Der Begriff Trauma ist in den vergangenen Jahren auch im palliativmedizinischen Setting sehr populär geworden. Was jedoch ist ein Psychotrauma wirklich, was können die Folgen im Alltag sein und wann sprechen wir von einer Posttraumatischen Belastungsstörung?
„Gerade da, wo es um die Gesundheit oder gar das eigene Leben geht, sind Menschen sehr verwundbar und daher überaus schützenswert“, sagt Dr. Birga Gatzweiler, Diplom-Psychologin und systemische Familientherapeutin im Kinderpalliativzentrum Großhadern des LMU Klinikums in München.
Im Palliativmedizinischen Kolloquium am 9. Februar geht sie der Frage nach, wie die Leitprinzipien einer trauma-informierten Begleitung in den klinischen Alltag integriert werden und wie traumasensible Kommunikation gelingen kann. Gatzweilers Fokus liegt auf Traumabearbeitung und Trauerbegleitung, im Kinderpalliativzentrum Großhadern begleitet sie Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern.
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Dr. Susanne Euler, Oberärztin des Palliativteams am Klinikum Karlsruhe.
Das Palliativmedizinische Kolloquium findet am Montag, 9. Februar, um 18.30 Uhr im Hörsaal von Haus D des Klinikums Karlsruhe in der Moltkestraße 90 statt. Diesen erreichen Sie über den Zentraleingang Haus M oder den Nordeingang von Haus M. Hier finden Sie weitere Informationen zu Anfahrt, Parken und einen Lageplan.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Sie richtet sich an alle, die sich professionell mit Palliativmedizin befassen, sowie interessierte Laien und Betroffene.
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