Seit 2013 steht der Town & Country Stiftungspreis für die Stärkung von Chancengleichheit und Gemeinschaft. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft oder Lebenssituation Perspektiven eröffnen und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
Tag für Tag engagieren sich Menschen in Vereinen, Initiativen und Organisationen, um Kindern und Jugendlichen Chancen zu eröffnen, Teilhabe zu ermöglichen und Unterstützung dort zu leisten, wo andere Strukturen an ihre Grenzen geraten. Dieses Engagement geschieht meist leise, im Hintergrund – und ist dennoch von unschätzbarem Wert.
Diesem Einsatz möchte die Town & Country Stiftung mehr Sichtbarkeit geben. Mit ihrem Stiftungspreis werden Projekte der Kinder- und Jugendhilfe unterstützt und zugleich diejenigen Menschen gewürdigt, die diese Projekte mit großem Einsatz tragen. Aus bundesweit 300 Projekten, die jeweils eine Förderung in Höhe von 1.000 € erhielten, wählte eine unabhängige Jury zwölf Regionalpreisträger aus. Am Samstag, den 9. Mai, wurden im Rahmen einer feierlichen Stiftungsgala in der Erfurter Zentralheize die Regionalpreisträger für ihr besonders herausragendes Engagement ausgezeichnet und jeweils mit weiteren 5.000 € unterstützt.
Die zwölf Regionalpreisträger verteilen sich auf die Region Nord (Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein) die Zentralregion (Hessen,Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Thüringen) und die Region Süd (Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland). Pro Region wurden vier Projekte im festlichen Rahmen der Stiftungsgala am 9. Mai ausgezeichnet. Darunter das „StarKi“ der Werkgemeinschaft Wiesbaden in der Zentralregion.
Kinder und Jugendliche, bei denen ein oder beide Elternteile psychisch erkrankt oder suchtkrank sind, werden häufig mit Ängsten, Schuldgefühlen und sozialer Ausgrenzung konfrontiert. „StarKi“ hat zum Ziel, diese Kinder frühzeitig zu stärken und sie durch Aufklärungsarbeit, systemische Beratung sowie Gruppenangebote vor eigenen psychischen Erkrankungen zu schützen. Sie lernen, die Erkrankung der Eltern besser zu verstehen, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen, Grenzen zu setzen und ihre persönlichen Ressourcen zu nutzen. Gleichzeitig erfahren sie in den Gruppen Gemeinschaft und Unterstützung in ihrer Situation. Neben den Kindern werden auch deren Angehörige sowie andere Helfer:innen aus ihrem Umfeld einbezogen, um umfassende Hilfe leisten zu können. Darüber hinaus arbeitet das Projekt öffentlichkeitswirksam daran, das Thema psychische Erkrankungen zu enttabuisieren und die gesellschaftliche Sensibilität für die Situation betroffener Familien zu erhöhen.
Jährlich erreicht „StarKi“ rund 60 Kinder und Jugendliche direkt durch Einzeltermine, Präventionsgruppen und Freizeitaktivitäten sowie etwa 1.000 weitere über Schulprojekte. Die Förderung der Town & Country Stiftung wird für verschiedene niedrigschwellige Freizeitaktivitäten eingesetzt, darunter Kletteraktionen, Kinobesuche, kreative und bewegungsorientierte Aktivitäten sowie Ausflüge. Diese Angebote stärken das Selbstbewusstsein der Kinder, fördern positive Gemeinschaftserfahrungen und schaffen wichtige Ausgleichsmomente im oft belastenden Alltag.
„Mensch sein heißt verantwortlich sein“ – diesem Leitsatz folgt die gemeinnützige Town & Country Stiftung seit ihrer Gründung durch das Unternehmerpaar Gabriele und Jürgen Dawo im Jahr 2009. Neben der Förderung der Kinder- und Jugendhilfe engagiert sich die Stiftung für unverschuldet in Not geratene Bauherren und Eigentümer von zu Wohnzwecken selbstgenutzten Einfamilienhäusern, für Bildungsprojekte im Bereich Natur- und Umweltbildung, für Kunst und Kultur sowie für bürgerschaftliches Engagement.
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Anger 55/56
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