Timmins Gold übertrifft Produktionsziel für 2016

Endlich wieder positive Zahlen von Timmins Gold (ISIN: CA88741P1036 / TSX: TMM). Mit einer Gesamtproduktion von 100.322 Unzen Gold hat der kanadische Edelmetallproduzent im vergangenen Jahr sein selbstgestecktes Ziel von 90.000 bis 100.000 Unzen sogar noch übertroffen, obwohl man zunächst nur von einer voraussichtlichen Fördermenge von 75.000 bis 85.000 Unzen ausgegangen war. So konnte das in Mexiko operierende Unternehmen allein im Schlussquartal seine Goldproduktion um 10,2 % auf 25.287 Unzen steigern.

Dabei profitierte die Gesellschaft vor allem vom deutlich verbesserten Abraum-Erz-Verhältnis (‚Strip Ratio‘) der ‚San Francisco‘-Mine, welches sich gegenüber dem Vorjahr um 41,7 % auf 2:1 verbesserte, wobei im 4. Quartal gar eine Steigerung um 63,3 % auf 1,47:1 erzielt wurde. Zudem legte auch der durchschnittliche Goldgehalt des geförderten Erzes merklich zu: Lag dieser 2015 noch bei 0,508 Gramm Gold pro verarbeiteter Tonne Gestein, fiel der Wert 2016 mit 0,579 Gramm pro Tonne um 14 % höher aus, auch wenn er im letzten Quartal mit 0,482 Gramm pro Tonne lediglich 5,2 % über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums blieb.

Somit konnte im Jahresverlauf trotz eines 35,9 %-igen Rückgangs des Erzabbaus auf rund 22,4 Mio. Tonnen und einer Verringerung der durchschnittlichen Verarbeitungsmenge um 9,7 % auf 20.909 Tonnen pro Tag die Goldförderung um 7,5 % gesteigert werden. Zugleich legte auch die Silberproduktion um 8,2 % auf 56.326 Unzen zu, obwohl diesbezüglich im Schlussquartal sogar ein leichter (- 1,2 %) Rückgang auf 12.994 Unzen zu verzeichnen war. Allerdings wurden in dieser Zeit auch nur 4,6 Mio. Tonnen Erz gefördert – 46,3 % weniger als im Vergleichszeitraum. Darüber hinaus ging die durchschnittlich Verarbeitungsmenge minimal auf 20.847 Tonnen pro Tag zurück.

Doch nicht nur bei den Produktions-, sondern auch bei den Verkaufszahlen brachte das Jahr 2016 für das Unternehmen aus Vancouver / British Columbia spürbare Verbesserungen. Mit insgesamt 100.480 Unzen Gold sowie 56.417 Unzen Silber konnte der Edelmetallabsatz gegenüber dem Vorjahr um 7,8 % bzw. 8,4 % gesteigert werden. Im Schlussquartal stiegen die Goldverkäufe dabei mit 26.012 Unzen um ganze 14,2 % an, während die Silberverkäufe mit 12.994 Unzen etwas niedriger ausfielen als im gleichen Zeitraum. Außerdem erhöhte sich auch der das Jahr über realisierte Goldpreis um 5,5 % auf durchschnittlich 1.237,- USD pro Unze, wobei er im 4. Quartal mit 1.223,- USD pro Unze etwas niedriger, im Vergleich zum Vorjahr jedoch 10,1 % höher lag.

"Wir sind mit unserer operativen Leistung im vierten Quartal und für das Jahr 2016 sehr zufrieden", erklärte dann auch Timmins-Präsident Arturo Bonillas, der dabei insbesondere den Mitarbeitern der ‚San Francisco‘-Mine für ihr Engagement und ihren Einsatz in diesem – zumindest anfangs noch – "herausfordernden" Jahr 2016 dankte.

2017 dürfte für diese aber nicht minder herausfordernd werden: Denn im Zuge des zu Jahresmitte anstehenden Abraumarbeiten und des daraus resultierenden Wiederanstiegs des Abraum-Erz-Verhältnisses sollte sich der Goldertrag der Mine von zunächst rund 20.000 Unzen im 1. Quartal auf nur noch etwa 15.000 Unzen im 3. Quartal reduzieren. Danach dürfte er zwar wieder auf ca. 20.000 Unzen im Schlussquartal ansteigen, dennoch rechnet man seitens der Unternehmensführung für 2017 derzeit lediglich mit einer Jahresproduktion von etwa 70.000 bis 75.000 Unzen, wobei sich die direkten Förderkosten (‚Cash Costs‘) – inklusive aller Abraumkosten – in einer Bandbreite von ca. 900,- bis 950,- USD je Unze bewegen dürften.

Generell geht man bei Timmins davon aus, die Förderung der Mine bis voraussichtlich 2023 aufrechterhalten zu können. Einschließlich des 2016 geförderten Goldes könnten dort somit insgesamt noch etwa 450.000 bis 500.000 Unzen des gelben Edelmetalls zu ‚Cash‘-Kosten von 900,- bis 950,- USD je Unze gewonnen werden.

Parallel hierzu will das Unternehmen aber auch die Arbeiten am aussichtsreichen ‚Ana Paula‘-Projekt im südmexikanischen Bundesstaat Guerrero weiter vorantreiben. Aktuell laufen dort noch die für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie erforderlichen Tests. Ein in diesem Zusammenhang angesetztes 20.000 m-Bohrprogramm steht aber kurz vor dem Abschluss, so dass bis zum Sommer mit einer Fertigstellung der Studie zu rechnen ist. Die endgültige Baugenehmigung für die auf der Liegenschaft geplante Mine hofft die Gesellschaft bis spätestens Ende dieses Jahres zu erhalten.

Abschließend gab Timmins noch bekannt, dass man im Zuge der im vergangenen November durchgeführten Emission von 36,4 Mio. neuen Stammaktien sowie einer halb so großen Zahl an zusätzlichen Bezugsrechten (‚Warrants‘) einen Nettoerlös von insgesamt 13,8 Mio. USD erzielen konnte.
 
Gemäß §34 WpHG weise ich darauf hin, dass JS Research oder Mitarbeiter des Unternehmens jederzeit eigene Geschäfte in den Aktien der vorgestellten Unternehmen erwerben oder veräußern (z.B. Long- oder Shortpositionen) können. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Transaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Die auf den "Webseiten", dem Newsletter oder den Research-Berichten veröffentlichten Informationen, Empfehlungen, Interviews und Unternehmenspräsentationen werden von den jeweiligen Unternehmen oder Dritten (sogenannte "third parties") bezahlt. Zu den "third parties" zählen z.B. Investor Relations- und Public Relations-Unternehmen, Broker oder Investoren. JS Research oder dessen Mitarbeiter können teilweise direkt oder indirekt für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und andere Dienstleistungen von den besprochenen Unternehmen oder sogenannten "third parties" mit einer Aufwandsentschädigung entlohnt werden. Auch wenn wir jeden Bericht nach bestem Wissen und Gewissen erstellen, raten wir Ihnen bezüglich Ihrer Anlageentscheidungen noch weitere externe Quellen, wie z.B. Ihre Hausbank oder einen Berater Ihres Vertrauens, hinzuzuziehen. Deshalb ist auch die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der hier behandelten Ausführungen für die eigenen Anlageentscheidungen möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Die Depotanteile einzelner Aktien sollten gerade bei Rohstoff- und Explorationsaktien und bei gering kapitalisierten Werten nur so viel betragen, dass auch bei einem Totalverlust das Gesamtdepot nur marginal an Wert verlieren kann.

Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte "Small Caps") und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.

Disclaimer:

Alle im Bericht veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die besprochenen Aktien, noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Dieser Bericht gibt nur die persönliche Meinung von Jörg Schulte wider und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber und seine Mitarbeiter für vertrauenswürdig erachten. Für die Richtigkeit des Inhalts kann trotzdem keine Haftung übernommen werden. Für die Richtigkeit der dargestellten Charts und Daten zu den Rohstoff-, Devisen- und Aktienmärkten wird keine Gewähr übernommen. Es gelten ausschließlich die Englischen Originalmeldungen.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Swiss Resource Capital AG
Poststrasse 1
CH9100 Herisau
Telefon: +41 (71) 354-8501
Telefax: +41 (71) 560-4271
http://www.resource-capital.ch

Ansprechpartner:
Jörg Schulte
E-Mail: info@js-research.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.