2. Mittelsächsisches Frauen-Netzwerktreffen bei ratiomat

Am 8. Dezember waren im größten Küchenwerk Sachsens, der ratiomat Einbauküchen GmbH, nicht nur die üblichen Maschinengeräusche zu hören. Denn 24 Frauen aus der mittelsächsischen Wirtschaft kamen auf Einladung der Wirtschaftsförderung des Landkreises und des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft BVMW hier zum zweiten mittelsächsischen Frauen-Netzwerktreffen zusammen. Gemeinsam tauschten sie Ideen aus, schmiedeten Pläne und nutzten die Gelegenheit zum Kennenlernen. „Es freut mich besonders, dass die Hälfte der heutigen Teilnehmerinnen bereits beim Auftaktreffen 2021 in Hainichen engagiert dabei waren. Das spricht für den Erfolg dieses noch jungen Netzwerkes“, berichtet Kerstin Kunze, Referatsleiterin für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung.

Vor dem persönlichen Austausch gewährten die Gastgeber Heike und Adalbert Sigg einen spannenden Einblick in die Werkhallen des Küchenmöbelherstellers. Hier treffen traditionelles Handwerk und moderne Industrie im großen Maßstab aufeinander. „Unser Erfolgsfaktor ist, dass wir alles selber machen“, erklärt der Geschäftsführer: „Eigene Fertigung, eigene Filialen, eigener Vertrieb, eigene Montage. So können wir immer sicher sein, dass alles so beim Kunden steht, wie es der Kunde will. Denn so übernimmt jeder Mitarbeiter ganz konkret die Verantwortung für sein Tun.“ 140 Mitarbeiter fertigen 100 bis 150 Korpusse am Tag, das sind rund 30.000 pro Jahr.

Strahlende Gesichter, herzliches Lachen und intensive Gespräche

In der ratiomat Show-Küche wurde anschließend der Kochlöffel geschwungen. Die Ernährungsberaterin Carmen Knoth leitete mit Unterstützung von Familie Sigg und Dominik Wegner vom BVMW alle Interessierten für ein gesundes Abendmenü an. Unter dem Motto „Führungsrezepte von und für Frauen“ sprachen die Unternehmerinnen aus Industrie, Handwerk, Handel und Tourismus dabei immer wieder über ihre individuellen Führungsrezepte. Obwohl nicht alle Unternehmerinnen ihre Führungsrolle freiwillig gewählt hatten, engagiert sich ein Großteil der Frauen aktiv für angehende, weibliche Führungskräfte und kooperiert bereits mit anderen weiblich geführten Unternehmen im Landkreis. „Die Lage im Herzen Sachsens, die Branchenvielfalt und die gute wirtschaftliche Vernetzung sehe ich als großen Standortvorteil für Unternehmensgründungen – sei es weiblich oder männlich geprägt“, bestätigt Bianka Behrami, Inhaberin der Peniger Agentur Foto.Grafik.Art.

Alle Teilnehmerinnen waren dankbar für den wertvollen Erfahrungsaustausch und wollen weiter in Kontakt bleiben und sich gegenseitig unterstützen. Der Erfolg der Veranstaltung und der Zuspruch der Teilnehmerinnen ist Grund genug für die Wirtschaftsförderung Mittelsachsen, das Netzwerktreffen auch im nächsten Jahr fortzuführen.

Weitere Informationen zur Wirtschaftsregion Mittelsachsen und den vielfältigen Unternehmensnetzwerken gibt es unter www.wirtschaft-in-mittelsachsen.de.

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Die Nachhaltigkeitsregionsregion Mittelsachsen bietet mit ihrer zentralen Lage und erstklassiger Infrastruktur sowie mehr als 80 Gewerbegebieten optimale Bedingungen für Unternehmen. Ein enges Netz an berufsbildenden Einrichtungen, Schulen und Kindertagesstätten lässt hier den Wunsch von Kind und Karriere Wirklichkeit werden und legt gleichzeitig den Grundstein für marktgerecht ausgebildete Fachkräfte. Und noch eine Besonderheit gibt es hier: gleich zwei Hochschulen vermitteln fundiertes Wissen in zukunftsorientierten Studiengängen – von Elektromobilität bis Photovoltaik.

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