„Solche Menschen brauchen wir“

Der Doktor und das liebe Vieh: Dr. Dieter Grün ist so ein Landtierarzt, wie man ihn sich vorstellt, und er hat viel zu erzählen – aus fast 40 Berufsjahren im Vogelsbergkreis. Da ist zum einen die eigene Praxis in Groß-Eichen, da ist zum anderen die Fleischbeschau, die er seit 1987 für das Vogelsberger Veterinäramt durchgeführt hat. Die gibt er nun auf und wird feierlich verabschiedet von Landrat Dr. Jens Mischak und von Amtsleiter Dr. Torsten Scheid. In seiner Praxis wird Grün indes noch weiter tätig sein, Kleintiere will er noch behandeln.

 „Sie haben Gutes bewirkt“, attestiert Landrat Dr. Mischak dem Veterinärmediziner, der sich durch seine „praktische, gewissenhafte und fleißige Arbeit“ ausgezeichnet hat. Zu seinen Aufgaben zählten Schlachttier- und Fleischuntersuchungen unter anderem bei Schweinen, Rindern, Schafen und Ziegen in gewerblichen Schlachtbetrieben und auch bei Hausschlachtungen. Zudem entnahm Dr. Grün Trichinenproben bei Wildschweinen und TSE-Proben bei Schafen und Ziegen. Bei all den Veränderungen in den letzten Jahren und Jahrzehnten „haben Sie stets Fingerspitzengefühl bewiesen“, auch schwierige Situationen „haben Sie sehr gut gemeistert“, lobt der Landrat.

„Sie haben keinen Job gemacht, Sie haben eine Aufgabe übernommen“, sagt Amtsleiter Dr. Torsten Scheid. Wenn es irgendwelche Widrigkeiten gab wie zum Beispiel starken Schneefall, dann brauchte man sich im Veterinäramt keine Sorgen machen, dass Dr. Grün zu spät zur Fleischbeschau kam – er fuhr einfach zwei Stunden früher los. „Und für Windbruch hatten Sie die Bügel-Säge im Kofferraum“, lacht Dr. Scheid. „Solche Menschen wie Sie, die das Rad noch am Laufen halten, wenn etwas nicht so klappt, solche Leute brauchen wir“, betont der Amtsleiter.

Lachend stimmt Dr. Grün zu, die Säge lag tatsächlich im Kofferraum und bei Schnee und Eis ging´s wirklich mitten in der Nacht los. Und lachend erzählt er auch von dem Bauern, den er „verarztet“ hat. „Da habe ich mittags nach einem Kalb geguckt und gesehen, dass der Bauer einen Bruch hat. Der ist noch am selben Tag operiert worden.“

Und dann die Hausschlachtungen: 150 bis 200 waren das früher allein im Monat November, „da ging´s immer zünftig zu“. Mittags der Schlachtekohl für alle, „ich habe mir immer gesagt, das darfst du nicht verhindern, da musst du pünktlich fertig sein mit deiner Arbeit“. Stolz ist der Tierarzt, dass er immer alles korrekt hinbekommen hat. „Und ich hatte nicht eine Auseinandersetzung, selbst wenn ein Tier einmal weg musste.“

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