Steppe Gold – Produktion ab Q3-2019 – Haywood rät zum Kauf!

Die Experten des renommierten Analystenhauses Haywood Capital Markets empfehlen den in Toronto ansässigen, angehenden Goldproduzenten Steppe Gold (ISIN: CA85913R2063 / TSX: STGO) zum Kauf und sehen das Kursziel bei 1,75 CAD.

Man ist zuversichtlich im Hause Haywood Capital Markets, dass Steppe Gold das unternehmenseigene, im Osten der Mongolei befindliche ‚Altan Tsagaan Ovoo’-Projekt (‚ATO’)mit einer kostengünstigen Haufenlaugungsgoldproduktion ab dem zweiten Halbjahr 2019 in Produktion gebracht haben und von da an positiven Cashflow generieren wird. Damit könne bei der Bewertungsbasis schon fast der Maßstab eines Produzenten angewandt werden, welcher zudem möglicherweise noch ein ungeahntes Ressourcenpotenzial beherbergt.

Durch die hochgradigen Gold- und Silberfunde, wobei Silber lediglich als wertvolles Nebenprodukt anfällt, seien für ‚ATO’ günstige Produktionskosten von nur rund 320,- USD pro Unze zu erwarten. Demnach liege bei einem sehr konservativen Ansatz des Goldpreises von nur 1.000,- USD je Unze der interne Zinsfuß für die Kapitalrückführung, von nur 19 Mio. CAD, bei hohen 116 % nach Steuern. Bei einem angenommenen Goldpreis von 1.400,- USD je Unze steige die Refinanzierungskraft schon auf unglaubliche 160 % nach Steuern, was für die Analysten bei Haywood ein absolut robustes wirtschaftliches Fundament darstellt.


Die Experten stellten aber auch fest, dass nach der Fertigstellung der ‚ADR‘-Anlage – noch in diesem Monat – nur noch rund 4 Mio. USD Cash in Steppe Golds Kasse verbleiben, was das Unternehmen bereits zu Sparmaßnahmen gezwungen hätte. Deshalb senkte das Unternehmen die Explorationsausgaben und verschob die bereits geplanten Bohrprogramme nach hinten. Nach Fertigstellung der Anlage wird Steppe Gold sofort die Zyanidlizenz beantragen und vorbehaltlich der Genehmigung die Auswaschung von Erz voraussichtlich im April beginnen. Der erste Goldguss ist schon für Juni geplant.

Von den Explorationsrückstellungen sei auch das Explorationsprogramm auf dem ‚Mungu’-Projekt betroffen, was zwar enttäuschend, aber kein Beinbruch sei, so Haywood. War der Bohrbeginn ursprünglich für das erste Quartal 2019 geplant, so gehe man derzeit erst von einem Start im zweiten Halbjahr 2019 aus. Dieses Bohrprogramm über 30.000 m werde aber dann auch als Grundlage für eine Ressourcenaktualisierung dienen, die noch vor Jahresende präsentiert werden soll.

Gesetzt dem Fall, dass die liquiden Mittel wider Erwarten doch nicht ausreichen, hätte man, so Haywood, noch die Möglichkeit, auf eine Finanzierung mit Triple Flag, die übrigens rund 5 % am Unternehmen – https://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298735 – halten, auszuweichen. Lieferantenvereinbarungen seien aber ebenso eine Option wie auch der Verkauf von Lizenzgebühren.

Bei einer Goldproduktion von 20.000 Unzen für das laufende Jahr rechnet das Analystenhaus mit einem Gewinn je Aktie (‚EPS’) von 0,23 CAD. Die Produktion von 40.000 Unzen Gold im kommenden Jahr halte man für durchaus realistisch und man rechne damit, dass Steppe Gold diese Menge zu Produktionskosten von etwa 330,- USD je Unze Gold herstellen kann. Die Gesamtförderkosten (‚AISC’) werden laut Unternehmen bei rund 450,- USD je Unze Gold liegen und der ‚EPS’ bei einem angenommenen Goldpreis von 1.400,- USD je Unze auf 0,51 CAD steigen.

Der Brechkreislauf, in dem das Erz nach Spezifikation zerkleinert wird, ist bereits in Betrieb. Mehr als 70.000 Tonnen Erz wurden schon aus der ‚ATO1’-Lagerstätte abgebaut und zum Zerkleinern auf das ‚ROM-Pad‘ „gestapelt“. Steppe erwartet, bis zum Beginn der Auslaugung im April etwa 200 Tonnen Erz auf dem ‚ROM-Pad‘ zu haben.

Alles in allem laufe es bei Steppe Gold planmäßig, weshalb man an der im Hause Haywood an seiner Kaufempfehlung festhalte und ein Kursziel von 1,75 CAD (aktuell 0,75 CAD) vergebe. Man halte die Aktie auf diesem Niveau vor allem dank signifikanter Fortschritte beim Minenbau, aber auch aufgrund derKombination aus Cashflow und dem vorhandenen Ressourcenpotenzial für ein sehr gutes Investment, dem man aktuell eine Steigerung von rund 130 % zutraue, wenngleich nicht ohne Risiko.

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