Rodel-Weltcup unter schwierigen Bedingungen

Sportlich dürfte es wieder ein „Leckerbissen“ werden. Doch der 4. EBERSPÄCHER Rennrodel-Weltcup und der 2. BMW Sprint am 19. und 20. Dezember in der VELTINS-EisArena finden angesichts der COVID-19-Pandemie unter schwierigen Bedingungen statt. Für die Ausrichtergemeinschaft, die aus dem Sportzentrum Winterberg (SZW) und dem BRC Hallenberg besteht, ist die Veranstaltung eine ganz besondere Herausforderung. „Wir wollen zeigen, dass Winterberg auch in schwierigen Zeiten eine Top-Adresse für internationalen Spitzensport ist“, so die hochmotivierten Mitarbeiter des Sportzentrums. Auch Hans-Jürgen Köhne, der Vorsitzende des BRC Hallenberg, ist mit seinem Team hochmotiviert: „Wir werden uns der riesigen Herausforderung mit genügend Helfern stellen. Wichtig ist, dass die Weltcups insgesamt stattfinden und sauber über die Bühne gehen. Es geht in der Tat um den Fortbestand des Kufensports – nicht nur allein im Rennrodeln.“

Die Ausrichtergemeinschaft muss extrem hohe Auflagen in Sachen Hygienestandards erfüllen. So darf niemand das Gelände ohne negativem Corona-Test betreten. Der Einsatz von Mitarbeitern, Ehrenamtlern und Betreuer ist begrenzt, das gilt ebenso für die Anzahl der Medienvertreter. Die Veranstaltung findet ohne Zuschauer statt, sie wird aber im TV (ARD) übertragen und ist komplett im Livestream zu sehen über video.fil-luge.org. Weiterhin wird kein Rahmenprogramm angeboten, das den Weltcups in der VELTINS-EisArena stets eine besondere Note verliehen hat.


Das „grüne Licht“ für die Austragung des hochkarätigen sportlichen Events kurz vor Weihnachten hat trotz der Beschränkungen für Winterberg auch eine gute Seite: „Die gebeutelte Gastro- und Hotelbranche in Winterberg freut sich auf die Berufssportler sowie den gesamten Weltcup-Tross und heißt die Gäste herzlich willkommen“, sagt SZW-Pressesprecherin Sandra Schmitt.

In sportlicher Hinsicht dürfte der Weltcup in Winterberg wie immer ein „Leckerbissen“ werden. Mit großer Freude wird die Rückkehr der beiden „Rodel-Mütter“ Natalie Geisenberger (SV Miesbach) und Dajana Eitberger (RC Ilmenau) erwartet, die nach ihren Babypausen den Weg zurück in den Eiskanal gefunden haben, in den bisherigen Selektionsrennen einen hervorragenden Eindruck hinterlassen und beste Chancen aufs Weltcup-Team haben. Für den Weltcup gesetzt ist die WM-Medaillengewinnerin Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal). Spannend dürfte es im Rennen um den vierten Startplatz zwischen Anna Berreiter (RC Berchtesgaden) und Cheyenne Rosenthal (BSC Winterberg) werden. Bei den Herren deutet viel auf Felix Loch (RC Berchtesgaden), Johannes Ludwig (WSV Oberhof) und Sebastian Bley (RT Suhl) hin. Max Langenhan (BRC 05 Friedrichroda) und Chris Eißler (ESV Lok Zwickau) kämpfen um ihre Chancen.

In der Doppelsitzer-Konkurrenz sind Toni Eggert/Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/RT Suhl) sowie Tobias Wendl/Tobias Arlt (RC Berchtesgaden/WSV Königssee) gesetzt. Um den dritten Weltcup-Startplatz kämpfen Johannes Orlamünder/Paul Gubitz (RRC Zella-Mehlis) und das Winterberger Doppel Robin Geueke/David Gamm. Derzeit haben die jungen Orlamünder und Gubitz „den Schlitten leicht vorn“. Die endgültige WM-Nominierung erfolgt nach den Deutschen Meisterschaften an diesem Wochenende (Samstag, den 21. November) am Königssee.

Der vorläufige Weltcup-Zeitplan Winterberg:

Freitag, 18. Dezember
9.00 Uhr: Nationencup

Samstag, 19. Dezember
8.55 und 10.15 Uhr: Erster und zweiter Lauf Doppelsitzer
11.50 und 13.15 Uhr: Erster und zweiter Lauf Damen

Sonntag, 20. Dezember
8.25 und 10.00 Uhr: Erster und zweiter Lauf Herren

Sonntag, 20. Dezember
Sprint
12.00 Uhr: Doppelsitzer
12.45 Uhr: Damen
13.25 Uhr: Herren

Komplett zu sehen auf video.fil-luge.org.

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