Deutscher Presseindex

Anti-Fraud-Management 2026: Kontrollarchitektur unter KI-, Zahlungs- und Insider-Risiken

Anti-Fraud-Management 2026: Kontrollarchitektur unter KI-, Zahlungs- und Insider-Risiken

  Anti-Fraud-Management 2026: Kontrollarchitektur unter KI-, Zahlungs- und Insider-Risiken Warum etablierte Präventions- und Detektionsmodelle überprüft werden müssen – und welche Maßnahmen für Geschäftsleitung, Chief Compliance Officer, Anti-Financial-Crime-Officer und Fraud-Verantwortliche jetzt Priorität haben. I. Kernaussage Ein wirksames Anti-Fraud-Management zeigt sich nicht daran, ob ein Unternehmen über eine Fraud Policy, ein Hinweisgebersystem, ein Vier-Augen-Prinzip oder einzelne technischeRead more about Anti-Fraud-Management 2026: Kontrollarchitektur unter KI-, Zahlungs- und Insider-Risiken[…]

Unternehmenssteuerung: Liquidität sichern und Risiken früh erkennen

Unternehmenssteuerung: Liquidität sichern und Risiken früh erkennen

  Rechtsstand: 24. September 2026. Der Beitrag ersetzt keine unternehmensindividuelle rechtliche Prüfung. Unternehmenssteuerung zeigt ihre Qualität nicht daran, wie viele Kennzahlen ein Bericht enthält. Entscheidend ist, ob die Geschäftsleitung daraus erkennt, welche Entwicklung Aufmerksamkeit verlangt, wann eine Entscheidung ansteht und welche Maßnahmen noch wirken können. Ein übersichtlicher Bericht ohne klare Verantwortlichkeiten und Folgeschritte bleibt eineRead more about Unternehmenssteuerung: Liquidität sichern und Risiken früh erkennen[…]

KI im Wertpapiergeschäft: WpHG-Pflichten und BaFin-Aufsicht

KI im Wertpapiergeschäft: WpHG-Pflichten und BaFin-Aufsicht

  Was ist der regulatorische Ausgangspunkt? Ausgangspunkt ist weder ein neues spezielles WpHG-KI-Gesetz noch ein eigenständiges BaFin-Regime für KI-gestützte Anlageberatung. Der Auslöser ist vielmehr die Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz („AI Act“), die als EU-Verordnung unmittelbar in allen Mitgliedstaaten gilt. Deutschland musste hierfür insbesondere die nationalen Zuständigkeiten und Marktüberwachungsstrukturen festlegen. Dies ist durch dasRead more about KI im Wertpapiergeschäft: WpHG-Pflichten und BaFin-Aufsicht[…]

Risikomanagement: Risikoanalysen mit wirksamen Kontrollen verbinden

Risikomanagement: Risikoanalysen mit wirksamen Kontrollen verbinden

  Rechtsstand: 24. September 2026. Der Beitrag ersetzt keine institutsindividuelle rechtliche Prüfung. Risikomanagement braucht mehr als aktuelle Regelwerke: Es muss aus bewerteten Risiken nachvollziehbare Entscheidungen machen. Die Neufassung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) vom 30. Juni 2026 bietet Instituten einen konkreten Anlass, ihre Risikoprozesse und Kontrollnachweise aufeinander abzustimmen (MaRisk, Rundschreiben 06/2026 (BA)). Im MittelpunktRead more about Risikomanagement: Risikoanalysen mit wirksamen Kontrollen verbinden[…]

KI-beschleunigte Cyberangriffe unter DORA: Der 5-Punkte-Plan für LSIs, Vorstand und ICT-Manager

KI-beschleunigte Cyberangriffe unter DORA: Der 5-Punkte-Plan für LSIs, Vorstand und ICT-Manager

I. Der 5-Punkte-Plan für LSIs, Vorstand und ICT-Manager Künstliche Intelligenz schafft keinen vollständig neuen Cybersicherheitsrisikotyp. Sie verändert jedoch Geschwindigkeit, Umfang und Qualität bekannter Angriffsmuster. Schwachstellen können schneller identifiziert und ausgenutzt, funktionsfähige Exploits schneller erstellt, Phishing- und Social-Engineering-Angriffe überzeugender gestaltet und Angriffe stärker automatisiert werden. Hinzu kommen Risiken aus Software-Lieferketten, Open-Source-Komponenten, Cloud-Umgebungen und ausgelagerten IKT-Dienstleistungen. DieRead more about KI-beschleunigte Cyberangriffe unter DORA: Der 5-Punkte-Plan für LSIs, Vorstand und ICT-Manager[…]

KYC-Sorgfaltspflichten nach GwG: UBO, EDD und der Übergang zur AMLR

KYC-Sorgfaltspflichten nach GwG: UBO, EDD und der Übergang zur AMLR

Rechtsstand: 23. September 2026. Der Beitrag behandelt die Kundenprüfung bei BaFin-beaufsichtigten Unternehmen des Finanzsektors; er ersetzt keine institutsindividuelle rechtliche Prüfung. Das Wichtigste in Kürze Durchgängiger Prozess: KYC-Sorgfaltspflichten umfassen Identifizierung, wirtschaftlich Berechtigte, Geschäftszweck, PEP-Prüfung und laufende Überwachung, nicht nur das Onboarding (§ 10 Abs. 1 Nr. 1–5 GwG; Gesetzeswortlaut). UBO-Prüfung (Ultimate Beneficial Owner): Kundenangaben erheben undRead more about KYC-Sorgfaltspflichten nach GwG: UBO, EDD und der Übergang zur AMLR[…]

Interne Revision: Aufgaben, Prüfungsgrenzen und wirksame Mängelnachverfolgung

Interne Revision: Aufgaben, Prüfungsgrenzen und wirksame Mängelnachverfolgung

. Autor: Achim Schulz (LinkedIn) Ein Prüfungsplan ist abgearbeitet, die Berichte sind geschrieben und die Maßnahmenliste weist überwiegend erledigte Punkte aus. Trotzdem bleibt eine entscheidende Frage: Funktionieren die Kontrollen inzwischen tatsächlich besser? Für die Interne Revision sollte deshalb nicht allein zählen, ob eine Prüfung abgeschlossen ist, sondern ob ihr Urteil nachvollziehbar begründet und die BeseitigungRead more about Interne Revision: Aufgaben, Prüfungsgrenzen und wirksame Mängelnachverfolgung[…]

AMLR-Readiness: Warum belastbare Kundendaten den Zeitplan bestimmen

AMLR-Readiness: Warum belastbare Kundendaten den Zeitplan bestimmen

Autor: Achim Schulz Eine aktualisierte Geldwäsche-Richtlinie ist noch kein Nachweis für einen funktionsfähigen Kundenprozess. Ein Institut kann sämtliche Zuständigkeiten beschrieben haben und dennoch nicht nachvollziehen können, aus welcher Quelle eine Kundenangabe stammt, wann sie überprüft wurde oder weshalb eine Auffälligkeit ohne weitere Maßnahmen geschlossen wurde. AMLR-Readiness sollte deshalb nicht an der Zahl überarbeiteter Dokumente gemessenRead more about AMLR-Readiness: Warum belastbare Kundendaten den Zeitplan bestimmen[…]

Neue OpRisk-Taxonomie: Was Compliance-Fälle für die Geschäftsleitung bedeuten

Neue OpRisk-Taxonomie: Was Compliance-Fälle für die Geschäftsleitung bedeuten

I. Key Facts Die Delegierte Verordnung (EU) 2026/1167 ergänzt die CRR durch technische Regulierungsstandards zu operationellen Risiken. Sie wurde am 3. September 2026 im Amtsblatt veröffentlicht und tritt nach Artikel 40 am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. Artikel 23 bis 32 konkretisieren die Taxonomie für Verlustereignisse aus operationellen Risiken: Jedes Verlustereignis ist genauRead more about Neue OpRisk-Taxonomie: Was Compliance-Fälle für die Geschäftsleitung bedeuten[…]

EBA-RTS nach Art. 323 CRR: Was sich im operationellen Risikomanagement ändert

EBA-RTS nach Art. 323 CRR: Was sich im operationellen Risikomanagement ändert

  I. Die Kernaussage vorweg: Was ändert sich – und für wen? Der EBA-Entwurf konkretisiert die bereits geltenden Vorgaben des Art. 323 Abs. 1 CRR zum Management operationeller Risiken. Vorgesehen sind insbesondere detailliertere Anforderungen an Governance, Risikobewertung, Datenqualität, Kontrollen und Berichterstattung. Die zusätzlichen Konkretisierungen werden erst mit Inkrafttreten und Anwendung des endgültigen RTS verbindlich; die gesetzlichen Grundanforderungen des Art. 323 Abs.Read more about EBA-RTS nach Art. 323 CRR: Was sich im operationellen Risikomanagement ändert[…]