SICK präsentiert Sensorlösungen für effiziente und sichere Flughäfen

Technologien für die Identifikation und lückenlose Verfolgung von Passagiergepäck entsprechend der Resolution 753 der IATA sowie Systemlösungen für die sichere und kollisionsfreie Bodenabfertigung von Flugzeugen stehen im Mittelpunkt des Messeauftritts von SICK auf der inter airport Europe vom 8. bis 11. Oktober 2019 in München (Halle B5, Stand 1446). Mit einem der Highlights – dem Fahrerassistenzsystem für Flugzeugschlepper APS – bewirbt sich das Unternehmen in der Messe-Kategorie „interRAMP“ um den inter airport Europe 2019 Excellence Award.

Als weltweit führender Hersteller von Sensoren und Sensorlösungen ist SICK seit mehr als 30 Jahren kompetenter Ansprechpartner für die Errichter und Betreiber von Flughäfen weltweit. So sind rund um den Globus unter anderem weit mehr als 4000 ALIS-Fluggepäck-Identifikationssysteme (Airport Luggage Identification Systems) installiert. Die inter airport Europe 2019 ist – nicht nur für Flughafenbetreiber und Systemintegratoren – die weltweit anerkannte Branchenleitmesse für alle Bereiche des Flughafensektors. Sie bietet das fachlich passende Umfeld, um die innovativen Lösungen von SICK in den Ausstellungskategorien für die Bodenabfertigung (interRAMP) und die Terminaleinrichtung (interTERMINAL) zu präsentieren.

Baggage Connection: Systemlösungen für das End-to-End-Tracking von Fluggepäck
Gepäckverfolgung beginnt beim Bag Drop – entweder durch das Flughafenpersonal am Schalter oder durch den Passagier selbst an einem Self Bag Drop System. Für alle Aufgabenstellungen in solchen automatischen Gepäckaufgabestationen bietet SICK die entsprechende Sensorlösung. Die Anforderungen sind vielfältig: Bordkarten lesen, Gepäcklabels identifizieren (mit Laser-, Kamera- oder RFID-Technologie), übergroßes Fluggepäck detektieren sowie Gepäckvolumen und -gewicht ermitteln. Dazu gehören auch die Bildaufnahme des Gepäckstücks und das Klassifizieren des Fluggepäcks auf Förderfähigkeit. Eine Eingriffskontrolle verhindert Manipulation und unbefugten Zugang zum Gepäckfördersystem. Mit sicherheitsgerichteter Sensorik schützt SICK die Passagiere vor Gefahr bringenden Bewegungen innerhalb des Systems.


Einmal aufgegeben, sorgen SICK ATR Systeme (Automated Tag Reading) für die zielsichere Steuerung des Fluggepäcks durch die kilometerlangen Gepäckförderanlagen von Flughäfen. Dabei kommen drei maßgebliche Technologien zum Einsatz: Laser, Kamera, RFID – oder eine Kombination dieser Technologien. SICK, als weltweit führender Hersteller intelligenter Sensorlösungen für das Lesen von Fluggepäcklabels, bietet das ganze Spektrum aus einer Hand. Auch für Upgrades von bereits bestehenden Systemen bietet SICK die ideale Lösung. Beispielsweise kann ein Lasersystem zu einem Hybridsystem mit Laser- und Kameratechnologie ausgebaut und bei Bedarf auch OCR (Klarschriftlesung) und Video Coding integriert werden. Mit diesen Technologien sind ATR-Systeme von SICK in der Lage, mehr Informationen zu erfassen und zu verarbeiten als herkömmliche Gepäcklabel-Systeme. Vor allem im Transit- und im Ankunftsbereich sind heute noch Lücken in der Gepäckidentifikation vorhanden. Hier kann SICK die Basisarbeit leisten, um die IATA Resolution 753 zu erfüllen: das Lesen der Informationen, die auf das Gepäcklabel gedruckt bzw. in einem RFID-Transponder gespeichert sind. Mit der Installation und Inbetriebnahme endet das Teamwork zwischen Kunden und SICK allerdings noch lange nicht. Die After-Sales-Betreuung sieht SICK als wichtigen Bestandteil des Serviceangebots. Weltweit sorgen SICK-Mitarbeiter mit Serviceleistungen für den reibungslosen Betrieb von Fluggepäckförderanlagen.

Assistenzsysteme für besseres und sicheres Arbeiten auf dem Vorfeld
Die Forderung nach mehr Effizienz und das zunehmend dynamischere Arbeitsumfeld sind zwei der wesentlichen Treiber für mehr Prozesssicherheit auf dem Vorfeld, beispielsweise beim Bewegen von Flugzeugen am Gate. Mit dem Aircraft Protection System APS leistet SICK hierfür einen wichtigen Beitrag. Das APS ist ein innovatives Fahrerassistenzsystem für Flugzeugschlepper, das einfach und kostengünstig in vorhandene Fahrzeuge nachgerüstet werden kann. Es besteht aus einem 2D-LiDAR-Lasersensor und einem Touch-Display mit integrierter Auswerteeinheit. Das APS unterstützt den Fahrer bei Pushback-, Umschlepp- und Werftschleppvorgängen auf dem Vorfeld oder im Hangar, in dem es ihn zuverlässig und unabhängig von Tageszeiten und Wetterbedingungen vor Kollisionsgefahren mit anderen Bodenfahrzeugen, der Flughafeninfrastruktur oder anderen Hindernissen warnt. Das System erfasst und visualisiert auf dem Bildschirm in der Fahrerkabine auch Objekte, die sich nicht im Sichtfeld des Fahrers befinden. Der Betreiber profitiert durch das APS, mit dem sich SICK um den inter airport Europe 2019 Excellence Award in der Messe-Kategorie „interRAMP“ bewirbt, von weniger Unfällen und der Vermeidung hoher Reparatur- und Stillstandskosten.

Ebenfalls neu ist das kamerabasierte Assistenzsystem mit Visionsensor Inspector P zum prozesssicheren Andocken von Ground Support Equipment (GSE), z. B. von Fluggastbrücken. Es liefert exakte Informationen, die für den Andockvorgang benötigt werden, an den GSE-Rechner. Dies ermöglicht es dem Anwender, einen schnellen, präzisen und kollisionsfreien Andockvorgang durchzuführen. Der Betreiber profitiert von kürzeren Turnaround-Zeiten, effizienten Terminalprozessen und hoher Verfügbarkeit des GSE.

Für Aufgabenstellungen, die zum Schutz von Personen eine sicherheitszertifizierte Überwachung des Vorfelds oder anderer Freiflächen erfordern, zeigt SICK auf der Messe in München mit dem outdoorScan3 den weltweit ersten nach IEC62998 zertifizierten Sicherheits-Laserscanner für den Außenbereich. In mobilen Applikationen, beispielsweise am Drehgestell von Fluggastbrücken, ermöglicht der gemäß PL d nach EN ISO 13849-1 zertifizierte outdoorScan3 ohne zusätzliche Schutzeinrichtungen ein sicheres Betreiben im Freien – selbst bei Sonne, Regen, Schnee oder Nebel.

Über die Sick AG

SICK ist einer der weltweit führenden Hersteller von Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen. Das 1946 von Dr.-Ing. e. h. Erwin Sick gegründete Unternehmen mit Stammsitz in Waldkirch im Breisgau nahe Freiburg zählt zu den Technologie- und Marktführern und ist mit mehr als 50 Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie zahlreichen Vertretungen rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2018 beschäftigte SICK knapp 10.000 Mitarbeiter weltweit und erzielte einen Konzernumsatz von rund 1,6 Mrd. Euro.

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