Mehr Sicherheit mit neuen Scania Systemen zur Seitenerkennung

Scania Deutschland Österreich führt eine innovative Seitenerkennungsfunktion ein, die zwei verschiedene Systeme umfasst: den Tote-Winkel-Assistent und den Abbiegeassistent.

Gemeinsam tragen die beiden neuen Systeme dazu bei, durch menschliche Fehler verursachte Unfälle, bei denen Lkw mit anderen Verkehrsteilnehmern in Kontakt kommen könnten, zu vermeiden oder abzumildern. Beide Systeme wirken dem toten Winkel entgegen und sorgen für mehr Sicherheit im Verkehrsgeschehen.

„Zu den neuen Sicherheitssystemen von Scania gehören der Tote-Winkel-Assistent und der Abbiegeassistent. Die beiden Systeme bieten ein perfektes Zusammenspiel, sie arbeiten parallel und überschneiden sich teilweise trotz unterschiedlicher Schwerpunkte“, informiert Christian Hottgenroth, Direktor Verkauf Lkw, Scania Deutschland Österreich. „Fußgänger und Radfahrer gehören zu jenen Verkehrsteilnehmern, die am meisten von den zusätzlichen ‚Augen‘ profitieren, die Scania seinen Lkw mit Hilfe von Radarsensoren und Kamera verleiht.“

Tote-Winkel-Assistent und Abbiegeassistent von Scania

  • Der Tote-Winkel-Assistent, Blind Spot Warning (BSW), ist auf beiden Seiten des Lkw angebracht und funktioniert bei Geschwindigkeiten über 2 km/h, auch auf Autobahnen.
  • Der Abbiegeassistent, Vulnerable Road User Collision Warning (VRUCW), ist auf der Beifahrerseite integriert und ist primär für städtische Bereiche bei Geschwindigkeiten bis 36 km/h entwickelt.

Die innovative Seitenerkennung warnt mit Lichtanzeigen und Alarmtönen in drei Eskalationsstufen. Radarsensoren und Kamera werden kombiniert eingesetzt.

Ständige Überwachung des toten Winkels

Fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistant Systems, ADAS), wie die Seitenerkennung, unterstützen den Lkw-Fahrer, indem der tote Winkel neben dem Fahrzeug ständig überwacht wird. Häufig kommt es zu Unfällen, wenn ein Lkw mit Linkslenkung in einer Kurve nach rechts abbiegt, während ein Radfahrer versucht, den Lkw auf der rechten Seite zu überholen. Wenn ein Radfahrer oder Fußgänger in die Gefahrenzone gelangt, warnt das System den Lkw-Fahrer mit einer Lichtanzeige an der A-Säule und einem Alarmton.

Während der Tote-Winkel-Assistent, das BSW-System, vor allem Lkw-Fahrer vor „verdeckten“ Fahrzeugen beim Spurwechsel bei höheren Geschwindigkeiten warnen soll, kann es den Lkw-Fahrer auch auf Radfahrer und Fußgänger aufmerksam machen. Das Hauptaugenmerk des Abbiegeassistenten, VRUCW, liegt auf der Erkennung von Fahrrädern und kann zudem auf Fußgänger hinweisen.

„Die Ausstattung unserer Scania Lkw mit solchen aktiven Fahrerassistenzsystemen wie der Seitenerkennung kann, im wahrsten Sinne des Wortes, den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen“, betont Alexander Vlaskamp, Executive Vice President and Head of Sales and Marketing bei Scania. „Sie rettet Menschenleben und verringert gleichzeitig den Stress, wenn nicht sogar die Verantwortung, die Lkw-Fahrer im dichten Verkehr haben.“

„Die verbesserte Seitenerkennung ist ein weiterer Baustein im Bestreben von Scania, die Sicherheit ungeschützter Verkehrsteilnehmer zu erhöhen“, so Vlaskamp. „Die Funktion hilft vor allem dabei, diejenigen zu schützen, die auch nur den geringsten physischen Kontakt mit Lkw vermeiden müssen. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Lkw-Fahrer dieses leistungsstarke Assistenzsystem bei starkem Verkehrsaufkommen gerne auf seiner Seite hätte.“

Über die SCANIA DEUTSCHLAND GmbH

Scania gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Transportlösungen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden treiben wir den Umstieg auf ein nachhaltiges Transportsystem voran. 2019 lieferten wir 91.700 Lkw, 7.800 Busse sowie 10.200 Industrie- und Marinemotoren an unsere Kunden aus. Der Umsatz betrug in Jahr 2019 mehr als 152 Milliarden SEK (mehr als 14,5 Milliarden Euro), wobei circa 20 Prozent davon auf Serviceleistungen entfielen.

Scania wurde 1891 gegründet und beschäftigt heute weltweit etwa 51.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Forschung und Entwicklung befinden sich in Schweden sowie an den Standorten Brasilien und Indien. Die Produktion findet in Europa, Lateinamerika und Asien statt, regionale Produktionszentren befinden sich in Afrika, Asien und Eurasien. Scania gehört zu TRATON SE.

Scania Deutschland verzeichnete 8.670 neu zugelassene Scania Lkw im Jahr 2019 und damit einen Marktanteil von 12,9 Prozent.

Scania Österreich verzeichnete 1.328 neu zugelassene Scania Lkw im Jahr 2019 und damit einen Marktanteil von 17,3 Prozent.

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