Mit Reklamationen Kunden begeistern

Reklamationen vermeiden – oder als Chance nutzen: Ein neuer Kurs am Kunststoff-Zentrum SKZ zeigt Mitarbeitenden der Kunststoffindustrie, wie sie Reklamationen als positives Qualitätsmerkmal und Instrument zur Kundenbindung einsetzen können.

Reklamationen gehören zum Alltag in der Industrie – auch in der Kunststoffbranche. Doch anstatt sie als lästiges Übel zu betrachten, sollten Unternehmen sie als Chance zur Stärkung der Kundenbeziehung begreifen. Genau hier setzt der neue Kurs „Reklamationsbearbeitung in der Kunststoffindustrie“ des SKZ – Das Kunststoff-Zentrum an.

„Reklamationen sind oft unangenehm, bieten aber die Möglichkeit, Kompetenz, Verlässlichkeit und Kundenorientierung unter Beweis zu stellen“, erklärt Christoph Kreutz, Leiter des Trainingszentrums Qualitätswesen am SKZ und Kursleiter des neuen Formats. „Dabei hilft der sogenannte Recency-Effekt: Der letzte Eindruck zählt. Auch wenn eine Reklamation zunächst negativ erscheint, kann ein professioneller Umgang das Vertrauen der Kunden nicht nur wiederherstellen, sondern sogar stärken. Voraussetzung dafür ist ein souveränes, lösungsorientiertes und empathisches Handeln.“

Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende aus Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung, Vertrieb, Einkauf, Projektmanagement und Produktion – sowohl an erfahrene Fachkräfte als auch an Quereinsteiger. Ziel ist es, ein systematisches und praxisnahes Vorgehen bei der Reklamationsbearbeitung zu vermitteln, das auf die spezifischen Anforderungen der Kunststoffverarbeitung abgestimmt ist.

Kursinhalte im Überblick:
• Grundlagen und Definitionen der Reklamationsbearbeitung
• Anforderungen nach DIN EN ISO 9001 und IATF 16949
• Fehlerkultur als Chance verstehen
• Werkzeuge zur Fehlererkennung und -vermeidung
• Besonderheiten von Kunststoffen und typische Fehlerbilder
• Kommunikationsstrategien im Reklamationsfall
• Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Problemlösung
• Praxisnahe Gruppenübungen zur Bearbeitung und Kundenkommunikation

Ein besonderer Fokus liegt auf der strukturierten Ursachenanalyse und der nachhaltigen Fehlervermeidung – praxisnah und anwendungsorientiert. Der Kurs fördert eine unternehmensübergreifende Fehlerkultur, die auf Transparenz, Verantwortung und lösungsorientiertem Handeln basiert.

„Viele Unternehmen verfügen über kein etabliertes Reklamationsmanagement oder scheitern an mangelnder Kommunikation – oft mit Schuldzuweisungen als Folge. Unser Ziel ist es, den Teilnehmenden alle Werkzeuge an die Hand zu geben, um professionell mit Reklamationen umzugehen und daraus echte Verbesserungen abzuleiten. Der Umgang mit Reklamationen ist letztlich ein Qualitätsmerkmal“, betont Kreutz.

Regelmäßige Schulungstermine geplant
Das SKZ plant künftig mehrere regelmäßige Schulungstermine, um Unternehmen der Kunststoffindustrie gezielt zu unterstützen und Mitarbeitende im professionellen Umgang mit Reklamationen zu schulen. Das neue Format eignet sich auch für Inhouse-Schulungen direkt in den Firmen.

Weitere Informationen zu Terminen und Inhalten unter:
Reklamationsbearbeitung in der Kunststoffindustrie

Nächster Veranstaltungstermin ist am 30.09. bis 01.10.2025 in Würzburg

Über FSKZ e. V.

Das SKZ ist ein Klimaschutzunternehmen und Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.

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