- Zukunftsgerichtet: Fast sechs Jahrzehnte Erforschung elektrischer Antriebe
- Elektro-Pioniere: Opel Kadett Stir-Lec I und Rekordfahrzeug Opel Elektro GT
- Elektro-Vorreiter 2011: Opel Ampera erstes voll alltagstaugliches Elektroauto
- Neue Stromer-Generation: Corsa-e bildet 2019 den Auftakt der Opel-Elektrooffensive
- Alltagssportler mit purer Elektropower: Opel Mokka GSE und neuer Opel Corsa GSE
- 9. September: Beim jährlichen World EV Day wird weltweit die Elektromobilität gefeiert
Kombinierte Werte für Opel Corsa GSE gem. WLTP1: Energieverbrauch 16,0-17,0 kWh/100 km, CO2-Emission 0 g/km; CO2-Klasse: A.
Kombinierte Werte für Opel Mokka GSE gem. WLTP1: Energieverbrauch 18,5 kWh/100 km, CO2-Emission 0 g/km; CO2-Klasse: A.
Kombinierte Werte für Opel Grandland Electric AWD gem. WLTP1: Energieverbrauch 18,1 kWh/100 km, CO2-Emission 0 g/km; CO2-Klasse: A.
Rüsselsheim. Emotional, hochdynamisch und vollelektrisch: So begeistern die neuen Opel-Alltagssportler Mokka GSE und Corsa GSE das Publikum. Sie sorgen mit einer Elektro-Power von 207 kW (281 PS) und 345 Newtonmeter Drehmoment für puren Fahrspaß. Pünktlich zum jährlichen World EV Day, der weltweit am 9. September die Errungenschaften der Elektromobilität feiert, hat Opel vor wenigen Tagen die Bestellbücher für das neue High-Performance-Modell Corsa GSE geöffnet. Zusammen mit dem 239 kW (325 PS) Systemleistung bietenden Elektro-Allradler Grandland Electric AWD bilden die GSE-Newcomer so die aktuelle Leistungsspitze unter den batterie-elektrischen Opel-Modellen.
Elektromobilität ist für Opel jedoch nichts Neues, sie hat in Rüsselsheim vielmehr eine lange Tradition. Nicht erst seit 2024, seit Opel als erster deutscher Hersteller alle Modelle auch mit vollelektrischem Antrieb anbietet, können die Kunden lokal emissionsfrei durchstarten. Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf dem Feld der elektrischen Antriebssysteme betreibt Opel schon viel länger – genauer: seit knapp sechs Jahrzehnten. Damit gehört Opel zu den E-Pionieren der Branche.
Opel-Pioniere der E-Mobilität: Kadett Stir-Lec I und Elektro GT
Los geht es 1968. Der Kadett Stir-Lec I weist bereits das Prinzip des „Range Extenders“ auf, wie es später beim Opel Ampera in der Serie verwendet wird. Der Stir-Lec-Prototyp fährt rein elektrisch. Den Strom dafür liefert ein Stirling-Heißgasmotor im Heck, der einen Generator antreibt und so die 14 Bleibatterien vorne im Kadett speist.
Nur drei Jahre später erzielt Georg von Opel, Enkel des Firmengründers Adam Opel, mit einem 188 km/h schnellen Opel Elektro GT sechs Elektroauto-Weltrekorde. Zwei gekoppelte Gleichstrom-Motoren liefern bei diesem Versuchsfahrzeug 88 kW (120 PS). Die Energie beziehen sie aus einer 590 Kilogramm schweren Nickel-Cadmium-Batterie.
Nachhaltige Elektro-Impulse: Das Opel Impuls-Programm
Einen großen Schritt nach vorn macht die Forschungsarbeit mit dem Opel Impuls-Programm zwischen 1990 und 1999. Der Impuls I basiert auf dem Kadett E und wird von einem 16 kW starken Gleichstrom-Nebenschlussmotor angetrieben. Bei den Batterien kommen Nickel-Cadmium-Zellen mit flüssigem Elektrolyt zum Einsatz. Die Reichweite beträgt rund 80 Kilometer, die Höchstgeschwindigkeit 100 km/h. Besondere Aufmerksamkeit wurde auf die Alltagstauglichkeit gelegt – das Kofferraumvolumen des Serienautos zum Beispiel blieb so gut wie identisch.
Beim Impuls II auf Astra Caravan-Basis versorgen 32 Blei-Säure-Batterien zwei Drehstrom-Asynchron-Motoren mit Energie. Die beiden Elektromotoren erreichen zusammen eine Leistung von etwa 45 kW (61 PS). Mit dem Impuls III führt Opel zwischen 1993 bis 1999 erste Elektroauto-Großversuche durch. Eine Flotte von 20 Impuls III läuft auf der Ostseeinsel Rügen sowie im Großraum Aachen/Maastricht/Lüttich im Testbetrieb. Fünf der Elektro-Astra beziehen die Energie aus einer Nickel-Cadmium-Batterie (45 kW/61 PS), 15 weitere aus einer Natrium/Nickelchlorid-Hochenergiebatterie (42 kW/57 PS). Alle Fahrzeuge verfügen über einen Drehstrom-Asynchron-Motor.
1995 bringt Opel die Elektromobilität mit dem Konzeptfahrzeug Combo Plus in das Nutzfahrzeugsegment. Hier kommen Natrium/Nickelchlorid-Hochenergie-Batterien in Verbindung mit einem 45 kW (61 PS)-Drehstrom-Asynchron-Motor zum Einsatz.
Reichweiten-Champions: Opel Ampera mit Range Extender und Opel Ampera-e
Auf der IAA 2007 in Frankfurt präsentiert Opel dann den innovativen Flextreme Concept, der über das Voltec-Antriebssystem mit verlängerter Reichweite verfügt. Der Flextreme GT/E Concept, den Opel auf dem Genfer Automobilsalon 2010 vorstellt, zeigt, dass dieses Antriebskonzept ebenso in einen Mittelklassewagen integriert werden kann.
Zur Serienreife gelangt der Elektroantrieb mit „Range-Extender“ 2011 im Opel Ampera, dem ersten voll alltags- und reisetauglichen Elektroauto für vier Personen. Die Energie für Strecken zwischen 40 und 80 Kilometern Länge (je nach Fahrbedingungen) liefert die 16 kWh große Lithium-Ionen-Batterie, die den 111 kW (150 PS) starken Elektromotor speist. Immer wenn der Ladezustand der Batterie ein definiertes Minimum erreicht, schaltet sich der 63 kW (86 PS) starke Benzinmotor automatisch ein und treibt einen Generator zur Stromversorgung des Elektromotors an. Durch diese Art der kontinuierlichen Energieversorgung ist sorgloses Fahren – ohne Ladeaufenthalt und mit Reichweiten von mehreren Hundert Kilometern – sichergestellt. Der Ampera ist seiner Zeit voraus und wird mit dem Titel „Europäisches Auto des Jahres 2012“ ausgezeichnet.
2017 folgt schließlich der Opel Ampera-e. Mit einer im Segment konkurrenzlosen rein elektrischen Reichweite von 423 Kilometer gemäß WLTP präsentiert sich der Ampera‑e bei seiner Premiere auf dem Pariser Automobilsalon als wahrer Reichweiten-Champion. Da die Batterien extra flach in Unterflurbauweise angebracht sind, bietet er Platz für fünf Passagiere und einen Kofferraum mit dem Fassungsvermögen eines ausgewachsenen Kompaktklasse-Fünftürers (381 Liter). Der Ampera-e zeigt zudem, wie Elektromobilität und Fahrvergnügen eine Einheit bilden können, denn das maximale Drehmoment von 360 Newtonmeter aus dem Stand sorgt für eindrucksvolle Beschleunigungs- und Elastizitätswerte. Die Leistung des Elektromotors entspricht 150 kW (204 PS). Von null auf Tempo 50 beschleunigt der Kompaktwagen in 3,2 Sekunden, der Zwischensprint beim Überholen von 80 auf 120 km/h gelingt in gerade einmal 4,5 Sekunden. Ein Konzept, das überzeugt: Im Herbst 2017 bekommt Opel für den Ampera-e das international renommierte „Goldene Lenkrad“ in der Klein- und Kompaktwagenklasse verliehen. Darüber hinaus wählt die AUTOBEST-Jury den Ampera-e zuvor bereits zum ECOBEST 2016.
Opel Corsa-e, Mokka-e und Co: Auf dem Weg zur komplett elektrischen Marke
2019 wird mit dem Corsa-e der Kleinwagen-Bestseller von Opel erstmals elektrisch. Damit schlägt der Hersteller ein neues Kapitel in der Firmengeschichte auf und macht Elektromobilität für alle erschwinglich. Für einen kraftvollen, leisen und lokal emissionsfreien Antrieb sorgt der Elektromotor mit 100 kW (136 PS) Leistung und 260 Newtonmetern maximalem Drehmoment aus dem Stand. Die batterie-elektrische Reichweite beträgt zum Marktstart bis zu 337 Kilometer gemäß WLTP2.
Klein, wendig und praktisch eignet sich der Corsa-e so für unterschiedlichste Alltagsaufgaben – und für den Rallyesport. Denn Opel adaptiert den flinken Kleinwagenflitzer als Corsa Rally Electric und wird so einmal mehr zum Vorreiter. Denn mit dem Corsa Rally Electric hat Opel nicht nur als erster Hersteller ein batterie-elektrisches Rallye-Fahrzeug entwickelt – gemeinsam mit dem ADAC hat Opel auch den weltweit ersten elektrischen Rallye-Markenpokal ins Leben gerufen. 2020 holt der Opel Corsa-e3 das „Goldene Lenkrad“ nach Rüsselsheim, 2021 der gerade gestartete Opel Mokka-e4.
Für jeden das passende Fahrzeug: Elektrifiziert vom Kleinsten bis zum Größten
Astra Electric, Astra Sports Tourer Electric, Frontera Electric und Grandland Electric erweitern in der Folge das lokal emissionsfreie Fahrzeugangebot, so dass Opel 2024 als erster deutscher Hersteller sein komplettes Modellprogramm – inklusive der leichten Nutzfahrzeuge Combo, Vivaro und Movano – auch in vollelektrischen Varianten anbietet.
Mit dem Opel Rocks sorgt der Hersteller zudem für frischen Wind im Segment der Leichtkraftfahrzeuge und bringt einen innovativen City-Stromer für Zwei, der bereits Jugendliche ab 15 Jahren5 mobil macht. Und der Opel Grandland Electric AWD stellt mit satten 239 kW (325 PS) Systemleistung das aktuelle Topmodell unter den Opel-Pkw dar. Das SUV „made in Germany“ ist das erste vollelektrische Blitz-Modell mit Allradantrieb und sorgt mit vier Fahrmodi und seinem Fahrwerk mit Frequency Selective Damping-Technologie, das sich der jeweiligen Situation, Fahrbahnbeschaffenheit und dem Fahrstil anpasst, für höchsten Fahrkomfort.
OMG! GSE: Neue vollelektrische Alltagssportler bringen Rallye-Feeling auf die Straße
Für Gänsehaut, Speed und elektrisierende Emotionen sorgen insbesondere auch die neuen Alltagssportler von Opel. Der Opel Mokka GSE ist mit einer Spitzenleistung von 207 kW (281 PS) genauso stark wie sein Motorsport-Pendant Mokka GSE Rally. Mit einem unmittelbar anliegenden Drehmoment von 345 Newtonmetern packt er ebenso kompromisslos zu. So beschleunigt der Mokka GSE in nur 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Und mit einer Spitzengeschwindigkeit von 200 km/h ist der „Goldenes Lenkrad“-Titelträger6 der bis dato schnellste vollelektrische Serien-Opel. Hinzu kommen vom Rallye-Fahrzeug inspirierte Technik und zahlreiche Design- und Ausstattungs-Details, die pure Emotionen vermitteln.
Den jüngsten Zuwachs zur GSE-Familie bildet der neue Opel Corsa GSE, der seit wenigen Tagen bestellbar ist. Der Hot Hatch in bester Tradition bietet ebenso viel Elektro-Power wie der Mokka GSE. Im gleichen Zug ist die neue Spitzenversion von Deutschlands beliebtestem Kleinwagen noch einen Wimpernschlag dynamischer. Denn mit einer Beschleunigung von nur 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h drückt der High-Performance-Corsa seinen Fahrer beim Anfahren und Überholen vehementer in den GSE-Performance-Sitz als jedes andere aktuelle Opel-Serienmodell. Damit zeigt Opel einmal mehr: Elektrisches Fahren heute ist nicht nur vernünftig und alltagstauglich, sondern bietet vor allem viel Fahrspaß!
[1] Die Werte eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst.
[2] Die angegebene Reichweite wurde anhand der WLTP-Testverfahren bestimmt (VO (EG) Nr. 715/2007 und VO (EU) Nr. 2017/1151). Die tatsächliche Reichweite kann unter Alltagsbedingungen abweichen und ist von verschiedenen Faktoren abhängig, insbesondere von persönlicher Fahrweise, Streckenbeschaffenheit, Außentemperatur, Nutzung von Heizung und Klimaanlage sowie thermischer Vorkonditionierung.
[3] Opel Corsa-e: AUTO BILD und BILD am SONNTAG Ausgabe 45/2020, Kategorie „Kleinwagen“.
[4] Opel Mokka-e: AUTO BILD Ausgabe 45/2021 und BILD am SONNTAG Ausgabe 46/2021, Kategorie „Bestes Auto unter 25.000 Euro“ (unter Berücksichtigung des BAFA-Umweltbonus).
[5] Führerscheinklasse AM ab 15 Jahren. Gilt für vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge mit einer Nenndauerleistung/Nutzleistung von nicht mehr als 6 kW, jeweils mit nicht mehr als zwei Sitzplätzen und einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h.
[6] AUTO BILD Ausgabe 47/2025 und BILD am SONNTAG Ausgabe 47/2025, Kategorie „Kleinwagen“.
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