Fast Fashion hat tiefgreifende ökologische und soziale Fragen zu beantworten

Vor dem Hintergrund der Nachricht, dass fast die Hälfte aller Kleidungsstücke aus „neuem“ Plastik hergestellt wird, kommentiert Georgina Laird, Sustainable Investment Analyst bei Aegon Asset Management:

„Es war noch nie so billig, modisch zu sein – aber das Problem ist, dass Kleidungsstücke nicht sehr lange modisch bleiben und dass Influencer in den sozialen Medien eine Kultur des „einmaligen Tragens“ fördern.

Fast Fashion ist nicht ohne Grund billig – sie basiert auf der Verwendung von billigen synthetischen Materialien, die tiefgreifende negative Auswirkungen auf die Umwelt und schlecht bezahlte, ausgebeutete Arbeitskräfte haben. Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Verbraucher zunehmend bereit sind, mehr für nachhaltige Waren zu bezahlen.

Wir glauben, dass sich die Verbraucher immer bewusster werden, auf welche nachhaltigen Indikatoren sie beim Einkauf achten sollten: ein Fokus auf ESG im Produktionsprozess, gute Arbeitsbedingungen in der Lieferkette, ein zirkuläres Modell, das die End-of-Life-Phase von Kleidungsstücken berücksichtigt.

Immer mehr Marken lancieren mittlerweile Nachhaltigkeitsinitiativen, aber es bleibt eine große Kluft zwischen den Führenden und den Nachzüglern. Es gibt noch viel zu tun in der gesamten Branche, einschließlich verstärkter Investitionen in neue Technologien, die helfen, die schädlichen Prozesse in der Produktion zu verringern und die es ermöglichen, Produkte am Ende ihres Lebenszyklus effektiv zu recyceln.

Darüber hinaus sind regulatorische Maßnahmen notwendig, um ein stärker zirkuläres Modell in der gesamten Branche zu fördern. Unternehmen, die heute nicht über Nachhaltigkeit nachdenken, werden wahrscheinlich den Anschluss verlieren, wenn sie mit diesem nachhaltigen Trend nicht mithalten können. Stärkere Offenlegungen darüber, ‚was‘ sie herstellen und ‚wie‘ es hergestellt wurde, sind nicht nur willkommen, sondern werden notwendig sein, um Erfolg zu haben.“

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