Flexibilität gewährleisten – Fehlerüberwachung jetzt über Modbus TCP und RTU

Die Störmeldetechnik steht heutzutage vor der Herausforderung, die Vielzahl an Anforderungen zu erfüllen, die an die Schaltanlagenintegration gestellt werden. Einerseits sind galvanisch getrennte Kontakte notwendig, um die Zustände von potentialfreien Kontakten auf verschiedenen Spannungsebenen zu verarbeiten. Andererseits bieten sich Protokolle an, um Informationen über die Stationsbusse ohne Verdrahtungsaufwand z.B. bei IEC 61850 weiterzugeben.

Beim Auslesen von Messgeräten, der Temperaturen und dem Datenaustausch mit der SPS ist der kleinste gemeinsame Nenner oft Modbus, da es sich um ein eher einfaches Protokoll handelt. Seit Oktober liefert daher EES seine universelle Störmeldeserie "USM" mit der kostenlosen Modbus TCP-Implementierung aus.

Für die Kommunikation mit übergeordneten oder untergeordneten Fremdsystemen in der Steuerungs- oder Prozessebene verfügt  der Störmelder über eine oder zwei Schnittstellenkarten, wobei letztere bei Bedarf auch Modbus RTU gegen Aufpreis bereitstellt.


Das Gerät arbeitet immer als Modbus-Slave (passiver Modbus) mit einer Modbus-Adresse zwischen 1 und 255. Bei Verwendung von Modbus TCP muss die IP-Adresse des Kommunikationspartners (Modbus-Master) oder bei Modbus RTU die Einstellung der seriellen Schnittstelle in der Parametrierung vorgenommen werden, die über einen Webserver auf dem Gerät zugänglich ist. Dann sind die Daten über Modbus-Register oder -Coils verfügbar.

Um die entsprechenden Informationen abzurufen, kann jedes Tool oder Gerät eines Drittanbieters verwendet werden. EES bietet eine definierte Datenstruktur, um verschiedene Informationen z.B. über die Eingänge, Sammelberichte, Hupenzustände oder gedrückte Tasten und alle anderen Optionen, d.h. Relaiszustände, auslesen zu können.

Außerdem können auch Befehle über die Modbus-Kommunikation ausgeführt werden, um Relais auszulösen, Meldungen zu quittieren oder sogar Eingänge zu aktivieren, um die Verdrahtung zu schonen.

Um die Flexibilität des USM von EES abzurunden, können die Protokolle miteinander kombiniert werden und bilden so ein Gateway für maximale Flexibilitätsanforderungen. Einzelne Eingänge können über Modbus TCP eingestellt werden, während das gesamte Prozessabbild auf IEC 61850 weitergeleitet wird.

Seien Sie flexibel – bei der Bewältigung heutiger und zukünftiger Anforderungen in einem konsolidierten Gerät: USM – der universelle Störmelder.

Über die EES Elektra Elektronik GmbH & Co. Störcontroller KG

EES ist ein mittelständiges Unternehmen mit rund 50 Mitarbeitern und in der Automatisierungsbranche ein Spezialist für Störmelde- und Fernwirktechnik.
EES ist hochgradig kundenspezifisch ausgerichtet.

EES-Melde- und Alarmverarbeitungssysteme überwachen weltweit elektrische Schaltanlagen, insbesondere im Bereich der Energieerzeugung und –verteilung. Die Störmelde-Palette kann alle genormten und kundenspezifischen Funktionsabläufe in der Spannungsebene zwischen 12 und 250 V DC oder –AC Versorgungs- und Meldespannungen verarbeiten. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit die Geräte über den IEC 61850 Stationsbus anzuschliessen.

EES-Fernwirktechnik erfasst und überträgt über nahezu allen Übertragungsmedien Meldungen, Befehle, Messwerte, Zählimpulse mit Vorverarbeitung, als Punkt-zu-Punkt-Verbindung oder über komplette Netzwerke. An Prozessleitsysteme kann über serielle oder Ethernet-Schnittstellen wie z.B. IEC60870-5-101 bis -104 -Profibus DP -3964R/RK512 -Modbus RTU / -IP angekoppelt werden.

EES ist Partner der Planer, Anlagenbauer und Betreiber von Strom-, Gas- und Wasserversorgungs, sowie Abwasseranlagen, Prozess und Verfahrenstechnik als auch in der Verkehrstechnik.
Über 5000 Kunden vertrauen weltweit unserem Know-How.

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