Während einer medikamentösen Krebstherapie können neben bekannten Nebenwirkungen auch Veränderungen an Haut, Haaren und Nägeln auftreten. Gerade Nagelveränderungen werden häufig unterschätzt. Dabei können Verfärbungen, Brüchigkeit, Rillen, Ablösungen der Nagelplatte oder Entzündungen nicht nur optisch auffallen, sondern auch Schmerzen verursachen, die Beweglichkeit einschränken und die Lebensqualität spürbar beeinträchtigen.
In der neuen Broschüre wird erklärt, wie und warum Nagelveränderungen während einer Krebstherapie entstehen können. Sie beschreibt typische Symptome, Risikofaktoren und mögliche Auslöser durch verschiedene Krebsmedikamente. Zudem gibt sie konkrete Hinweise zur Vorbeugung, zur schonenden Nagelpflege und zum Umgang mit Beschwerden im Alltag.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wann Patienten ärztlichen Rat einholen sollten. Denn während viele Veränderungen nach Ende der Therapie wieder abklingen können, müssen Entzündungszeichen, starke Schmerzen, Wärmeentwicklung, Nagelablösungen oder Infektionszeichen ernst genommen und medizinisch abgeklärt werden.
Mit der Reihe „Umgang mit Nebenwirkungen“ möchte die Sächsische Krebsgesellschaft e. V. Betroffenen und Angehörigen gut verständliche, alltagsnahe Orientierung geben.
Bestellung: Die Broschüre „Nagelveränderungen bei medikamentöser Krebstherapie – Ein Ratgeber“ ist kostenfrei erhältlich unter skg-ev.de/broschueren.
Die Sächsische Krebsgesellschaft e. V. verfolgt das Ziel, alle Bestrebungen zur Bekämpfung von Krebskrankheiten zu fördern. Als wissenschaftliche Fachgesellschaft mit sozial- und gesundheitspolitisch breit gefächertem Spektrum ist sie Partner aller in der Krebsbekämpfung tätigen Institutionen, Organisationen und Vereinen sowie von an Krebs erkrankten Menschen.
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