Börsenprognosen für 2023 können ignoriert werden

Immer wenn ein neues Jahr anbricht, versuchen sich viele Börsenkenner als Wahrsager. Die Treffsicherheit der Börsenprognosen ist dabei häufig nicht der Rede wert. Viel wichtiger ist es bei der Geldanlage langfristig zu denken und zu handeln, weist die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI) hin und gibt Tipps.  

„Alle Börsenprognosen von Börsengurus können getrost ignoriert werden. Egal wie sie heißen und noch so kompetent und erfahren erscheinen mögen. Es gibt niemanden, der die Entwicklung von Aktienkursen verlässlich vorhersagen könnte“, weist GVI-Präsident Siegfried Karle hin.  

Börsenprognosen hin oder her. Interessanter als der Blick auf 2023 ist eigentlich der Blick auf das angefangene und die kommenden Jahrzehnte. Nach einem goldenen Jahrzehnt für die Aktienanlage, könnte es vereinzelt natürlich wieder Rückschläge geben. Langfristig gesehen ist das jedoch kaum von Bedeutung. So war es zumindest in der Vergangenheit. Und warum sollte es in der Zukunft sich ändern. Viel wichtiger ist das Große-Ganze zu sehen – wo natürlich die Auswirkungen der Corona-Pandemie und Ukraine-Krise mit in die Bewertung einfließen – und nicht nur die kurzfristige Aufgeregtheit der Finanzmärkte. Wer zudem wichtige Prinzipien bei seiner Vermögensanlage beachtet, wie z.B. weltweite Streuung, braucht nicht auf Prognosen zu hören, ergänzt der Experte.  

Die GVI stellt im Rahmen ihrer Aktionswochen zum Thema „Börsenprognosen“ Tipps zum klugen Vermögensaufbau und Aktienanlage unter www.geldundverbraucher.de in der Rubrik „Gratis“ kostenlos zur Verfügung. Darüber hinaus stehen weitere hilfreiche Informationen zum Thema Geldanlage und Vermögenstrukturierung zur Verfügung.

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