Museumslandschaft Mittelweser-Region

Die Region der kleinen Kostbarkeiten wartet mit besonderen Sehenswürdigkeiten auf, die sich aus einer gewachsenen Infrastruktur entwickelt haben. Seit mindestens 120.000 Jahren ist der Mittelweserraum von Menschen besiedelt. Davon zeugen Hügelgräber, Großsteingräber und Funde, die im Regionalmuseum Nienburg und im Kreismuseum Syke ausgestellt sind.

Inhalt:

  • Niedersächsisches Spargelmuseum in Nienburg
  • Polizeimuseum Niedersachsen in Nienburg
  • Regionalmuseum Nienburg
  • Niedersächsisches Kleinbahnmuseum Bruchhausen-Vilsen
  • Automuseum Asendorf
  • Heringsfängermuseum Heimsen
  • Westfälisches Storchenmuseum Windheim
  • Glashütte Gernheim
  • Romantik Bad Rehburg
  • Deutsches Pferdemuseum Verden
  • Dinosaurierfreilichtmuseum im Dino-Park Münchehagen
  • Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst
  • Kreismuseum Syke

Erstes Norddeutsches Spargelmuseum in Nienburg – Eine Dauerausstellung informiert über ein Saisongemüse


Nienburg/Weser. Das Niedersächsische Spargelmuseum in Nienburg ist nach Schrobenhausen (Bayern) und Beelitz (Brandenburg) das dritte Museum dieser Art in Deutschland überhaupt. Auf 150 Quadratmetern Ausstellungsfläche erfahren die Besucher alles Wissenswerte über das Saisongemüse, vom Anbau bis zum Vertrieb. Das Museum erzählt die 150-jährige Geschichte des niedersächsischen Spargels, der nicht nur rund um Nienburg, sondern auch in den Gegenden um Braunschweig und Burgdorf bei Hannover angebaut wird. Museumsleiterin Kristina Nowak-Klimscha legt Wert darauf, dass die Schau nicht nur eine Region, sondern das ganze Land im Blick hat.

Das Spargelmuseum ist in einem 300 Jahre alten Niederdeutschen Hallenhaus im Biedermeiergarten des Museums untergebracht, das in Marklohe links der Weser ursprünglich als Bauernhaus gedient hatte. An Hand von Fotos, aber auch Originalerntemaschinen und Spargelmessern wird die aufwändige Arbeit des Anbaus, die Züchtung und das Wachsen der Pflanze mit ihren vielen langen Wurzeln über Weiterverarbeitung, Konservierung, Vermarktung und Vertrieb dargestellt. Ein Kapitel widmet sich dem Thema Saisonarbeit, das seit jeher eng mit dem Spargelanbau zusammenhing. Sprangen früher Verwandte und Nachbarn ein, mussten während des Zweiten Weltkrieges auch Kriegsgefangene Stangen stechen. Nach 1945 kamen die Erntehelfer erst aus den Mittemeerländern, später dann aus Polen.

Im Dachgeschoss hat die wertvolle Burgdorfer Spargelsammlung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung mit besonderen Geschirrteilen und Bestecken eine neue Heimat gefunden. Auf dem Außengelände werden Großgeräte wie ein Tiefpflug, ein Dammabräumer und die erste Spargelschälmaschine präsentiert. Ein Highlight ist der Nachbau einer kleinen Spargelbude. Hier wurde das Gemüse früher gewaschen, geschnitten, sortiert und verpackt. Es war aber auch ein geselliger Treffpunkt, wo man sich aufwärmte und klönte.

Das Nienburger Spargelmuseum im Garten des Quaet-Faslem-Hauses, Leinstraße 4, 31582 Nienburg, hat dienstags bis donnerstags zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet, freitags von 10 bis 13 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt 4,00 Euro für Erwachsene, ermäßigt 3,00 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen 1 Euro. Gruppenrabatt, Jahreskarten, Führungen.

Weitere Informationen:

Niedersächsisches Spargelmuseum
Leinstr. 4
31582 Nienburg
Tel. (05021) 12461, Fax: 62377
www.museum-nienburg.de,

Polizeimuseum Niedersachsen in Nienburg – Polizeigeschichte hautnah!

Nienburg/Weser. Einmalig in Niedersachsen wartet Nienburgs Innenstadt mit dem Polizeimuseum Niedersachsen der Polizeiakademie auf. In neuem Gewand hat sich das Museum aus Niedersachsens Hauptstadt mit seinen Besonderheiten aus der Polizeigeschichte des Landes dauerhaft in der Langen Straße 20 bis 22 eingerichtet. Mit besonderer Aufmerksamkeit widmet sich das Museum auch weiterhin dem Kriminalfall Haarmann, der in den 1920er Jahren in Hannover als Serienmörder sein Unwesen trieb. Fakten und Wissen aus der erkennungsdienstlichen Behandlung, der Polizeifotographie und aus der Arbeit der Kriminalpolizei werden den kleinen und großen Besuchern anschaulich vermittelt. Besonders wichtig im polizeilichen Alltag ist und war die Fortbewegung. So erhalten Interessierte einen Einblick in die verschiedenen Fortbewegungsmittel der Polizei Niedersachsens seit dem Zweiten Weltkrieg. Wer sich besonders für die historische Entwicklung polizeilicher Arbeit interessiert, findet Informationen zu politischen und gesellschaftlichen Veränderungen und Exponaten vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Weitere Informationen:

Polizeimuseum Niedersachsen,
Lange Straße 20-22, 31528 Nienburg/Weser.
Tel. (05021) 88 77 88 – 0
www.pa.polizei-nds.de, www.polizeigeschichte-niedersachsen.de

Regionalmuseum Nienburg – Interessantes der Region in drei Gebäuden

Nienburg/Weser. Die graue Jahreszeit lockt einen Jeden in die wärmenden Häuser hinein, und da bietet sich ein Besuch im Nienburger „Regionalmuseum für die Mittelweser“ geradezu an. In einer über 100-jährigen Tätigkeit des Museumsvereins Nienburg/Weser für die ehemaligen Grafschaften Hoya, Diepholz und Wölpe e.V. wurden die Sammlungen zusammengetragen. Das Museum erstreckt sich über drei historische Gebäude, in denen Besucher eine Fülle von sehenswerten Schätzen besichtigen können.

Der Fresenhof, ein Burgmannshof aus dem 16. Jahrhundert (Leinstraße 48), ist das Hauptgebäude des Nienburger Museums und zeigt in der Dauerausstellung mit den Stichworten "Chronologie, Grenzen, Fortschritt" die Geschichte von Stadt und Landkreis Nienburg. Ein großer Schwerpunkt ist die Archäologie mit Highlights wie die Nienburger Kultur oder die Funde vom frühmittelalterlichen Gräberfeld von Liebenau. Auch die Sonderausstellungen sind im Fresenhof zu sehen.

Das zweite Gebäude des Museums, das Quaet-Faslem-Haus, befindet sich in der Leinstraße 4. Das Gebäudeensemble bietet dem Besucher "Nienburger Spezialitäten" in seinen Dauerausstellungen. Neben dem Spargelmuseum, dem Biedermeiergarten und dem Lapidarium steht die klassizistische Villa selbst ganz im Zeichen ihres Erbauers Emmanuel Bruno Quaet-Faslem und gibt vertiefende Einblicke in das 19. Jahrhundert. Im Erdgeschoss ist außerdem eine Galerie zu Ernst Thoms, einem Nienburger Maler der Neuen Sachlichkeit eingerichtet.

Weitere Besonderheiten sind zweifellos als drittes Gebäude das Niedersächsische Spargelmuseum im Rauchhaus, das am Biedermeiergarten neben dem Quaet-Faslem-Haus steht, mit der größten Spargelskulptur der Welt und das Lapidarium – 80 behauene Sandsteine aus neun Jahrhunderten, die eine museale Kostbarkeit darstellen.  Öffnungszeiten aller Häuser: Dienstag bis Donnerstag 10.00 – 17.00 Uhr, Freitag 10.00 – 13.00 Uhr, Sonnabend und Sonntag 14.00 – 17.00 Uhr, Montag geschlossen.

Weitere Informationen:

Museum Nienburg
Leinstraße 48, 31582 Nienburg
Tel. (05021) 12461, Fax: 62377
www.museum-nienburg.de

Niedersächsisches Kleinbahn-Museum Bruchhausen-Vilsen – Eisenbahnhistorie erleben

Bruchhausen-Vilsen. Nun dampfen sie wieder – die nostalgischen Loks der ältesten deutschen Museumseisenbahn in Bruchhausen-Vilsen. Mehr als neunzig meterspurige, größtenteils betriebsfähige Kleinbahn-Fahrzeuge gehören mittlerweile zur Sammlung. Jeden Samstag und Sonntag von Mai bis Oktober geht es von Bruchhausen-Vilsen über Heiligenberg nach Asendorf (und zurück). Auf der über 100 Jahre alten, acht Kilometer langen Strecke führen die Mitglieder des Deutschen Eisenbahn-Vereins (DEV) ihren Gästen den authentischen Betrieb einer Kleinbahn vor, wie er vor der Jahrhundertwende 1900 bis etwa 1950 in vielen Regionen Deutschlands zum Alltag gehörte. Neben diesem „Regelverkehr“ werden viele Sonderfahrten wie z.B. der Spargel-, Kartoffel- oder Schlemmer-Express durchgeführt. Im Advent steigt dann der Nikolaus höchstpersönlich zu und verteilt Geschenke an die Kleinen. Darüber hinaus steht der prunkvoll hergerichtete Salonwagen Paaren für den schönsten Tag ihres Lebens zur Verfügung. Wer im Salonwagen „Ja“ sagt, befindet sich während der Trauung bereits auf Hochzeitsreise

Ab 1892 wurden zur Erschließung abseits gelegener Landstriche Kleinbahnen in Regelspur und auch in Schmalspur gebaut. Diese Kleinbahnen trugen zur wirtschaftlichen Entwicklung dieser Regionen bei. Nach 1950 wurden ihre Aufgaben immer mehr vom motorisierten Straßenverkehr übernommen und die Kleinbahnen wurden nach und nach stillgelegt. Mehr als neunzig meterspurige, größtenteils betriebsfähige Kleinbahn-Fahrzeuge gehören mittlerweile zur Sammlung in Bruchhausen-Vilsen. Sehenswert ist auch die Anlage selbst mit Güterschuppen, Fahrzeughalle, Umladehalle, Rollbockanlage und Drehscheibe.

Weitere Informationen:

Museums-Eisenbahn Bruchhausen-Vilsen
Tel. (04252) 93 00-0
www.museumseisenbahn.de

Automuseum Asendorf – Vom Hochrad von 1880 bis zum Automobil der 80er Jahre

Asendorf. Zeitzeugen der Automobilgeschichte und historische Technik präsentieren sich den Besuchern im Automuseum Asendorf in den Gebäuden eines denkmalgeschützten Bauernhofes in der Mittelweser-Region.

Automobile, Motorräder, Zweiräder, Automobilspielzeug, Blechschilder, Accessoires und Requisiten, lassen Erinnerungen wach werden. Hinzu kommen themen-bezogene Sonderausstellungen. Öffnungszeiten: Für Gruppen auf Anfrage

Weitere Informationen:

Automuseum Asendorf
Essener Str. 5, 27330 Asendorf
Tel. (04253) 714
www.museum-asendorf.de

Heringsfängermuseum – Heringsfänger an der Mittelweser

Heimsen. Was machen Heringsfänger an der Mittelweser? Gemeinhin gilt, dass Leute, die einen Hochseeberuf ausüben, an der Küste beheimatet sind. Die Ursachen hierfür liegen im ausgehenden 18. Jahrhundert. Es verzeichnete für die Bauern an der Mittelweser ein katastrophales Missverhältnis zwischen Ackernahrung und Einwohnerzahl. Um Geld zu verdienen setzte der „Hollandgang auf Heringsfang“ ein und die „bückeburg-westfälischen Hollandgänger“ wurden zu Pionieren der „Großen deutschen Heringsfischerei“. Sie entwickelte sich ab 1872 an der deutschen Nordseeküste und wirkte wie ein Sog auf das wirtschaftsschwache Mittelwesergebiet. Das Heringsfängermuseum Heimsen zeigt in eindrucksvoller Weise die Geschichte der Region und der heimischen Heringsfänger. In verschiedenen aufwändig restaurierten Fachwerkhäusern wird das Leben der damaligen Bevölkerung vorgestellt. Hervorragend ergänzt wird die Ausstellung durch heimische Trachten, Alltagskultur und Handwerk. Nach der Besichtigung lädt das Museumscafé ein.

Weitere Informationen:

Heimat- und Heringsfängermuseum Heimsen
Am Mühlenbach 9
32469 Petershagen
Tel. (05768) 941855
www.heringsfaengermuseum.de

Westfälisches Storchenmuseum an der Mittelweser

Windheim. Der Weißstorch hat wie kein zweiter Vogel in unserer Geschichte und Kultur vielfältige, immer positive Bedeutung: Kinder- und Glücksbringer, Frühlingsbote, Märchenfigur und Zugpferd im Naturschutz. Dieses enge Verhältnis zwischen Storch und Mensch bildet einen Schwerpunkt des Westfälischen Storchenmuseums, dargestellt in vielen eindrucksvollen Exponaten sowie einer schillernden Ansichtskarten- und Cartoonsammlung. Die Präparate, Objekte, Grafiken, Modelle und Medieninstallationen sind auf 180 qm im Dachgeschoss des Hauses „Windheim No.2“, einer 1701 als Dreiständer-Fachwerkbau errichteten Hofstätte im alten Weserdorf Windheim, untergebracht. Mitten im Raum befindet sich ein Storchennest mit einer lebensecht wirkenden Familienszene der Adebars. Nach dem Besuch des Storchenmuseums kann man im Kulturcafé auf der Deele des Hauses oder im Sommer auch im Gartencafé Kaffee und Kuchen genießen. Öffnungszeiten: Mi.-Fr. 14-18 Uhr, Sa.-So. 11-18 Uhr

Weitere Informationen:

Westfälisches Storchenmuseum
Haus Windheim No. 2
Im Grund 4
32469 Petershagen
Tel. (05705) 14 46 43
www.westfaelisches-storchenmuseum.de

LWL-Industriemuseum, Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur, Glashütte Gernheim – Historischer Glasmacherort an der Weser

Gernheim. Sand, Soda und Kalk – die Rohstoffe, aus denen Glas gemacht wird, sind bis heute dieselben geblieben. Ansonsten hat sich bei der Glasherstellung vieles in den letzten 700 Jahren verändert, seit die ersten Waldglashütten an der Weser entstanden. In Petershagen am Ufer der Weser liegt Gernheim – ein Fabrikort aus dem frühen 19. Jahrhundert. Heute noch erhalten sind Arbeiterhäuser, die ehemalige Fabrikanten-Villa, die Verwaltung, ein Wirtshaus, die Korbflechterei mit der Fabrikschule und das Wahrzeichen Gernheims: der kegelförmige Glashüttenturm von 1826. Der historische Schmelzofen wurde rekonstruiert und für die Schauproduktion mit neuer Technik ausgestattet. Glasmacher fertigen mit der Pfeife wie vor 100 Jahren aus glühendheißer Masse Gläser und Flaschen. Ein Schleifer und Graveur veredelt die Gläser nach dem Erkalten. Im Museumsladen werden die Stücke verkauft. Die Dauerausstellung stellt die Stationen der Glasherstellung vor und informiert über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Gernheimer Beschäftigen und ihrer Familien und bietet einen Rundgang durch die Glasgeschichte von 1800 bis in die Gegenwart.

Weitere Informationen:

Westfälisches Industriemuseum
Glashütte Gernheim
32469 Petershagen/Ovenstädt
Tel. (05707) 93 11-0
www.lwl-industriemuseum.de

Romantik Bad Rehburg – Die Welt der Romantik mit Königin Friederike entdecken

Bad Rehburg. Die Historische Kuranlage von Bad Rehburg ist ein in Deutschland einzigartiges Bau- und Kulturdenkmal aus der Zeit der Romantik. Seine Ursprünge gehen zurück bis in das Jahr 1690, als die heilende Wirkung der Quellen erstmals urkundlich erwähnt wurden. Um 1800 lockte der damals als „Hannoversches Madeira“ gepriesene Gesundbrunnen die Hannoversche Aristokratie nach Bad Rehburg. Selbst das Hannoversche Königshaus mit Königin Friederike hat hier „der Gesundheit wegen und des Vergnügens halber“ seine Kuraufenthalte verbracht. In dieser Zeit wurde der Gesundbrunnen zu einer prächtigen Kuranlage ausgebaut. Was den Besucher heute hier erwartet, ist zunächst das Ensemble selbst: das frühklassizistische Neue Badehaus (fertig gestellt 1786), die Wandelhalle (1843), die Friederikenkapelle (1842) sowie ein Teil des ehemaligen Kurparks. Auf unterhaltsame Weise erhalten die Besucher hier überraschende Einblicke in das Kur- und Badeleben der Romantik. In zwölf Kabinetten werden Episoden aus der Geschichte des königlichen Bad Rehburgs und des Kurlebens in dieser Zeit inszeniert. Neu ist ein audiogeführter Rundgang für Kinder und Jugendliche: Die jungen Besucher können sich mit „Luise“ und „Stefan“ auf die Spuren der Romantik Bad Rehburg begeben. In der Wandelhalle lädt das Café-Restaurant „Carpe Diem“ zum Verweilen ein. Ein reizvoller Rundwanderweg auf den Spuren des Hannoverschen Königshauses rundet schließlich die Erlebniswelt „Romantik Bad Rehburg“ ab.

Weitere Informationen:

Romantik Bad Rehburg
Friedrich-Stolberg-Allee 4
31547 Rehburg-Loccum/OT Bad Rehburg
Tel. (05037) 30 00 60, Fax: 30 00 69
www.badrehburg.de

Deutsches Pferdemuseum in Verden – Alles rund ums Pferd

Verden. In der Reiterstadt Verden befindet sich ein ganz besonderes Ausflugsziel: das bundesweit zentrale Museum zur Kulturgeschichte des Pferdes stellt modern, informativ und erlebnisreich für alle Generationen ein absolutes Highlight dar. Erleben Sie die spannende Entwicklung vom Urpferd bis zum aktuellen Reitsport und damit zugleich einen wichtigen Bestandteil unserer eigenen Kulturgeschichte. Nehmen Sie auf dem Kutschbock die Leinen einmal selbst in die Hand, betrachten Sie die Umwelt mit Pferdeaugen, probieren Sie den Seitsitz im Damensattel oder unternehmen Sie einen gemütlichen virtuellen Spazierritt über die Verdener Rennbahn. Die Bandbreite der Museumsobjekte reicht vom originalgroßen Modell des Urpferdes vor 55 Millionen Jahren über historische Reit- und Fahrausrüstungen, Gemälde und Skulpturen bis hin zu den heutigen Reitsportdisziplinen. Spezielle Kinderstationen machen auch für die jüngeren Besucher den Rundgang zu einem Erlebnis. Zum Museum gehören zudem ein umfangreiches Fotoarchiv sowie die hippologische Museumsbibliothek mit mehr als 18.000 Titeln vom frühen 16. Jahrhundert bis heute. Das in den 1920er Jahren gegründete Museum befindet sich in der ehemaligen, klassizistischen Kavalleriekaserne von 1831 am Holzmarkt in Verden unmittelbar neben dem Bahnhof.

Angebote des Deutschen Pferdemuseums:

  • wechselnde Sonderausstellungen
  • Museumsführungen
  • Fachvorträge
  • Museumspädagogische Angebote: Einzelbesucher und kleine Gruppen, Kindergarten- und Schulklassenprogramme sowie Kindergeburtstage
  • Naturexkursionen mit der Kutsche
  • Räume für Tagungen und Familienfeiern

Weitere Informationen:

Deutsches Pferdemuseum e.V.
Holzmarkt 9
27283 Verden
Tel. (04231) 807-140
www.dpm-verden.de

Dinosauriefreilichtmuseum im Dinopark Münchehagen

Auf echten Dino-Spuren wandeln – von Seismosaurus, Tyrannosaurus und Triceratops

Münchehagen. Es muss ungefähr 130 Millionen Jahre her sein, dass eine Herde Dinosaurier durch die Norddeutsche Tiefebene stapfte. In der Gegend des heutigen Dorfes Münchehagen in der Mittelweser-Region hinterließen sie mächtige Fußspuren im Schlamm. Mehr als 250 „Trittsiegel“ sind zu bewundern (Naturdenkmal Saurierfährten). Ein zweieinhalb Kilometer langer Rundweg führt den Besucher durch verschiedene Erdzeitalter und zeigt die Entwicklungsgeschichte der faszinierenden Riesenechsen an mehr als 220 lebensgroßen Rekonstruktionen. Auch den Forschern kann bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut werden. So ist hautnah zu erleben, wie in mühsamer Handarbeit Original-Skelette von Sauriern montiert und die Ungeheuer so wieder „zum Leben erweckt“ werden. Für die Kleinen bietet der Dino-Park zahlreiche Mitmach-Aktivitäten. Der Park ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Info: Tel. (05037) 2073, www.dinopark.de

Weitere Informationen:

Dinosaurier-Park GmbH & Co. KG
Alte Zollstr. 5
31547 Rehburg-Loccum
Tel. (05037) 20 73
www.dinopark.de

Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst

Syke. Das Zentrum für zeitgenössische Kunst bietet einerseits überregional bedeutenden zeitgenössischen Künstlern aus der Region eine Ausstellungsplattform und präsentiert andererseits Kunst der Gegenwart aus ganz Deutschland und darüber hinaus in allen ihren Spielarten.

In der Kunstsammlung des Syker Vorwerks befinden sich Werke des Syker Bildhauers Louis Niebuhr (*1936) sowie sechzig Bilder des Malers Hans-Albert Walter (1925-2005), der durch seine großformatigen Zahlenbilder und seine Nähe zur Düsseldorfer Künstlergruppe ZERO in den 1960er Jahren bekannt geworden ist. Beide Künstler sind Träger des Kulturpreises des Landkreises Diepholz.

Der ca. 2 ha große Gartenbereich gliedert sich in den kleinen herrschaftlichen Park am Haus, eingegrenzt durch den ringförmigen, Mitte des 19. Jahrhunderts angelegten Baumbestand. Die ehemaligen Gärten dahinter sind aufgelöst. Dort ist eine große Wiese entstanden, die für Veranstaltungen genutzt wird. In beiden Bereichen des Gartens befindet sich ein Skulpturenpark. Durch temporäre und dauerhafte Skulpturen und Plastiken ist der Garten eine sich verändernden Oase der Kunst, die auch außerhalb der Öffnungszeiten besucht werden kann.

Für das Syker Vorwerk ist insbesondere der lebendige Austausch wichtig. So werden regelmäßig ein Rahmenprogramm mit Führungen und kunstpädagogische Aktionen sowie Konzerte von Klassik bis Pop in Haus oder Garten angeboten. Aktuelle Termine entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

Trauungen

Geben Sie sich in dem herrschaftlichen Ambiente eines der ältesten und schönsten Anwesen der Stadt Syke das Jawort. In den Sommermonaten ist auch eine Gartenhochzeit möglich und der historische Gewölbekeller bietet ganzjährig eine romantische Alternative zum Trauzimmer im Erdgeschoss.

Weitere Informationen:

Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst
Am Amtmannsteich 3
28857 Syke
Tel. (04242) 577410
www.syker-vorwerk.de

Kreismuseum Syke – umfangreiche Sammlung Diepholzer Regionalgeschichte

Syke. Das Kreismuseum in Syke, gegründet 1938, zeigt seine Sammlungen in mehreren Häusern und Nebengebäuden. Es besteht aus dem ursprünglich 1747 errichteten Bauernhaus, einem alten Syker Ackerbürgerhaus, einem großen Kornspeicher, einem kleinen Speicher, einer Wagenremise, Backhaus und Backofen, einem Göpelhaus, Hühnerstall und Bienenstand. Für die kleinen Gäste gibt es einen großen Kletterspielplatz und eine Holzkegelbahn im Sommergarten.

Ausstellungsschwerpunkte:

Handwerk, bäuerliche Produktionsmethoden, Hauswirtschaft, Kulturgeschichte, Vor- und Frühgeschichte, Naturkunde.

Besonderheiten:

Es werden zahlreiche Aktions- und Backtage, Museumsfeste, zwei Kunsthandwerkermärkte, beide mit Backtag, sowie wechselnde Kunstausstellungen durchgeführt.

In Abstimmung mit dem Standesamt Syke sind im Kreismuseum auch Trauungen möglich.

Weitere Informationen:

Kreismuseum Syke
Herrlichkeit 65
28857 Syke
Tel. (04242) 2527
www.kreismuseum-syke.de

Über die Mittelweser-Touristik GmbH

Mittelweser-Touristik GmbH
Lange Straße 18
31582 Nienburg
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