Innovationskraft der Branche sichtbar machen
Mit dem Innovation Award hat die FENSTERBAU FRONTALE ein neues Format ins Leben gerufen, das besonders innovative und zukunfts-weisenden Produktentwicklungen aus der Branche sichtbar machen soll. Unterstützt wird der Wettbewerb durch die etablierte Medienplattform AIT-Dialog sowie vom ift Rosenheim als ideeller Träger. Gesichtet und bewertet wurden insgesamt 39 Einreichungen durch eine interdisziplinär besetzte Jury aus renommierten Vertretern von Verbänden, Instituten, Fachpresse sowie aus Architektur und Ingenieurwesen.
Induline I-130: hydrophobierend, biozidfrei, recyclingfähig
Bei der Premiere des Innovation Award wurde Induline I-130 unter 39 Einreichungen von der Jury als Sieger ausgezeichnet. Die speziell für den industriellen Holz- und Fensterbau entwickelte Imprägnierung greift gezielt die veränderten Anforderungen im Hinblick auf Ressourcenschonung und Recyclingfähigkeit auf. Induline I-130 basiert auf massebilanzierten Bindemitteln und kommt ohne filmkonservierende oder holzschützende biozide Wirkstoffe aus. Dieser Verzicht ist entscheidend, da entsprechende Zusätze in herkömmlichen Systemen eine stoffliche Verwertung von Holzbauteilen am Ende ihres Lebenszyklus häufig erschweren. „Induline I-130 eröffnet neue Optionen zur Rückführung behandelter Holzbauteile in den Wertstoffkreislauf. Remmers ist damit der erste Hersteller in der Fenster- und Türenindustrie, der eine biozidfreie Imprägnierung dieser Art in einem kompletten Systemaufbau anbietet“, erläutert Benjamin Lindemann, Produktmanager in der Business Unit Industrie bei Remmers.
Auch normativ ist die Leistungsfähigkeit belegt: Im Zuge der Prüfung nach DIN EN 927-3 wurde Induline I-130 ein Jahr lang frei bewittert und erfüllte sämtliche Anforderungen an diese Norm. Damit bietet Remmers eine biozidfreie, hydrophobierende Imprägnierung mit zertifizierter Schutzwirkung – ein zusätzlicher Beleg für die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit des Systems.
„Kreislauffähige Beschichtungen am Puls der Zeit“
Auch in technischer Hinsicht überzeugt die Imprägnierung: Sie bietet einen vorbeugenden, physikalischen Feuchtigkeitsschutz und reduziert das Risiko von Oberflächenverblauung. Die Verarbeitung kann geruchsarm über gängige Verfahren wie Streichen, Fluten oder Tauchen erfolgen. Zudem entsteht bei der Anlagenreinigung kein biozidbelastetes Spülwasser, wodurch negative Umwelteinflüsse und zusätzliche Entsorgungskosten vermieden werden.
Martin Stöger, Vertriebsleiter Industrielacke bei Remmers, fasst zusammen: „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Sie zeigt, dass wir mit unseren nachhaltigen Produktlösungen am Puls der Zeit sind und die richtigen Antworten auf die aktuellen Anforderungen der Branche geben. Für uns ist das eine große Anerkennung und zugleich ein Dank an das gesamte Team, das diese Entwicklung möglich gemacht hat.“
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