50 Jahre Opel Kadett C: Der Erfolgstyp für Sport und Alltag

  • Spätsommer 1973: Die dritte Generation des Bestsellers Kadett geht an den Start
  • Wer die Wahl hat: Kadett C als Limousine, Coupé und Caravan sowie in vielen weiteren Varianten bis hin zum Aero verfügbar
  • Sicherheit wird großgeschrieben: Dreipunkt-Gurte serienmäßig, Basis für „OSV 40“
  • Im Wettkampf-Modus: Sportversion Kadett GT/E fährt Rallye-Erfolge ein
  • Kompaktklasse-Fahrspaß heute: Neuer vollelektrischer Opel Astra Sports Tourer Electric vereint dynamischen Fahrspaß mit Verantwortung

Der neue Opel Astra Sports Tourer Electric hat vor wenigen Tagen auf der IAA Mobility in München Weltpremiere gefeiert. Klar und mutig gestaltet, mit modernsten Technologien an Bord und hohem Praxisnutzen bietet er viel Fahrspaß mit Verantwortung – und führt damit das Erfolgsrezept von mittlerweile bald neun Jahrzehnten Opel-Kompaktklasse nahtlos in die Zukunft. Vor dem Astra gab der Kadett der bei den Kunden so beliebten Modellreihe über Generationen hinweg ihren Namen. Eine feiert nun Jubiläum: Vor genau 50 Jahren ging erstmals die dritte Nachkriegsgeneration, der Opel Kadett C an den Start – so vielfältig wie kaum ein anderes Modell zuvor.

Die 1970er Jahre: Vielfalt ist Trumpf, der Kadett geht in die Welt

Adrettes Familienauto, schicker Zweitwagen mit praktischer Heckklappe oder antrittsstarker Breitensportler mit extrovertiertem Auftritt: Die Familie des Kadett C hat zwischen 1973 und 1979 viele Gesichter. Mit einer klar gezeichneten Karosserie und einer neuen Doppelquerlenker-Vorderachse debütiert im Spätsommer 1973 der heckgetriebene Kadett C. Charakteristische Designmerkmale sind der flache Kühlergrill, die Motorhaube mit der markentypischen Bügelfalte sowie die zum Spoiler ausgebildete Frontschürze. Ein Auto, „das sich nicht nur erfreulich gut fährt, sondern auch gewissenhaft konstruiert und sauber verarbeitet ist, das außerdem wartungs- und reparaturfreundlich und wirtschaftlich im Unterhalt ist“, loben die Tester von auto motor und sport in Ausgabe 20/1973.

Die Kunden haben die Wahl und finden für jeden Geschmack die passende Kadett-Variante: Die dritte Kadett-Generation ist zunächst als zwei- und viertürige Limousine in Normal- und Luxus-Ausführung, ebenso als drei- und fünftüriger Caravan sowie als Coupé erhältlich – viele weitere Versionen folgen. Denn der Kadett C ist als „Weltauto“ konzipiert. Er rollt nicht nur in Deutschland vom Fließband, als Chevette wird er ebenso bei Vauxhall in Großbritannien produziert. Darüber hinaus wird er auch in Asien, Australien, Nord- und Südamerika mit modifizierten Karosserien und einer den lokalen Verhältnissen angepassten Technik gebaut. Hierzulande sorgen zum Start effiziente 1,2‑Liter-Motoren mit 38 kW/52 PS und 44 kW/60 PS für Vortrieb. Anfang 1975 ergänzt ein besonders sparsamer Einliter-Benziner mit 30 kW/40 PS das Motorenangebot. Und mit dem zur IAA 1975 vorgestellten 77 kW/105 PS starken Einspritzer-Typ GT/E knüpft Opel schließlich an die Tradition des Rallye-Kadett an.

Safety first: Erster Kadett mit Dreipunkt-Gurten, Basis für Versuchsträger „OSV 40“

Als erster Kadett verfügt die Baureihe schon zum Start 1973 serienmäßig über Dreipunkt-Gurte auf den Vordersitzen mit Anbindungspunkten an der B-Säule unten und oben sowie am Gurtschloss. So gehören verdrehte Gurtbänder der Vergangenheit an. Eine lebensrettende Sicherheitsausstattung, die dank einfacher Einhandbetätigung auch die Akzeptanz bei vielen „Gurtmuffeln“ erhöhen soll. Ebenfalls zur damaligen Zeit nicht selbstverständlich: Alle Knöpfe und Schalter sind selbst bei angelegtem Sicherheitsgurt bequem zu erreichen, die Instrumente jederzeit gut ablesbar.

Größte technische Innovation des Kadett C ist die Doppelquerlenkerachse mit Schraubenfedern vorn. Ein Stabilisator ist bei allen Versionen serienmäßig. Die Spur fällt 20 Millimeter breiter aus als beim Vorgänger, was dem Handling und dem sicheren Stand auf der Straße zugutekommt. Die weiterentwickelte Zentralgelenk-Hinterachse ist darauf perfekt abgestimmt und trägt im Zusammenspiel zu einem neutralen Fahrverhalten und damit zu einer hohen aktiven Fahrsicherheit bei. Im Falle eines Aufpralls minimieren Einrichtungen wie die stoßabsorbierende Sicherheitslenkung, die Knautschzonen an Front und Heck sowie die Sicherheitszelle des Fahrgastraumes das Verletzungsrisiko.

Nicht umsonst bildet der Kadett C die Basis für das 1974 von Opel präsentierte Sicherheitsauto „OSV 40“. Es schützt mit stabilen Längs- und Querprofilen sowie verstärkten Türen und Schwellern die Passagiere bei Kollisionen oder Überschlägen. Das Fahrzeug ist für einen frontalen Aufprall auf ein festes Hindernis mit einer Geschwindigkeit von 65 km/h ausgelegt. Das entspricht 40 Meilen pro Stunde – daher die Zahl „40“. Mit dem seriennahen Versuchsträger zeigt Opel, dass ein Optimum an passiver Sicherheit nicht nur mit großen und schweren Modellen erreicht werden kann, sondern auch bei kompakten und leichteren Fahrzeugen. So wiegt der „OSV 40“ gerade einmal 960 Kilogramm. Die Erkenntnisse aus der Entwicklung und Erprobung des „OSV 40“ fließen infolge direkt in die Serienfertigung neuer Modelle ein.

Rallye-Kadett reloaded: Kadett GT/E führt sportliche Erfolge fort

Dass der Kadett C nicht nur sicher, sondern auch überaus sportlich kann, zeigt Opel 1975. Auf der IAA debütiert der Kadett GT/E. Sein 1,9‑Liter-Motor mit L‑Jetronic-Einspritzung von Bosch leistet 77 kW/105 PS und ist bei nur rund 900 Kilogramm Leergewicht für 184 km/h gut. Sein Design polarisiert – und begeistert vor allem die Motorsport-Fans: Oberhalb der Gürtellinie ist der GT/E quietschgelb, darunter schwarz – ein echter Charaktertyp, der auffällt. Nicht nur junge Führerscheinbesitzer träumen damals vom GT/E: Im Cockpit der Sportversion nehmen ab 1976 bekannte Opel-Werksfahrer Platz, die schon bald Motorsport-Geschichte schreiben sollen. Walter Röhrl und Rauno Aaltonen sind mit bis zu 165 kW/225 PS starken GT/E bei der Rallye Monte Carlo und der Portugal Rallye erfolgreich. In jenem Jahr fährt Walter Röhrl zusammen mit Jochen Berger – dem ersten Profi-Beifahrer Deutschlands – auf den sensationellen vierten Platz bei der Rallye Monte Carlo und Opel erringt im Gesamtklassement der Marken-Wertung sogar den zweiten Rang.

Auch wenn der Begriff vor knapp fünf Jahrzehnten noch nicht wirklich existiert, bietet Opel mit dem 1976 präsentierten Kadett Aero einen Fahrspaß ganz anderer Art: In ihm können sich Fahrer und Passagiere den Wind durchs Haar wehen lassen und ganz entspannt durch die Landschaft „cruisen“. Denn mit dem beim Stuttgarter Karosseriespezialisten Baur gefertigten Kadett Aero hat Opel von 1976 bis 1978 eine außergewöhnliche Cabrio-Version im Programm, die mit breitem Überrollbügel, Targa-Dach und hinterem Faltverdeck vorfährt. Damit vereint der Aero mehrere Automobile in einem: Cabrio, Urlaubs- und Familienwagen sowie universelles Alltagsfahrzeug für den Stadt- und Berufsverkehr. Und heute gilt er als legendärer Klassiker, der auf so mancher Oldtimer-Rallye begeisterte Blicke auf sich zieht.

Opel Astra Sports Tourer Electric: Moderner Fahrspaß mit Verantwortung

Viel Fahrspaß bietet auch die jüngste Astra-Generation – und zwar auf besonders verantwortungsvolle Weise. So fährt der Astra erstmals in der langen Erfolgsgeschichte der Opel-Kompaktklasse vollelektrisch vor – mit dem gerade erst auf der IAA vorgestellten und bereits bestellbaren neuen Astra Sports Tourer Electric hat Opel sogar einen der ersten batterie-elektrischen Kombis überhaupt auf dem Markt.

Sein Elektromotor liefert 115 kW/156 PS und kräftige 270 Newtonmeter maximales Drehmoment. Da dies elektrotypisch direkt beim ersten Tipp aufs Pedal voll anliegt, kommt er flott vom Fleck weg. Und während viele andere Elektro-Pkw bei 150 km/h oder 160 km/h abgeregelt werden, sind mit dem neuen Astra Sports Tourer Electric so 170 km/h Spitze drin. Die Energie für eine lokal emissionsfreie Reichweite von bis zu 413 Kilometer gemäß WLTP1 liefert die 54 kWh fassende Lithium-Ionen-Batterie – die sich bei Bedarf zügig aufladen lässt. Zugleich verbindet der Stromer alle Vorzüge eines geräumigen Kombis mit dem mutigen, klaren Design der aktuellen Astra-Generation. Mit dieser zukunftsweisenden Kombination hat der neue Astra Sports Tourer Electric die besten Voraussetzungen, die jahrzehntelange Kompaktklasse-Geschichte von Opel erfolgreich fortzuschreiben.

[1] Die angegebene Reichweite wurde anhand der WLTP-Testverfahren bestimmt (VO (EG) Nr. 715/2007 und VO (EU) Nr. 2017/1151). Die tatsächliche Reichweite kann unter Alltagsbedingungen abweichen und ist von verschiedenen Faktoren abhängig, insbesondere von persönlicher Fahrweise, Streckenbeschaffenheit, Außentemperatur, Nutzung von Heizung und Klimaanlage sowie thermischer Vorkonditionierung.

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