Schritt 1: Verlustbringer rechtzeitig verkaufen

Eine schlechte Angewohnheit vieler Anleger ist es, einzelne Positionen, mit denen sie Verluste erleiden, nicht abzustoßen – in der Hoffnung, dass sie irgendwann wieder in die Gewinnzone kommen. Die einfache Prozentrechnung macht klar, dass diese Haltung schnell dazu führt, die Realität auszublenden. Wenn Sie zum Beispiel mit einer Aktie 50 Prozent im Minus sind, muss das Papier von diesem niedrigeren Niveau aus wieder 100 Prozent steigen, damit Sie bei „Null“ sind.

Beispiel: Die gekaufte Aktie stand zu Jahresbeginn bei 100 Euro. Am Jahresende notiert sie nur noch bei 50 Euro. Jetzt muss der Titel um 100 Prozent (50 Euro) zulegen, um wieder 100 Euro zu erreichen.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, Ihre Investments nach Anlageklassen zu ordnen. Sollte etwa ein Indexfonds (Exchange Traded Funds, kurz ETF) in einem Jahr zehn Prozent an Wert verlieren, heißt das noch lange nicht, dass es sich hierbei um ein schlechtes Investment handelt. Denn mit einem ETF setzen Sie darauf, dass sich ein ganzer Markt, beispielsweise der Deutsche Aktienindex (Dax), über einen langen Anlagezeitraum von zehn Jahren oder mehr positiv entwickelt. Da kann es zwischendurch schonmal eine Delle geben. Mit einem Dax-ETF investieren Sie dabei in die 40 wichtigsten börsennotierten Unternehmen Deutschlands.

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Bei Indexfonds Kursdellen aussitzen

Da Sie Ihr Risiko auf viele verschiedene Werte verteilen, ist es allein schon statistisch wahrscheinlich, dass Kursverluste über längere Zeiträume wieder ausgeglichen und überkompensiert werden. Dies zeigt ein Blick auf die historische Wertentwicklung von wichtigen Leitindizes wie DAX (Aktien Deutschland), Euro Stoxx 50 (Aktien Eurozone) oder S&P 500 (Aktien USA) über zehn, 15 oder 20 Jahre. Sollten allerdings ein ETF oder auch ein herkömmlicher Investmentfonds über mehrere Jahre Verluste einfahren, sollten Sie über eine Änderung Ihrer Strategie nachdenken und eventuell die Fondsanteile verkaufen, um in andere aussichtsreichere Märkte zu investieren.

Der Blick auf die jährlichen Verluste ist besonders bei einzelnen Aktien hilfreich, da sie im Gegensatz zu einem Portfolio aus ETFs und Fonds, die viele verschiedene Aktien enthalten, um einiges schwankungsintensiver sind und eine einzelne Aktie in der Regel nicht die Verluste anderer Aktien wettmachen kann. Bevor Sie in eine Aktie investieren, sollten Sie sich klar machen, wie viel Verluste Sie bereit sind, in Kauf zu nehmen. Eine Strategie könnte es zum Beispiel sein, einen maximalen Verlust von 20 Prozent pro Jahr für sich zu definieren. Wird diese selbst auferlegte Barriere gebrochen, kommt der Verkauf dieser Papiere in Frage. Motto: Besser einen Teilverlust einfahren, als mit hoffnungslosen Verlierer-Papieren künftig noch mehr Geld in den Sand zu setzen.

Natürlich ist auch klar, dass Aktien aus bestimmten Branchen – etwa aus dem Technologiesektor – volatiler (schwankungsanfälliger) sind als substanzhaltige Titel aus defensiveren Branchen wie etwa Konsum oder Telekommunikation, die in der Regel weniger schwanken. So kann zum Beispiel die Aktie eines KI-Chipherstellers schneller um 20 Prozent steigen oder fallen als die eines Sportartikelherstellers oder eines großes Telekommunikationsunternehmens.

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