 84 informative Seiten und bietet einen Quellcode fürs bequeme Herunterladen auf Smartphone oder Tablet. Sie kann bestellt werden bei „Regio Konstanz Bodensee Hegau e.V.“, Im Kohlgarten 2, D-78343 Gaienhofen, Tel. +49 7735 91 90 55, Fax +49 7735 91 90 56, info@bodenseewest.eu. Per Download ist sie unter www.bodenseewest.eu erhältlich.

Wandern auf Premiumwegen: Die Region hat sich mit zehn Premiumwanderwegen als Ziel für Wanderfans etabliert. Besonders beliebt ist der Streckenwanderweg „SeeGang“, der auf 53 abwechslungsreichen Kilometern von Überlingen nach Konstanz führt. Das „Hegauer Kegelspiel“ besteht aus neun gemütlichen Tagestouren nach Wahl. Die Broschüren zum Premiumwandern am Bodensee erhalten Sie in jeder örtlichen Tourist-Information oder unter www.bodensee.eu. Seegang auch unter www.premiumwanderweg-seegang.de, Kegelspiel unter www.hegauer-kegelspiel.de.

Vogelzug im „Hennhouse“: Im früheren Hühnerhaus des Mögginger Schlosses wurde ein interaktiver Medienraum eingerichtet, das „Hennhouse“, in dem sich Besucher jederzeit und ohne Anmeldung oder Eintritt über Forschungsprojekte zum Vogelzug des Max-Planck-Instituts für Ornithologie informieren können. Info: Max-Planck-Institut für Ornithologie, Am Obstberg 17, D-78315 Radolfzell-Möggingen. www.orn.mpg.de.

Natura Trail Reben & Wein: Lohnend ist es gerade am Untersee, auch einmal die Seiten zu wechseln. Ein Rebwanderweg von Tägerwilen nach Steckborn informiert über die Geschichte des Weinbaus am Bodensee, erinnert an den berühmt gewordenen Herrn Müller aus dem Thurgau und führt zu den schönsten Schlössern am Schweizer Ufer des Bodensees. Tourenbeschreibung und GPS-Daten für diesen und weitere Natura-Trails auf http://www.bodenseewest.eu.

Meditation in Bewegung: Wer eine sanfte Art der Entspannung sucht, die zudem Körper und Geist harmonisiert, sollte Thai Chi oder Chi Gong üben. Am westlichen Bodensee sind viele Gruppen offen für Gäste, und die meisten sind darüber hinaus gratis. Das Plätschern der Wellen liefert die Begleitmusik. Regelmäßige Termine zum Beispiel in Allensbach, Konstanz, Radolfzell oder Öhningen-Wangen. Alle Adressen finden sich in der Broschüre „Natur pur am westlichen Bodensee“.

NABU-Zentrum Mettnau & Wollmatinger Ried: Das NABU-Zentrum betreut und pflegt 27 Schutzgebiete am westlichen Bodensee. Ab Herbst wird ein größeres und komplett neu gebautes Zentrum für Besucher und Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Noch findet sich der NABU in der Kindlebildstraße 87 in 78479 Reichenau. Halt „Reichenau“ der Bodensee-S-Bahn „seehas“. Neue Adresse ab Herbst 2018: Am Wollmatinger Ried, D-78479 Reichenau. Tel. 07531 78870. Aktuelle Infos und Führungsangebote unter www.nabu-wollmatingerried.de

Naturnahe Alternativen zum Hotel: Besondere Übernachtungsmöglichkeiten mit direktem Draht zur Natur sind ebenfalls im Angebot: Schlafen im Stroh, im Baumzelt, im Baumhaus oder im Holzfass, in Auenhöhlen, in Pfahlbauhäusern und Zirkuswägen. Besonders romantisch sind die Bubbles mit freiem Blick bis zu den Sternen: Letztere hat der Kanton Thurgau an den schönsten Plätzen am schweizerischen Seeufer platziert, für ein außergewöhnliches Outdoor-Erlebnis. Vorschläge und Links finden sich in der neuen Broschüre: „Natur pur am westlichen Bodensee“.

Erstes Plusenergiehochhaus der Welt: Das erste Hotel, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht, steht in Radolfzell. Der ehemalige Wasserturm wurde erweitert und mit modernster Technik ausgestattet. Der Frühstücksraum im elften Stock bietet einen einzigartigen Panoramablick auf die Altstadt und den See. www.aquaturm.de

Gästekarte wird Fahrschein: Kostenlos mit Bus und Bahn fahren Übernachtungsgäste vieler Orte am westlichen Bodensee. Die von den Beherbergungsbetrieben auf der Halbinsel Höri, in Radolfzell und in Stockach, in Allensbach und auf der Reichenau, in Gailingen, Steisslingen und Bodman-Ludwigshafen ausgegebene VHB-Gästekarte gilt im ganzen Landkreis Konstanz inklusive Stein am Rhein und bis Überlingen als Fahrschein. Außerdem enthalten: 20 Prozent Ermäßigung bei der Untersee-Schifffahrt, reduzierte Eintritte in Museen und günstige Leihgebühren für Fahrräder oder Boote.

 

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