So bleibt die Hitzewelle draußen

Benötigt das Haus wegen der Klimaerwärmung künftig weniger Wärmedämmung? Sicher nicht: Denn die sommerlichen Hitzewellen kommen immer früher und werden immer extremer.

Gerade das sonst von den Menschen so heißgeliebte Dachgeschoss wird in vielen Gebäuden zur Sauna. Schuld daran kann auch eine nicht optimale Wärmedämmung sein. Denn Wärmedämmung ist auch Hitzeschutz.

Der Landesinnungsmeister der Berliner Dachdecker-Landesinnung, Stephan Ziemann, geht ins Detail: „Bei direkter Sonneneinstrahlung im Sommer können auf Dachflächen Temperaturen von 70o C und mehr gemessen werden“. Dagegen werden als angenehme Wohnraumtemperatur maximal 23-25o C empfunden.

Nur wenige Zentimeter schützen vor 70o Hitze

„Um diese Temperaturdifferenz von bis zu 45o C zu ermöglichen, steht im Dach oft gerade mal eine Schicht mit wärmedämmenden Materialien von 14-18 cm Dicke zur Verfügung“, so Ziemann. Das zeigt, dass nur eine optimal verarbeitete Dämmung ihre Funktion erfüllen kann. „Jede kleine Wärmebrücke durch nicht fachgerechte Verarbeitung der Dämmstoffe verringert die Wirkung – im Winter zeigt sich das durch vermeidbare hohe Heizkosten und im Sommer durch unnötig hohe Temperaturen im Dachgeschoss“. Als besonders effektiv erweist sich übrigens die Aufdachdämmung, da hier die auftreffende Wärme schon auf dem Dach und unmittelbar unter der Dacheindeckung gestoppt wird.

Dämmlücken schaffen Wärmebücken

Zur einer Wärmebrücke kann auch das Dachfenster werden. Darauf weist der Landesinnungsmeister hin. Moderne Dachfenster tragen dazu bei, diese „Lücke im Wärmeschutz und Hitzeschutz“ zu vermeiden. Zusätzlich rät Stephan Ziemann zur Beschattung z. B. durch Sonnenschutzvorrichtungen wie Rollos oder Jalousien an Dachfenstern. Diese können entweder manuell bedient oder automatisiert bei Sonneneinstrahlung aktiviert werden. Ebenso sind automatische Belüftungsfunktionen bei Dachfenstern möglich – gesteuert über Sensoren oder per Smartphone.

Dennoch können auch die beste Wärmedämmung und eine optimale Durchlüftung bei extremen Hitzewellen die Erwärmung in den Dachräumen zwar spürbar reduzieren, aber nicht vollständig verhindern. Ziemanns Tipp: Mit einer PV-Anlage kann während der größten Tageshitze der von der auftreffenden Sonneneinstrahlung erzeugte Strom direkt und ohne Speicher für ein Klimagerät genutzt werden.

Dachdecker als Hitzeschutz-Experten

Fazit des Berliner Landesinnungsmeisters: Um Heizkosten zu sparen, die Dachwohnung vor dem Hitzekollaps zu bewahren und Energie zu erzeugen, kann der Dachdecker-Fachbetrieb in jeden Fall als kompetenter Ansprechpartner für Bauherren und bei energetischen Sanierungen alle Lösungen aus einer Hand bieten.

Adressen qualifizierter Fachbetriebe gibt es bei der Dachdecker-Landesinnung Berlin und unter www.dachdeckerinnung.berlin

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