Harley-Davidson-Tour durch die US-Südstaaten: 4.000 Kilometer, sieben Bundesstaaten und herzliche Gastfreundschaft

Fast 4.000 Kilometer auf zwei Rädern, sieben Bundesstaaten, unzählige Begegnungen und jede Menge Country-Musik: Die Kiezjungs-Gründer Sven Jakobsen und Michael Gremliza waren im Mai erneut mit dem Motorrad in den Vereinigten Staaten unterwegs. Gemeinsam mit 14 weiteren Motorradfreunden führte sie eine zweiwöchige Harley-Davidson-Tour quer durch die amerikanischen Südstaaten.

Für die beiden Hamburger Unternehmer war es bereits die zweite große Motorradtour durch die USA. Schon 2024 waren Sven Jakobsen und Michael Gremliza auf der legendären Route 66 unterwegs. Seit dieser Reise sind sie begeistert von Amerika, seinen abwechslungsreichen Landschaften und vor allem von der Offenheit, Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen.

Harley-Davidson-Tour durch sieben US-Bundesstaaten

In diesem Jahr führte die Reise durch insgesamt sieben Bundesstaaten: Mississippi, Louisiana, Tennessee, Alabama, Florida, North Carolina und Georgia. Ausgangspunkt war New Orleans in Louisiana. Von dort ging es unter anderem nach Pensacola in Florida und weiter nach Columbus in Georgia. Anschließend führte die Route durch die beeindruckenden Landschaften von North Carolina und Tennessee, unter anderem durch das Maggie Valley und die Great Smoky Mountains, mit weiteren Stationen in ChattanoogaGatlinburgNashville und Memphis.

Positive Erfahrungen bei der Einreise in die USA

Bereits die Einreise in die Vereinigten Staaten verlief völlig unkompliziert. Trotz der in Deutschland häufig diskutierten Berichte über verschärfte Einreisekontrollen machten die beiden Hamburger ausschließlich positive Erfahrungen.

„Wir wurden ausgesprochen freundlich empfangen. Die Einwanderungsbeamten waren höflich und professionell. Es gab keinerlei ungewöhnliche Fragen, auch nicht zu sozialen Medien wie Facebook oder Instagram. Wir wurden ganz normal erfasst und konnten vollkommen entspannt einreisen. Genau so sollte man sich als Gast in einem Land willkommen fühlen“, berichtet Sven Jakobsen.

Tail of the Dragon: 318 Kurven als Höhepunkt der Motorradtour

Mit insgesamt 16 Motorradfahrern legte die Gruppe während der zweiwöchigen Reise fast 4.000 Kilometer zurück. Einer der fahrerischen Höhepunkte war der legendäre Tail of the Dragon, eine der bekanntesten Motorradstrecken der Welt mit ihren 318 Kurven auf nur rund 18 Kilometern. Die anspruchsvolle Strecke meisterte die gesamte Gruppe mit Begeisterung.

Nashville und Graceland: Country-Musik und Elvis Presley

Für den bekennenden Country-Fan Sven Jakobsen war Nashville einer der emotionalen Höhepunkte der Reise.

„Live-Musik an jeder Ecke, fantastische Musiker und eine Atmosphäre, die man einfach erlebt haben muss. Nashville ist für jeden Country- und Musikliebhaber ein absolutes Traumziel.“

Ebenso bewegend war der Besuch von Graceland in Memphis. Das ehemalige Anwesen von Elvis Presley und seine letzte Ruhestätte zählen zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der USA.

Amerikanische Gastfreundschaft prägt die Reise

Doch noch mehr als die Landschaften, die Musik oder die Sehenswürdigkeiten beeindruckten die Hamburger Unternehmer die Menschen.

„Die Gastfreundschaft der Amerikaner ist wirklich beispiellos“, betonen Sven Jakobsen und Michael Gremliza. „Überall wurden wir herzlich willkommen geheißen. Die Menschen waren neugierig, woher wir kommen und wohin unsere Reise führt. Viele erzählten uns, dass sie selbst schon einmal in Deutschland waren – entweder während ihrer Zeit beim Militär oder als Urlauber. Fast alle hatten sehr schöne Erinnerungen an Deutschland.“

Besonders in Erinnerung blieb den beiden Gründern eine Begegnung in einer kleinen Bar. Dort kamen sie mit einem amerikanischen Ehepaar ins Gespräch, das sich später als zwei Polizeibeamte aus Los Angeles vorstellte. Kurzerhand wurden Sven Jakobsen und Michael Gremliza auf Getränke eingeladen.

„Die beiden wollten einfach kein Geld von uns annehmen. Sie haben sich ehrlich darüber gefreut, dass wir ihr Land besuchen. Wir haben uns lange unterhalten und gemerkt, mit wie viel Herzlichkeit und Offenheit uns die Menschen begegnen. Das hätten wir in dieser Form nicht erwartet.“

Auch die politische Stimmung nahmen die beiden ganz anders wahr, als sie häufig in den Medien dargestellt wird.

„Auf unserer Reise haben wir vor allem Menschen erlebt, die ihr Leben leben, ihr Land lieben und offen auf Fremde zugehen“, sagt Sven Jakobsen. „Der Patriotismus in Amerika hat uns sehr beeindruckt – und ehrlich gesagt auch ein wenig neidisch gemacht. Diese tiefe Verbundenheit mit dem eigenen Land ist überall spürbar. Gleichzeitig haben wir erlebt, dass Besucher aus aller Welt herzlich willkommen sind. Genau diese Mischung aus Stolz, Offenheit und Gastfreundschaft hat uns besonders begeistert.“

Nach fast 4.000 Kilometern, unzähligen Kurven, vielen Gesprächen und zahlreichen unvergesslichen Momenten kehrten die 16 Motorradfahrer schließlich mit einer klaren Erkenntnis nach Deutschland zurück: Amerika ist für sie weit mehr als spektakuläre Landschaften und legendäre Highways – es sind vor allem die Menschen, die diese Reisen so besonders machen.

Kiezjungs planen geführte Motorradreisen durch die USA

Diese Begeisterung möchten Sven Jakobsen und Michael Gremliza künftig mit anderen Motorradfans teilen. Deshalb planen die beiden Kiezjungs-Gründer eine Kooperation mit einem deutsch-amerikanischen Tour-Unternehmen, um künftig regelmäßig geführte Motorradreisen durch die Vereinigten Staaten anbieten zu können.

Büffel-und-Boxring-Motorradtour durch das Alte Land

Doch nicht nur Amerika steht auf dem Programm. In diesem Jahr veranstalten die Kiezjungs erstmals ihre Büffel- und Boxring-Motorradtour durch das Alte Land vor den Toren Hamburgs.

Die Tagestour führt durch eine der schönsten Motorradregionen Norddeutschlands. Höhepunkt ist der Besuch einer Wasserbüffelzucht, wo die Teilnehmer mit einem saftigen Wasserbüffel-Burger, Bratwurst und Getränken verwöhnt werden. Anschließend geht es gemeinsam zurück nach Hamburg. Den Abschluss bildet die Besichtigung des legendären Boxkellers der Ritze auf St. Pauli.

„Wir möchten Menschen zusammenbringen, die ihre Leidenschaft für Motorräder teilen – egal ob auf den legendären Highways der USA oder bei einer gemeinsamen Tour durch Norddeutschland“, sagen Sven Jakobsen und Michael Gremliza. „Es geht nicht nur ums Motorradfahren, sondern um Gemeinschaft, besondere Begegnungen und Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben.“

Für die beiden Hamburger Unternehmer steht bereits fest: Nach der Route 66 im Jahr 2024 und der Südstaatentour 2026 wird es mit Sicherheit nicht die letzte Motorradtour durch die USA gewesen sein. Die Planungen für die nächste Tour laufen bereits.

Über die Kiezjungs / HCG – Hamburg City Guides GmbH

Die Kiezjungs sind ein Team aus echten Hamburger Originalen, die mit ihren authentischen Touren tief in die Geschichte, Kultur und das Nachtleben von St. Pauli eintauchen. Ob legendäre Kiezgeschichten, historische Einblicke oder unterhaltsame Anekdoten – die Kiezjungs bieten ein unvergessliches Erlebnis mit echtem Insiderwissen.

Die Tourenvielfalt reicht von der St. Pauli Türsteher Tour, bei der ein ehemaliger Türsteher über seine Erlebnisse und die Gefahren seines Berufs berichtet, bis hin zu geselligen Bier-Touren, bei denen die Gäste die besten Brauhäuser und Kneipen des Viertels entdecken können. Auch spezielle Führungen für Schulklassen oder private Gruppen gehören zum Angebot.

Mit Humor, Authentizität und jeder Menge Herzblut sorgen die Kiezjungs für ein einmaliges Erlebnis – egal, ob für Touristen, Hamburger oder echte Kiezkenner.

Mehr Infos unter: https://kiezjungs.com/

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