BEG bestellt bei Agilis mehr Regionalbahnverbindungen rund um Hof

In Bälde profitieren Fahrgäste rund um Hof von etlichen zusätzlichen Regionalbahnverbindungen. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert, bestellt diese neuen Verkehrsleistungen im Netz Regionalverkehr Oberfranken beim Eisenbahnverkehrsunternehmen Agilis ab dem kommenden Fahrplanwechsel zum 10. Dezember. Insgesamt weitet die BEG das von Agilis betriebene Regionalbahnangebot in Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz sowie im unterfränkischen Raum Ebern deutlich aus: Die Zugkilometer wachsen um 16 Prozent auf insgesamt rund 5,3 Millionen Zugkilometer.

„Das ist ein überzeugendes zusätzliches Angebotspaket. Wir stärken damit den klimaschonenden öffentlichen Verkehr im Raum Hof“, sagt Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter. „Besonders freut mich, dass hier auch die regionalen ÖPNV-Aufgabenträger mit am Strang gezogen haben, sodass es Verbesserungen aus einem Guss werden.“

Auf die Verbesserungen haben sich der Freistaat, Agilis und die Region geeinigt, nachdem sich der ursprünglich im Rahmen der Stationsoffensive Bayern angestrebte neue Bahnhaltepunkt Hof Mitte auf der Strecke Hof – Plauen aufgrund massiver Kostensteigerungen und dadurch verursachter fehlender Wirtschaftlichkeit nicht mehr realisieren ließ.

Die BEG bestellt bei Agilis ab 10. Dezember folgende Verbesserungen rund um Hof:

–  Die beiden Regionalbahn-Linien RB 96 Selb-Stadt – Hof Hbf und RB 99 Neuenmarkt-Wirsberg – Hof Hbf werden jeweils zweistündlich nach Hof-Neuhof verlängert. Zusammen mit der stündlichen Linie RB 97 Bayreuth – Bad Steben entsteht zwischen Oberkotzau, Hof Hbf und Neuhof zwischen 7 und 20 Uhr ein verdichtetes Zugangebot mit verbesserter Innenstadterschließung.

–  Die zweistündliche Regionalbahn-Linie RB 95 Hof – Aš (Asch) – Cheb wird weiterhin bis Marktredwitz durchgebunden und von Agilis in Kooperation mit České dráhy (ČD) übernommen. Gemeinsam bieten Agilis mit der Linie RB 95 und DB Regio mit der Linie RE 33 erstmals eine stündliche Verbindung ohne Lücken zwischen Marktredwitz und Cheb.

–  Die Taktlücken am Abend von Hof um 21:39 Uhr Richtung Bad Steben und von Bad Steben gegen 23:01 Uhr zurück nach Hof werden geschlossen. Erstmals ergeben sich stündliche Verbindungen auf dieser Zweigstrecke von 5:30 Uhr bis gegen Mitternacht. Die Züge verkehren überwiegend in und aus Richtung Marktredwitz – Bayreuth.

–  Mit Abfahrt um 6:30 Uhr in Bad Steben wird erstmals ein durchgehender Zug über Selb-Plößberg und Asch nach Cheb angeboten. Dort sind gute Anschlüsse für einen Tagesausflug Richtung Prag und Karlsbad erreichbar. Eine umsteigefreie Rückfahrt ist um 21:39 Uhr von Cheb nach Bad Steben (Ankunft 23:41 Uhr) im Angebot.

–  Zwischen Münchberg und Helmbrechts verdichten montags bis freitags vier zusätzliche Zugpaare das Fahrplanangebot auf stündliche Verbindungen bis 22 Uhr. Jeder zweite Zug wird dabei durchgehend von/nach Hof verkehren. In Münchberg bestehen Anschlüsse zum RE-Verkehr Richtung Bayreuth – Nürnberg und Kulmbach – Bamberg.

–  Die neue zweistündliche RB 99 Hof-Neuhof – Neuenmarkt-Wirsberg wird um eine zusätzliche Frühverbindung ab Münchberg 5:18 Uhr ergänzt. In Neuenmarkt-Wirsberg besteht Anschluss an die RB 24 nach Bayreuth.

–  Zwischen Rehau und Hof verkehren an Schultagen nachmittags ergänzend zum neu geordneten Stundentakt der RB 96 zusätzliche Taktverdichter um 14:05, 16:10 und 18:05 Uhr. In der Gegenrichtung ab Hof sind diese Züge um 13:45, 15:45 und 17:45 Uhr unterwegs.

–  Zwischen Bayreuth und Weiden gibt es ebenfalls eine neue Frühverbindung. Mit Abfahrt um 5:40 Uhr erreicht die RB 34 Weiden gegen 6:37 Uhr, wo sofort Anschluss an den RE 2 nach Regensburg – München besteht.

Hofs Oberbürgermeisterin Eva Döhla hierzu: „Wir freuen uns über diese Verbesserungen im Regionalverkehr der Agilis, die dank der Finanzierung des Freistaats Bayern auch die Bedeutung des Bahnhofs Neuhof stärken. Auch wir leisten einen Beitrag und unterstützen diese Zugangebote, indem die HofBus GmbH zusätzlich mit der Linie 1509 montags bis samstags die Haltestellen Theater in beiden Richtungen bedient und damit den Bahnhof Neuhof besser an das innerstädtische Liniennetz anbindet.“

Lediglich auf einer Verbindung ergeben sich durch die nicht realisierte Station Hof Mitte Verschlechterungen im Zugverkehr: Ursprünglich war geplant, dass Verlängerungen der Regionalbahn-Linien aus Münchberg und Selb zwischen Hof und Gutenfürst die neue Station Hof Mitte bedienen sollten. Diese Linien werden nunmehr überwiegend nach Neuhof geführt. Feilitzsch wird somit durch die Erfurter Bahn Hof – Gera – Leipzig zweistündlich und nur in der Hauptverkehrszeit durch zusätzliche Agilis-Züge bedient. Als Ersatz wird Feilitzsch durch den Hofer LandBus besser an Hof angebunden.

Dr. Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof: „Unsere Bahnverbindungen verbessern sich. Auf vielen Strecken im Hofer Land, ob von und nach Bad Steben, über Rehau nach Tschechien oder im Bereich Münchberg/Helmbrechts wird es ein verdichtetes Angebot geben. Die Ausweitung des Hofer LandBusses und unser Beitritt zum VGN sind weitere Bausteine für eine Verbesserung der öffentlichen Mobilität im Hofer Land. Ich danke dem Verkehrsminister, dem Freistaat Bayern und der BEG für das Engagement.“

Über die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft ist ein Unternehmen des Freistaats Bayern. Im Auftrag des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr plant, finanziert und kontrolliert die BEG den Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern. Zu den wesentlichen Aufgaben der BEG gehören dabei die Konzeption und Verbesserung von Fahrplänen sowie die Qualitätssicherung. Die Aufträge für Verkehrsleistungen werden in Wettbewerbsverfahren vergeben. Den Zuschlag erhält jeweils das Verkehrsunternehmen, welches das insgesamt wirtschaftlichste, also das qualitativ und preislich beste Angebot abgibt. Als Folge des Wettbewerbs zwischen den Eisenbahnverkehrsunternehmen konnte die BEG in den letzten Jahren nicht nur das Fahrplanangebot, sondern auch Qualitätsmerkmale wie Komfort und Fahrgastinformation ständig verbessern. Große Erfolge waren unter anderem die Einführung des Bayern-Takts – ein Stundentakt für fast ganz Bayern – sowie des Bayern-Tickets.

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