Abschlussworkshop „Klebstoffe und Bindemittel“

Im Zeitraum 2015 bis 2019 wurden im Förderschwerpunkt „Klebstoffe und Bindemittel“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 39 Vorhaben finanziell unterstützt. Die Ergebnisse stehen heute und morgen auf dem Abschlussworkshop beim Institut für Holztechnologie Dresden gGmbH (IHD) in Dresden zur Diskussion.

Von der Pappschachtel für die Nudeln über die Leiterplatte im Smartphone bis zur Autotür garantieren Klebstoffe den Zusammenhalt in unserem Alltag. Aber obwohl die Produktion von Klebstoffen stetig steigt, stagniert der Anteil biobasierter Produkte.

Hier setzte der 2014 veröffentlichte Förderschwerpunkt „Klebstoffe und Bindemittel“ des BMEL an. Die Klebstoff-Forschung und –Industrie waren aufgefordert, Ideen für innovative, biobasierte Klebstoffe für die Industrie sowie Hobby und Haushalt zu entwickeln: Bauklebstoffe, Klebstoffe für konstruktive und Montageverklebungen, Klebstoffe im Fahrzeug- und Flugzeugbau, Klebstoffe für Papier- und Verpackungen und Klebstoffe in der Elektronikindustrie. Ein besonderer Fokus sollte auf Klebstoffen und Bindemitteln für die Holz- und Holzwerkstoffindustrie liegen, speziell auf der Entwicklung von Produkten, die die weitere Absenkung von Emissionen in der Holz- und Holzwerkstoffindustrie ermöglichen.


Insgesamt 39 Vorhaben mit einer Gesamtsumme von 8,4 Mio. € wurden als Ergebnisse unter der Koordination der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) von 2015 bis 2019 gefördert. Dabei ging es um alternative, biobasierte Rohstoffe für Klebstoffe, um unbedenkliche Produkte für Umwelt und Gesundheit, um lösungsmittelfreie Hotmelt-Klebstoffe und um medizinische Anwendungen. Ein großer Teil der Vorhaben beschäftigte sich mit Klebstoffen für die Holz- und Holzwerkstoffindustrie, die den zunehmenden Einsatz von Laubholz berücksichtigen.

Die umfangreichen Ergebnisse werden der Fachöffentlichkeit am 18./19. September auf dem Abschlussworkshop „Klebstoffe und Bindemittel“  vorgestellt. Interessierte können die Ergebnisse auch in der Projektdokumentation nachlesen, die im Internet zum Download zur Verfügung steht.

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