AIM Tracking & Tracing Theatre auf der LogiMAT 2019 – Live-Szenario zur Digitalisierung der Supply Chain

Der Industrieverband AIM repräsentiert das globale Netzwerk der AutoID-Experten. Auf der Fachmesse LogiMAT vom 10.-12. März 2020 in Stuttgart präsentiert AIM zusammen mit Industriepartnern das Tracking & Tracing Theatre (T&TT), ein Live-Szenario zur Digitalisierung der Supply Chain mit beispielhaften Prozessabläufen in Materialfluss, Logistik und Produktion – jeweils auf der realen Ebene der Objekte, als auch auf der virtuellen IoT/IIoT-Ebene der Daten, der sog. `Digitalen Zwillinge´. In verschiedenen Einzelschritten wird hier u.a. gezeigt, wie Objekte etikettiert sowie ein- und ausgelagert, kommissioniert und optimiert versendet werden und wie bewegte Objekte mit AutoID-Technologien wie RFID, Barcode, 2D Code, RTLS sowie Sensoren verfolgt werden (Echtzeitortung / Real-Time Locating Systems). Mit OPC UA (Unified Architecture) wird der standardisierte Datenfluss für AutoID Devices gemäß der Industrie 4.0-Referenzarchitektur (RAMI4.0) dargestellt und gezeigt, wie AutoID-Technologien als Enabling Technologies für Logistik 4.0, Industrie 4.0 (Stichworte: Smart Factory, Smart Production) und das Internet der Dinge funktionieren – mit dem Ziel immer effizienterer und zunehmend autonomer Prozesse.

Dreimal täglich können Messebesucher – jeweils um 10.30 Uhr, 12.30 Uhr und 14.30 Uhr – an Vorführungen des in 2019 architektonisch neu gestalteten T&TT teilnehmen. Hier lernen die Fachbesucher das Potenzial von AutoID kennen und erhalten Unterstützung zur Ermittlung der Chancen für die Optimierung und Digitalisierung der Prozesse in ihrem Unternehmen.

Geplante Stationen der T&TT-Vorführungen:


Das T&TT zeigt folgende drei Segmente: Beschaffungslogistik, Produktionslogistik und Distributionslogistik. In allen drei Segmenten wird exemplarisch gezeigt, wie (Teil-) Prozesse der gesamten Wertschöpfungskette (Materialfluss / Supply Chain – innerbetrieblich und zwischenbetrieblich) in einem Unternehmen mit den AutoID-Technologien effizienter gestaltet und optimiert sowie automatisiert und digitalisiert werden können.

Im Bereich der Beschaffungslogistik wird z.B. die Anlieferung von Waren (z.B. Rohstoffe, Vorprodukte), ihre Kodierung (Eco Labeling) und Identifikation, ihre korrekte Einlagerung, Kommissionierung und Auslagerung (Weiterverteilung im Unternehmen) gezeigt – sei es im logistischen Prozess oder für den Produktions- oder Montageprozess. Verwiesen wird dabei auch darauf, wie mit Sensoren Umweltparameter wie z.B. Druck, Schock oder Temperatur erfasst und verfolgt werden können, um die Qualität der Produkte sicher zu stellen.

Das Segment Produktionslogistik versucht zu zeigen, wie (Vor-) Produkte im Produktionsprozess weiterverarbeitet und im Rahmen des innerbetrieblichen Materialflusses, der Intralogistik weitergeleitet werden. Dabei wird auch angedeutet, wie die mittels OPC UA standardisierte Kommunikation zwischen verschiedenen Objekten (Cyber Physical Systems) über die Cloud funktioniert. Exemplifiziert wird auch die Idee der Predictive Maintenance. Darüber hinaus wird ein e-Kanban-System zu sehen sein sowie eine Kommissionierung unter Zuhilfenahme von Wearables. Außerdem wird vorgeführt, wie (führerlose) Flurförderfahrzeuge mit AutoID-Technologien interagieren.

Im Bereich der Distributionslogistik wird neben der Kommissionierung von Waren bzw. Ladungsträgern durch ein RFID-Gate und Handhelds die Idee der Qualitätssicherung veranschaulicht: die richtige Ware für den richtigen Kunden im bestellten Zustand; Schließlich geht es um den Prozess der Weiterleitung der Waren bzw. ihrer Auslieferung an den Kunden mit den vielfältigsten Transportkanälen und durch eine Vielzahl von Partnern (Logistikdienstleister, Speditionen, KEP-Dienste).

Folgende Partner freuen sich auf Ihren Besuch des AIM Tracking & Tracing Theatre (Halle 4 / F05): Avus, Balluff, Feig, Harting, Logopak, Pepperl+Fuchs, Prologis.

Und u.a. diese AutoID-Lösungen werden Sie im T&TT live & at work erleben:

  • Etikettiermaschine / Systemdrucker für Barcode und RFID (Eco Labeling)
  • Stationäre und mobile RFID-Reader / RFID-Antennen / RFID-Gates
  • Intelligente Stapler-Steuerung und Paletten
  • Cloud-basierte Prozesse, IoT/IIoT-Anbindung
  • Effizientes Kommissionieren mit Wearables
  • Interoperabilität der beteiligten Systeme durch standardisierte Datenkommunikation mit OPC UA für AutoID Devices
  • Flexible Versandetiketten für Paketdienstleister

Vertiefen können die Besucher des T&TT ihre Eindrücke auch auf dem gegenüberliegenden AIM-Gemeinschaftsstand (Halle 4 / D05) Dort freuen sich folgende Aussteller auf ein Gespräch: Avery Dennison, Balluff, Deister Electronic, Dynamic Systems, Gustav Wilms, HID Global, ICS, Microsensys, Neosid, Omni-ID und Tagfactory.

Last but not least bietet AIM auch noch ein Expertenforum an:Digital Supply Chain – Zur besonderen Rolle der AutoID-Technologien als Enabling Technologies“. Produktion, Supply Chain und Logistik befinden sich mitten im Prozess der Digitalen Transformation und wachsen immer enger zusammen. Systeme der automatischen Identifikation (AutoID) sind als Enabling Technologies Grundlage dieses Prozesses und der einheitlichen Kommunikation zwischen Mensch, Maschine und Objekten. Eine Integration mit den Softwaresystemen, die Cloud-Anbindung (IoT/IIoT) und Security sind zentrale Herausforderungen; sichere Lieferketten, Echtzeitortung und eine erfolgreiche Cloud-Anbindung sind das Ergebnis. Die AIM-Experten zeigen und erklären im Zuge dieses Forums den Beitrag von AutoID für die Digitale Transformation und somit für eine effizientere Steuerung und Optimierung von Unternehmensprozessen – sei es im Materialfluss im Besonderen oder in der Logistik im Allgemeinen oder natürlich auch an den Schnittstellen zur Produktion.

AIM sowie die auf der LogiMAT-2020 präsenten Mitglieder und Partner freuen sich auf Ihren Besuch!

Weitere Infos: info@aim-d.de

* Abkürzungen: RFID: Radiofrequenz-Identifikation; NFC: Near Field Communication; RTLS: Real-Time Locating Systems; ORM: Optical Readable Media (Barcode, 2D Code, OCR u.a.); QR: Quick Response Code; OCR: Optical Code Recognition.

Über den AIM-D e.V.

AIM-D e.V. (kurz: AIM) mit Sitz in Lampertheim (Süd-Hessen) ist der führende Industrieverband für Automatische Datenerfassung, Identifikation (AutoID) und Mobile IT-Systeme. Der Verband fördert den Einsatz und die Standardisierung von AutoID-Technologien und -Verfahren. Technologien wie RFID, NFC, Barcode, zweidimensionale Codes, industrielle Sensorik und RTLS (Real-Time Location Systems) werden gleichermaßen gefördert. AIM repräsentiert über 120 Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. AIM-Mitglieder sind Unternehmen aller Größenordnungen, die Technologien und Produkte, Systeme und Dienstleistungen anbieten. Dazu gehören auch eine Reihe von Universitäts- und Forschungsinstituten sowie andere Verbände. Unter dem Dach von AIM Global und AIM Europe unterstützt AIM die globale Wettbewerbsfähigkeit seiner Mitglieder – derzeit über 400 Unternehmen in nahezu 40 Ländern!

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