Deutscher Presseindex

Ereignisse findet man nicht im Mittelwert. Warum ein einzelner Blutdruckwert die Geschichte dahinter verschweigt.

Ereignisse findet man nicht im Mittelwert. Warum ein einzelner Blutdruckwert die Geschichte dahinter verschweigt.

Die klassische Blutdruckmessung liefert einen einzelnen Wert, beispielsweise 120/80 mmHg. Dieser Wert beschreibt das Ergebnis einer Messung, sagt jedoch nichts darüber aus, was zwischen den einzelnen Herzschlägen tatsächlich passiert ist. Herzrhythmusstörungen, starke Schwankungen des Blutdrucks oder andere relevante Ereignisse können in einem Mittelwert vollständig verborgen bleiben. Erst die Betrachtung mehrerer aufeinanderfolgender Herzschläge macht sichtbar, wieRead more about Ereignisse findet man nicht im Mittelwert. Warum ein einzelner Blutdruckwert die Geschichte dahinter verschweigt.[…]

Die Grundlage der Kalibrierung: Wie wird Blutdruck wirklich kalibriert? Geprüft gegen invasiven Aortendruck.

Die Grundlage der Kalibrierung: Wie wird Blutdruck wirklich kalibriert? Geprüft gegen invasiven Aortendruck.

Kalibrierung ist nicht der Blutdruckwert. Kalibrierung bedeutet, den Zusammenhang zwischen einem Messsignal und dem tatsächlichen Blutdruck korrekt zu bestimmen. Genau hier setzt die Arbeit hinter dem BPER (Blutdruck-Ereignis-Recorder) an. Die Blutdruckschwankung zweiter Ordnung liefert eine individuelle, dynamische und belastungsfreie Grundlage für die Kalibrierung zukünftiger Blutdrucksysteme. Sie beschreibt nicht einen einzelnen Wert, sondern den blutdruckabhängigen VerlaufRead more about Die Grundlage der Kalibrierung: Wie wird Blutdruck wirklich kalibriert? Geprüft gegen invasiven Aortendruck.[…]

Belastungsfrei Blutdruck messen – warum die Kalibrierung über die Funktion entscheidet.

Belastungsfrei Blutdruck messen – warum die Kalibrierung über die Funktion entscheidet.

Die Zukunft der Blutdruckmessung liegt in smarten Geräten wie Uhren, Ringen, In-Ear-Kopfhörern, Armbändern oder kamerabasierten Systemen. Diese Technologien messen jedoch keinen Blutdruck direkt. Sie erfassen ausschließlich blutdruckabhängige Verlaufsdaten – etwa optische Helligkeitsänderungen (PPG), Pulswellenlaufzeiten (PTT), Herztöne oder andere Signale, die durch Herzaktion, Blutfluss und Atmung beeinflusst werden. Diese Signale können Veränderungen erkennen und Trends anzeigen.Read more about Belastungsfrei Blutdruck messen – warum die Kalibrierung über die Funktion entscheidet.[…]

Das Problem der HRV: Hohe Werte trotz Herzrhythmusstörung – warum die Zahl täuschen kann.

Das Problem der HRV: Hohe Werte trotz Herzrhythmusstörung – warum die Zahl täuschen kann.

Die Herzratenvariabilität (HRV) gilt als Indikator für Stress und Erholung. Dabei wird oft übersehen, dass sie lediglich die zeitlichen Abstände zwischen Herzschlägen beschreibt – nicht deren Ursache. Genau hier liegt das Problem. Bei arrhythmischen Störungen erzeugen unregelmäßige Herzrhythmusstörungen zusätzliche Schwankungen der Schlagabstände. Die HRV steigt dadurch teilweise schlagartig an und suggeriert „bessere Werte“, obwohl möglicherweiseRead more about Das Problem der HRV: Hohe Werte trotz Herzrhythmusstörung – warum die Zahl täuschen kann.[…]

Das zweite Problem der HRV: Warum die Variabilität allein nichts über die Ursache verrät.

Das zweite Problem der HRV: Warum die Variabilität allein nichts über die Ursache verrät.

Die Herzratenvariabilität (HRV) wird häufig als Maß für Erholung, Belastbarkeit oder Stress verwendet. Dabei wird oft übersehen, dass die HRV lediglich die zeitlichen Abstände zwischen Herzschlägen beschreibt – nicht deren Ursache. Genau hier liegt das Problem. Bei rhythmischen Arrhythmien, wie sie etwa bei gesunden jungen Menschen im Rahmen der respiratorischen Sinusarrhythmie auftreten, verändern sich dieRead more about Das zweite Problem der HRV: Warum die Variabilität allein nichts über die Ursache verrät.[…]

Wie wird eine Smartwatch zum Medical Device? Nicht der Sensor entscheidet, sondern die Kalibrierung.

Wie wird eine Smartwatch zum Medical Device? Nicht der Sensor entscheidet, sondern die Kalibrierung.

Wearables wie Smartwatches, Ringe oder Smartphones erfassen heute eine Vielzahl physiologischer Signale. Sie messen Lichtänderungen, Pulswellen oder Laufzeitunterschiede und liefern daraus blutdruckabhängige Verlaufsdaten. Diese Daten zeigen Veränderungen im Kreislauf, sind jedoch noch kein Blutdruck im medizinischen Sinne. Genau hier beginnt die Herausforderung der Kalibrierung. Eine belastungsfreie kontinuierliche Blutdruckmessung benötigt einen verlässlichen Referenzpunkt. Untersuchungen zeigen, dassRead more about Wie wird eine Smartwatch zum Medical Device? Nicht der Sensor entscheidet, sondern die Kalibrierung.[…]

Warum muss der BPER mit der invasiven Referenz übereinstimmen? Nicht der Sensor entscheidet, sondern die Referenz.

Warum muss der BPER mit der invasiven Referenz übereinstimmen? Nicht der Sensor entscheidet, sondern die Referenz.

Die Entwicklung kontinuierlicher Blutdruckmessung für Wearables wird häufig als Sensorproblem dargestellt. In Wirklichkeit beginnt die Herausforderung deutlich früher: bei der Referenz. Bevor ein Wearable kalibriert werden kann, muss zunächst nachgewiesen werden, dass ein nichtinvasives System denselben Blutdruckverlauf erfasst wie die invasive Referenzmessung. Nur wenn beide Systeme dieselben blutdruckabhängigen Veränderungen erkennen, lassen sich die Daten späterRead more about Warum muss der BPER mit der invasiven Referenz übereinstimmen? Nicht der Sensor entscheidet, sondern die Referenz.[…]

Die Kalibrierung macht’s. Warum ein einzelner Referenzpunkt für kontinuierlichen Blutdruck nicht genügt.

Die Kalibrierung macht’s. Warum ein einzelner Referenzpunkt für kontinuierlichen Blutdruck nicht genügt.

Wearables sind nicht das Problem einer funktionierenden kontinuierlichen Blutdruckmessung. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Kalibrierung. Ein einzelner Kalibrierungspunkt beschreibt lediglich einen Zustand. Kontinuierlicher Blutdruck ist jedoch keine Konstante, sondern eine dynamische Funktion. Wer eine dynamische Funktion mit nur einem einzigen Referenzpunkt kalibriert, übernimmt zwangsläufig einen systematischen Fehler in das gesamte System. Für eine belastungsfreieRead more about Die Kalibrierung macht’s. Warum ein einzelner Referenzpunkt für kontinuierlichen Blutdruck nicht genügt.[…]

Warum reicht eine herkömmliche Blutdruckmessung oft nicht aus? Wenn nicht der Einzelwert zählt, sondern der Druckverlauf.

Warum reicht eine herkömmliche Blutdruckmessung oft nicht aus? Wenn nicht der Einzelwert zählt, sondern der Druckverlauf.

Die klassische Blutdruckmessung liefert einen wichtigen Messwert zu einem bestimmten Zeitpunkt. Sie zeigt, wie hoch der Druck während der Messung war. Doch viele kardiovaskuläre Fragestellungen lassen sich nicht allein durch einen Einzelwert beantworten. Insbesondere bei Herzrhythmusstörungen, Extrasystolen oder wechselnden Kreislaufzuständen ist entscheidend, wie sich der Druck über die Zeit verändert — und welche Wirkung einzelneRead more about Warum reicht eine herkömmliche Blutdruckmessung oft nicht aus? Wenn nicht der Einzelwert zählt, sondern der Druckverlauf.[…]

Ein Signal ist noch kein Messwert. Warum ein optisches Sensorsignal erst durch Kalibrierung zum Blutdruck wird.

Ein Signal ist noch kein Messwert. Warum ein optisches Sensorsignal erst durch Kalibrierung zum Blutdruck wird.

Ein Signal ist noch kein Messwert. Diese Aussage klingt selbstverständlich, wird bei modernen Messverfahren aber häufig übersehen. Niemand würde behaupten, ein beliebiges Glas enthalte genau einen Liter, solange keine Skala vorhanden ist. Niemand bestimmt die Länge eines Stocks ohne Maßstab oder die Uhrzeit allein anhand von Tageslicht. Genau dasselbe gilt für optische Sensoren. Ein Ring,Read more about Ein Signal ist noch kein Messwert. Warum ein optisches Sensorsignal erst durch Kalibrierung zum Blutdruck wird.[…]