rapid.tech 3D 2026: Industrialisierung und Wissenstransfer im Fokus

Die rapid.tech 3D 2026 zeigt vom 5. bis 7. Mai eindrucksvoll, wie sich die additive Fertigung vom Innovationstreiber hin zur industriellen Schlüsseltechnologie entwickelt hat. Hochkarätige Keynotes, neue Weiterbildungsformate und ein weiter geschärftes Profil des Exzellenzpreises machen die Veranstaltung zu einem zentralen Treffpunkt für Anwender, Entwickler und Entscheider. Die vier Keynotes spiegeln die gesamte Bandbreite aktueller Entwicklungen wider.

Die Keynote-Vorträge stimmen auf das hochkarätige Vortragsprogramm der Kongresstage ein und bieten Einblicke über das breite Feld additiver Anwendungsszenarien. Zum Auftakt beleuchtet Stefan Zeier von GKN Powder Metallurgy die Industrialisierung additiver Verfahren. In seinem Vortrag „Fortschrittliche Technologieindustrialisierung – Eine Erfolgsgeschichte vom Metall-Spritzguss zum Metall-Binder-Jetting in Thüringen“ zeigt er, wie sich additive Technologien aus bestehenden Fertigungsansätzen heraus zu stabilen industriellen Prozessen entwickeln.

Am zweiten Veranstaltungstag richtet sich der Blick auf die Automobilindustrie: Stefanus Bosch von der BMW AG zeigt in „Eine neue Klasse AM Anlagen und Anwendungen startet durch“ neue Maschinenkonzepte und Anwendungen auf, die den Schritt in die Serienfertigung weiter vorantreiben. Ebenfalls an diesem Tag schlägt Felix Straub, Olympia-Athlet beim Deutschen Bob- und Schlittenverband, die Brücke in den Spitzensport. In „Innovation unter den Füßen: 3D-gedruckte Spikes auf der Olympischen Eisbahn“ zeigt er, wie individuell gefertigte Komponenten direkt auf die Leistungsfähigkeit von Athletinnen und Athleten einzahlen.

Den Abschluss bildet am dritten Veranstaltungstag Prof. Dr. Fernando Lasagni von novaindef mit „Transformation der operativen Fähigkeiten der Verteidigung durch additive Fertigung“. Sein Vortrag verdeutlicht, welches Potenzial additive Technologien für flexible, resiliente Strukturen im Verteidigungsumfeld bieten.

Exzellenzpreis: Bühne für anwendungsreife Innovationen

Der dieses Jahr erstmals ausgelobte Exzellenzpreis der rapid.tech 3D gewinnt als Gradmesser für die Innovationskraft der Branche weiter an Bedeutung. Er zeichnet Anwendungen aus, die den Schritt von der technologischen Idee hin zur industriellen Umsetzung erfolgreich gemeistert haben. Grundlage der Auswahl ist ein mehrstufiger Prozess aus Community-Voting und Fachjurybewertung, der sowohl Marktrelevanz als auch technologische Tiefe berücksichtigt.

Bereits am ersten Veranstaltungstag bietet die Panel Diskussion „Exzellenz durch Additive Fertigung“ die Gelegenheit, mit Finalistinnen und Finalisten ins Gespräch zu kommen. Moderiert von Dr. Özlem Weiss (Expertants), stehen konkrete Erfolgsfaktoren, Herausforderungen und Skalierungsstrategien im Mittelpunkt. Der Höhepunkt folgt am Ende des zweiten Veranstaltungstages: Im Rahmen der Abendveranstaltung präsentieren die Finalistinnen und Finalisten ihre Projekte in einem Live-Pitch. Anschließend wird der Gewinner bekannt gegeben und von der Thüringer Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum, Colette Boos-John, geehrt. In diesem Kontext wird auch der Best Paper Award des Forums AM Science verliehen – ein weiterer Beleg für die enge Verzahnung von Forschung und Anwendung.

Short Courses: Neue Wege der Qualifizierung

Mit den erstmals angebotenen Short Courses reagiert die rapid.tech 3D auf den wachsenden Bedarf an strukturierter Weiterbildung im Bereich Additive Manufacturing. Die zertifizierten Formate vermitteln kompaktes, praxisnahes Wissen und richten sich gezielt an Fach- und Führungskräfte, die additive Technologien strategisch und operativ einsetzen wollen.

Die Kurse schlagen die Brücke zwischen Theorie und industrieller Praxis: Sie vermitteln nicht nur technologische Grundlagen, sondern adressieren auch konkrete Anwendungsfragen, Prozessketten und wirtschaftliche Aspekte. Damit erweitern die Short Courses das Kongressprogramm um einen klaren Qualifizierungsbaustein und stärken die Rolle der rapid.tech 3D als Plattform zur Wissensvermittlung.

Dialogformate stärken den Austausch

Ergänzt wird das Programm durch hochkarätige Diskussionsformate. Im Fireside Chat plaudern Dr. Jana Kirchheim (Microsoft Deutschland) und Dr. Karsten Heuser (Siemens) über zentrale Fragen der digitalen und additiven Transformation. Das Defence Panel am zweiten Veranstaltungstag, geleitet von Prof. Dr.-Ing. Christian Seidel von der Hochschule München, widmet sich darüber hinaus der wachsenden Bedeutung additiver Fertigung im sicherheitsrelevanten Umfeld und diskutiert aktuelle Entwicklungen sowie zukünftige Einsatzszenarien. Mit Dr. Samu Rautio, Finnisches Militär, Dr. Sascha Hartig, Additive Manufacturing Defense Network (AMDefNet), Prof. Dr. Fernando Lasagni, novaindef und Lukas Hohn von der Deutschen Bundeswehr, verspricht das hochkarätig besetzte Panel konkrete Einblicke in dieses sensible Themengebiet.

Mit dieser inhaltlichen Vielfalt unterstreicht die rapid.tech 3D ihre Position als führende Plattform für additive Fertigung im deutschsprachigen Raum. Sie bringt Industrie, Wissenschaft und Anwenderinnen und Anwender zusammen, fördert den Wissenstransfer und setzt entscheidende Impulse für die Weiterentwicklung der Technologie.

Infos Aussteller und Besucher!
Alle Infos für Aussteller und Besucher: www.rapidtech-3d.de
Tickets: www.rapidtech-3d.de/de/tickets

Über die rapid.tech 3D:

Die rapid.tech 3D hat sich in zwei Jahrzehnten zu einer führenden AM-Fachveranstaltung in Mitteleuropa entwickelt – mit dem Fachkongress als Herzstück.

Mehr unter: www.rapidtech-3d.de

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