Grüne Anleihe von ZF

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  • Technologiekonzern erlöst 500 Millionen Euro für Investitionen in den Bereichen Elektromobilität und Windkraft
  • Neues Green Finance Framework legt Rahmenbedingungen und Kriterien für nachhaltige Finanzierungen bei ZF fest

Erfolgreiche Premiere am Markt für nachhaltige Finanzierungen: Erstmals hat die ZF Friedrichshafen AG eine grüne Anleihe platziert. Mit den Einnahmen in Höhe von 500 Millionen Euro finanziert der Technologiekonzern die Windkraft-Sparte und die Elektromobilität. ZF ist der einzige Technologiekonzern, der beide Technologiefelder beherrscht und so ganzheitlich den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren kann, denn eine das Klima schützende E-Mobilität ist auf nachhaltig erzeugten Strom angewiesen.

„Mit dieser grünen Anleihe haben wir ein attraktives Finanzierungsinstrument geschaffen, mit dem wir nachhaltige Zukunftstechnologien auch nachhaltig finanzieren können. So erweitern wir den Kreis der Investoren und können unsere Finanzierung mit unseren Nachhaltigkeitszielen und unserer Strategie ‚Next Generation Mobility‘ in Einklang bringen“, sagt ZF-Finanzvorstand Dr. Konstantin Sauer. Verbindliches Ziel der ZF-Strategie ist, bis zum Jahr 2040 vollständig klimaneutral zu sein.

Die von der ZF Finance GmbH am Börsenplatz Luxemburg platzierte Anleihe, die sich an institutionelle Anleger richtet, stieß auf großes Interesse und war sechsfach überzeichnet. Sie hat eine Laufzeit von sechs Jahren und eine Rendite von 2,0 Prozent. Die Emission erfolgte im Rahmen des von ZF im vergangenen Jahr aufgesetzten EMTN-Programms (Euro Medium Term Note), das ein schnelleres und flexibleres Platzieren von Anleihen erlaubt.

Grundlage für die Platzierung ist das neue Green Finance Framework, in dem ZF die Rahmenbedingungen und Kriterien für nachhaltige Finanzierungen festgelegt hat; es entspricht den internationalen Standards der ICMA (International Capital Market Association) und der Europäischen Union (Taxonomie-Verordnung und EU Green Bond Standard). Die Einnahmen aus Emissionen, die im Rahmen dieses Green Finance Framework erfolgen, werden vorwiegend den ICMA-Kategorien „Clean Transportation“ und „Renewable Energy“ zugewiesen. Im konkreten Fall wird ZF die 500 Millionen Euro für Projekte und Investitionen in der Sparte für Windkraft-Antriebstechnik sowie der Produktion elektrischer Fahrzeugantriebe verwenden. Beide Bereiche erfahren ein dynamisches Wachstum; ein Trend, der sich angesichts der globalen Klimaschutzanstrengungen langfristig fortsetzen wird.

Die unabhängige Second Party Opinion (SOP) von ISS ESG, dem Responsible-Investmentbereich von Institutional Shareholder Services, bescheinigt ZF ein überzeugendes Nachhaltigkeitsprofil als Basis für die Emission grüner Finanzinstrumente.

„Wir sind davon überzeugt, dass grüne Finanzinstrumente ein wirksames Instrument sind, um Investitionen in Projekte zu lenken, die einen ökologischen Nutzen haben und dazu beitragen, die globalen Nachhaltigkeitsziele sowie die des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen“, betont Dr. Konstantin Sauer.

 

Über die ZF Friedrichshafen AG

ZF ist ein weltweit aktiver Technologiekonzern und liefert Systeme für die Mobilität von Pkw, Nutzfahrzeugen und Industrietechnik. ZF lässt Fahrzeuge sehen, denken und handeln: In den vier Technologiefeldern Vehicle Motion Control, integrierte Sicherheit, automatisiertes Fahren und Elektromobilität bietet ZF umfassende Produkt- und Software-Lösungen für etablierte Fahrzeughersteller sowie für neu entstehende Anbieter von Transport- und Mobilitätsdienstleistungen. ZF elektrifiziert Fahrzeuge unterschiedlichster Kategorien und trägt mit seinen Produkten dazu bei, Emissionen zu reduzieren, das Klima zu schützen und die Mobilität sicherer zu machen.

Das Unternehmen ist mit mehr als 150.000 Mitarbeitern an rund 270 Standorten in 42 Ländern vertreten. Im Jahr 2020 hat ZF einen Umsatz von 32,6 Milliarden Euro erzielt.

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